Verfasst am: 08.01.2008, 08:34 Titel: TSI-Motoren von VW
(Ich weiß nicht in welche Rubrik es sonst reinpasst.)
Man denkt ja auch daran, für welche Motorisierung man sich in Zukunft entscheidet - Diesel, Gas, Benzin etc..
Dauernd sprechen Fachzeitschriften vom VW-"Wundermotor" TSI - Benzindirekteinspritzer mit Turbolader (bei Fiat heißt das ähnliche Teil anders) und nirgends konnte ich bisher negative Nebenwirkungen hinsichtlich frühzeitigem Verschleiß einzelnder Motorkomponenten was lesen. Langzeiterfahrungen gibt es ja noch nicht. Wenn man den Testvergleichen glauben schenken darf, wäre dies ja tatsächlich die beste Zukunftsalternative: Benziner mit kleinem Hubraum und Leistungsparametern ähnlich TDI und recht geringem Verbrauch. Die Abgasproblematik haut auch hin.
Wer von Euch Fachleuten hat dazu schon 'ne endgültige Meinung?
Frank.
Ja an dem Konzept scheint wirklich was dran zu sein. VW ist ja schon vor etlicher Zeit bei den Dieseln mit dem TDI der große Wurf gelungen.
Als Vielfahrer war ich zunächst beim TDI skeptisch, ob der auch so lange hält wie ein Saugdiesel. Habe es dann aber gewagt und mir 1997 einen Audi TDI mit 110 PS geholt, den ich inzwischen meinem Sohn vererbt habe. Der TDI fährt mit inzwischen über 270.000 km ohne Störungen munter weiter.
Ich denke mal, dass VW das auch so bei dem TSI hinkriegt.
Allerdings dürfte auf lange Sicht wohl der Elektroantrieb kommen, wenn die Batterieproblematik geklärt ist.
Bis dahin dürfte so ein kleiner TSI nicht schlecht sein. Unserem Caddy, der einen normalen 1,4 Liter Motor mit 80 PS hat und damit sicherlich kein Rennwagen ist, dürfte so ein TSI mit dem gleichen Hubraum bestimmt gut zu Gesicht stehen. Ich glaube dieser TSI hat dann wohl so um die 120 bis 130 PS und viel Drehmoment. Nicht schlecht.
Wenn die Kosten des Motors dann noch bezahlbar sind, werden diese Motoren ähnlich wie die TDI das Rennen machen. Für Dacia sehe ich in Hinblick auf einen TSI aber erst mal nichts. Das wird -wenn überhaupt- noch Jahre dauern.
Ja - für Dacia nicht, normal. Wird immer dem Renault- und sonstigem Entwicklungsstand hinterher hinken. Aber für künftige Kaufentscheidungen spielt das bei mir sicher eine Rolle. Ehe man sich als Normalverbraucher Hybrid- oder sonstige Alternativantriebstechnik leisten kann, wäre der Motor vielleicht die Lösung. Auf die politischen Entscheidungen hins. Steuern etc. kann man sich scheinbar auf Jahre hin nicht mehr verlassen. Gegenwärtig sollte man sich als nüchterner Rechner fast überhaupt keinen Neuwagen mehr zulegen, sondern abwarten. Oder man übt gewissen Verzicht und kauft Preisbrecher wie Dacia. Wir haben es alle gemacht.
Verfasst am: 08.01.2008, 19:05 Titel: Re: TSI-Motoren von VW
Zitat:
Die Abgasproblematik haut auch hin.
Tut sie, nicht. Was nämlich keiner erzählt ist das bei der Benzin Direkteinspritzung Reizgase hinten aus dem Auspuff rauskommen. Sachen die ähnlich wirken wie Tränengas. Da wird man sich dann massiv mit rumärgern.
Verbrauchsvorteile sind nicht allzuhoch, schließlich entscheidet das ja nicht alleine.
Zitat:
Dauernd sprechen Fachzeitschriften vom VW-"Wundermotor"
Das sind Käseblätter, Fachzeitschriften die keine Werbung machen brauchen nicht solche unseriösen Formulierungen.
Zitat:
Als Vielfahrer war ich zunächst beim TDI skeptisch, ob der auch so lange hält wie ein Saugdiesel. Habe es dann aber gewagt und mir 1997 einen Audi TDI mit 110 PS geholt, den ich inzwischen meinem Sohn vererbt habe. Der TDI fährt mit inzwischen über 270.000 km ohne Störungen munter weiter.
