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Während
des 2. Weltkrieges, wurde auf dem Produktionsstandort eines Papierbetriebes, der
Firma Letea von Campulung-Muscel
Romania in den rumänischen Karpaten, die Herstellung
von Fugzeug-Propellern und von Flugzeug-Bordwaffen von IAR Brasov organisiert.
Nachdem Krieg wurden dort zuerst die ersten rumänischen Motorräder 1953 gebaut.
Bis es der rumänischen Armee an Ersatzteilen für die russischen GAZ Geländewagen
mangelte. Die russischen GAZ waren Vorbild für die Produktion des ersten
rumänischen Geländewagen IMS-57, hergestellt 1957 aus den Teilen, die in GAZ-Lizenz produziert wurden,
sowie mit ersten rumänischen Verbesserungen. Die 914 produzierten IMS-57 hatten
die folgenden Eigenschaften: Karosse mit zwei Türen und Plane, 3.260-ccm-
Benzinmotor, 50 PS/2,800 U/min, 80 km/h, 24l/100 Kilometer Verbrauch. Der Aufbau
war Handwerk: die ausgerüsteten Chassis wurden auf dem Weg Campulung- Colibasi
während der Fahrt geprüft, in dem die Motoren auf der Probefahrt eingestellt
wurden. Die Blechteile wurden auf hölzernen Rahmen verschraubt.
Zwei Jahre später, die Entwicklung ARO M-59
bedeutete einen Schritt vorwärts verglichen mit dem IMS-57: seine Maschine hatte
56 PS, eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h, der manuelle Scheibenwischer
wurde durch einen elektrischen ersetzt. Die Autos hatten Chassis mit Plane ( 2
Türen oder 4 Türen ), in Campulung fertig eingestellt. Gleichzeitig mit einer
Erhöhung in der Produktivität für M-59, von 803 Stücken 1959 auf 3.222 Stück
1963, wurde der ARO M-461 entworfen und geprüft und Vorbereitungen für seine
Produktionseinführung getroffen. Die Produktion begann 1964. Verbesserungen der
Fertigung, der Bedienelemente, der Karosse und neu entworfene Mechanik. Seine
Maschine hatte 70 PS vier Zylinder mit separater Buchse, eine
Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und einen Verbrauch von 17 l/100km. Der
Export des ARO M-461 begann 1965, nach China und Kolumbien (2.000 Stücke). Der
noch stärker motorisierte ARO M-473 gewann eine Reihe weltweiter
Geländewagen-Wettbewerbe: 1970 in Belgien, 1973 in Oregon (USA). Mit
Verbesserungen in ihrer Technologie und in Leistungen, wurden ca. 80.233
Fahrzeuge ARO M-461 bis 1975 produziert, von dem 46.549 exportiert wurden u.a.
in die BRD und die DDR ausschließlich für zivile Zwecke. Wobei der ARO M473 eine
spezielle Entwicklung nur für die DDR war: ein eigentlich veralteter ARO M461
mit dem neueren ARO-L25-Motor aus dem ARO 240.
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