Saugdiesel fahren auch oft über ne Millionen ohne größeren Radau. Vom Block her hat sich bei den Motoren ja nix geändert, TDI ist ja auch ganz unterschiedlich, Direkteinspritzende Saugdiesel gibts nämlich auch bei VW, alle SDI, Turbodiesel ohne Direkteinspritzung wahren sowieso vorher überall standard bis Fiat mit dem Croma eine eingeführt hat. Turbodiesel funktionieren mit Wirbelkammer oder Vorkammer allerdings auch ganz gut, Turbolader können aber auch bei allen kaputtgehen.
Genau wie Magnetventile, Nadelhubgeber und vollelektronik.
Einfach, je mehr dran ist was kaputtgehen kann, um so mehr geht auch kaputt.
Aber deswegen ist ein 200er Mercedes mit Steuerkette immernoch robuster als ein 1,9 TDI mit Direkteinspritzung.
Dafür ist der 1,9er erheblich robuster als der neue 2.0 TDI mit Pumpe Düse der nicht nur laut und ein Säufer ist, sondern auch noch Zylinderköpfe hat die die 60 000km Marke oft nicht schaffen. - Fehlkonstruktion eben. - Pumpe Düse und die Direkteinspritzung sind im Commonrailzeitalter sowieso tot. Die einzigen die so nen Schrott noch bauen ist VW weil es billger kommt.
Keine Sorge, auch mit Benzindirekteinspritzung ändert sich am Verbrauch der Benzinautos nichts, geht auch nicht mehr wirklich solange man mit so mieß abgestimmten und billig hergestellten Autos rumfährt. Einerseits Autos bauen wollen die wenig verbrauchen, andererseits die meisten PS haben wollen und 250 Dauervollgas auf der Autobahn fahren, in der Stadt mit Automatik und V8 bitte - und Fenster auf und Klimanlage auf voller Stufe.
Beides zusammen geht nunmal nicht.
Der Renault 6CV in den 1930er Jahren war schon mit 3,7 Litern treibstoff zu bewegen auf 100km.
Und ein Vergaser 2CV verbraucht letzentlich immernoch weniger Sprit als ein Toyota Prius-Hybrid, ein Smart oder ein Lupo.
Gegenwärtig sollte man sich als nüchterner Rechner fast überhaupt keinen Neuwagen mehr zulegen, sondern abwarten. Oder man übt gewissen Verzicht und kauft Preisbrecher wie Dacia. Wir haben es alle gemacht.
Tja, aber ist das nicht bei allen technischen Neuerungen so ? Beispiel siehe nur den DVD-Bereich. Die Entscheidung zwischen Blue-Ray und HD-DVD ist immer noch nicht gefallen, auch wenn die Waagschale mittlerweile in Richtung Blue-Ray pendelt. Ähnliche Situation bei Plasma bzw. LCD-TV´s oder früher bei VHS/Beta/Video200- Systemen. Bis sich irgendwann etwas durchgesetzt hat dauert es seine Zeit. Bis dahin zahlen die Kauffreudigen, die nicht warten wollen die Zeche. Später wird es dann zum erschwinglichen Massenprodukt.
Tja Dieseljunkie - dann verweise mal auf Deiner Meinung nach fachlich fundierte Aussagen aus seriöser Quelle. Ich bitte darum. Als Ottonormalo kann ich nicht erst Vorlesungen in der TU besuchen, sondern kaufe mir eine Autozeitung an der Tanke und lese meine Auto-Straßenverkehr, die ich schon seit 1983 abonniert habe. Gerne entnimmt man daraus doch gliechzeitig auch positives Echo über den Dacia. Ich kann doch auch nichts dafür, dass VW das Dingens als erste erfunden bzw. serienreif auf den Markt bringt und renne auch niemals blind einem Guru nach - um mehr dazu zu erfahren, habe ich hier ja auch angefragt. Wieso sagt Du übrigens "der neue Pumpe-Düse TDI" von VW? Soweit ich weiß, haben die daraus auch einen ordentlichen Commonrail entwickelt. Falsch? Und was den Benzinverbrauch angeht: Weiß ich auch, dass da nicht viel ist mit Sparsamkeit - aber einen Benziner mit Dieselcharakter - reizt das nicht z.b. bei der ganzen Rußpartikelfilter-Problematik fast aller Hersteller?
Wo sind Deine Quellen - ich hab nichts von Reizgas gelesen. CS-Gas oder was? Wo viel Technik helfend eingreift, kann auch viel Technik kaputt gehen - das ist ja auch meine Befürchtung. Man denke bloß an die Turbolader am Corado oder so.
Und Michael-MCV: Deiner Überlegung kann ich erst mal nicht widersprechen, dass alles was sich in Großserie durchsetzt, irgendwann bezahlbar wird - und auch mal in spätere Preisbrecher rein kommt.
Aber keiner lebt ewig und wer immer so ran geht, übt sein Leben lang in gewisser Hinsicht Verzicht. Beispiel: Im Jahr fahre ich vielleicht 400km mit meinem dicken Motorrad und dann auch meist alleine. Ich brauchte normal kein Krad - leiste es mir trotzdem, weil ich Zweiräder schon immer geil finde. Und jeder soll mal überlegen, was er sich einfach gönnt, obwohl er's gar nicht zum Leben brauchte.
Wenn die Kosten des Motors dann noch bezahlbar sind,
GDI gibts bei Mitsubishi schon seit 10 Jahren. Im Charisma eingeführt.
Gasoline direkt injektion. Groß teurer herzustellen sind die auch nicht. Benziner bleibt Benziner.
Erfunden hat VW da überhaupt nix, das gabs schon im Flügeltüren 300er SL aus den 50er Jahren von Mercedes. Sind damals die Edelnutten und Superreichen gefahren. :P
Was die Reizgase angeht:
http://www.motor-kritik.de/common/05081505.HTM
ist ja klar, Ozon, Stickoxide und co. Wer hinter nem 40 jahre alten porsche mit Choke bis zur Sitzverstellung raus herfährt bekommt nen kleinen Vorgeschmack, wie es wieder werden kann. Halt ohne Rauch.
Zitat:
Wieso sagt Du übrigens "der neue Pumpe-Düse TDI" von VW? Soweit ich weiß, haben die daraus auch einen ordentlichen Commonrail entwickelt. Falsch?
Commonrail gibts bei VW und Audi, aber nicht in den 2.0er Motoren sondern nur im Phaeton oder dem A6 oder so weil man in der hohen klasse nicht mehr mit nicht konkurrenzfähigen Motoren rumfahren will, für den Pöbel mit weiterhin 2.0 und 1.9 Pumpe Düse.
Zitat:
Weiß ich auch, dass da nicht viel ist mit Sparsamkeit - aber einen Benziner mit Dieselcharakter - reizt das nicht z.b. bei der ganzen Rußpartikelfilter-Problematik fast aller Hersteller?
Gibts doch schon bei einigen. Porsche sowieso.
die Benzindirekteinspritzung hat allerdings nur im Teillastbereich vorteile, unter Belastung saufen die ja teilweise sogar mehr als die normalen Einspritzer wie man bei Mitusbishi gesehen hat.
Warum einen Benziner für Teillastbereiche und niedrigen Verbrauch optimieren wenn man auch gleich einen Diesel nehmen kann?
Vielleicht ja Geschmackssache.
Zitat:
Wo viel Technik helfend eingreift, kann auch viel Technik kaputt gehen - das ist ja auch meine Befürchtung. Man denke bloß an die Turbolader am Corado oder so.
Naja, das andere Problem ist das viele Leute immernoch zu dumm sind mit Turbo zu fahren weil sie die Teile blödheizen und nicht in die Bedienungsanleitung schauen. Kritischer als Turbos sehe ich eher die Vollelektronisierung die nicht redunant ausgeführt ist und so idiotische Störquellen wie ESP.
Natürlich hat man auch Vorteile wie Notlaufprogramme als Rettungsanker für Motoren die früher kaputtgegangen wären, und das eine Benzineinspritzung Vorteile gegenüber der Vergasertechnik im Alltag hat dürfte ja mittlerweile nicht mehr umstritten sein.
Aber durch komplizierung wirds mit dem Reparieren immer schwieriger. Ist grenzwertig die Sache.
Zitat:
Gegenwärtig sollte man sich als nüchterner Rechner fast überhaupt keinen Neuwagen mehr zulegen, sondern abwarten. Oder man übt gewissen Verzicht und kauft Preisbrecher wie Dacia. Wir haben es alle gemacht.
Im Moment warten sowieso alle auf 4 Euro für den Liter Benzin und die große Rezessesion. Autos kauft sowieso keiner mehr außer den Herstellern selber um die Statistik zu schönen. In japan schlechteste Verkaufszahlen seit 35 Jahren, USA stagnierts sowieso und letztes Jahr war in Deutschland das schlechteste seit 1990 beim Neuwagenabsatz.
Autos kaufen nunmal keine Autos.
Wenn die Hersteller Autos verkaufen wollen muss der Preis eben auch stimmen, deswegen lief letztes Jahr für Fiat und Dacia alles andere als Schlecht.
83% der Arbeitnehmer in Deutschland verdienen nunmal unter 1500Euro im Monat, denen kann man auf dauer keine 25 000 Euro für nen Golf aus der Tasche ziehen. Und 35 000 für ne doofe Mittelklasselimo ist auch nicht drin.
...In japan schlechteste Verkaufszahlen seit 35 Jahren, USA stagnierts sowieso und letztes Jahr war in Deutschland das schlechteste seit 1990 beim Neuwagenabsatz...
Noch eine Zahl, die zum Nachdenken anregen sollte: nur 38% der verkauften Neuwagen wurden an Privatleute verkauft, mehr als die Hälfte machen also Verkäufe an Firmen usw. aus. Als Privater kann man sich Autos also wirklich kaum noch leisten und es leistet sich kaum noch einer.
Und wie war das mit den steuerlichen Möglichkeiten bei den Betriebswagen...? Zahlen nicht die Steuerzahler die indirekte Subventionierung der "Mittel-" und Oberklassehersteller, die sicher deutlich mehr als 62% ihrer Verkäufe an Firmen haben.
Naja, ich zahle in DE nur noch einmal Steuern und dann war's das.
commonrail gibt es sehr wohl auch schon beim neuen audi a4 mit der 2-liter-maschine und 143 ps!
und auch beim neuen VW Tiguan (2.0 TDI mit 140 PS). VW stellt ja bekanntlich nach und nach von Pumpe Düse auf CR um. Übrigens ist der 2.0 TDI im A6 momentan noch ein Pumpe Düse Motor! Da fangen die CR Motoren erst mit dem 2.7 TDI an.
W stellt ja bekanntlich nach und nach von Pumpe Düse auf CR um.
In 4-5 Jahren werden sie wohl damit fertig sein.
Pfeift mich aber nicht sonderlich den die kommen bei mir nicht in die Tüte, die Autos sind einfach zu schlecht und zu teuer in Anschaffung und in der Wartung und altern allesamt viel zu schnell. Da gibts besseres und billigeres.
Deswegen kauft ja auch fast niemand Audi und VW - weil die allesamt sooo schlecht sind.... Ich frage mich bei sowas stets, wieso denn unsere (Sachsen kaufte bisher fast ausschließlich da ein) Dienst-VW-TDI mit den Klapperdieseln so lange - allesamt gegenwärtig um die 300.000 km drauf -halten. Und wer da alles drauf rum hüpft! 4-Schicht-Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Probleme? Was ich so mitkriegte, gab es bloß beim Touran paar Kleinigkeiten wie Wasser im Scheinwerfer oder so - die anderen bisschen viel Glühlampenverschleiß - sonst: tut mir leid! Dass bei einem Riesenfuhrpark wie VW die Anzahl der Probleme höher liegt, als bei Marken, die weniger verkauft wurden, ist doch logisch!
"Zu teuer" liegt außerdem immer am Auge des Betrachters. Du wirst älter Dieseljunky - und keiner von uns kann Dich in 20 Jahren sehn - was Du selber dann fährst.... Nicht jeder Junky hält seine Linie durch - siehe die wenigen Althippies in Indien
Ist kameradschaftlich gemeint, nicht bissig - oder halte mich für einen Arsch.
Deswegen kauft ja auch fast niemand Audi und VW - weil die allesamt sooo schlecht sind
Haha Nachdem VW 75% der EOS Produktion selber gekauft hat... :D
Die normalen Deutschen haben von Autos keine Ahung und kaufen VW halt weil VW draufsteht. Die würden auch den Logan oder nen Wartburg kaufen wenn VW draufstehen würde.
Fahren in die Autostadt nach Wolfsburg und lassen sich die lächerliche Show mit dem sauren Kopfwehwein über sich ergehen... Ne, wie spießig.
Zitat:
... Ich frage mich bei sowas stets, wieso denn unsere (Sachsen kaufte bisher fast ausschließlich da ein) Dienst-VW-TDI mit den Klapperdieseln so lange - allesamt gegenwärtig um die 300.000 km drauf -halte
Die 1,9 TDI halten vom Block schon, die SDI auch. Nur du kannst alle 90 000km 500 Euro dadrin für Wapu und Riemensatz versenken. Das ist teuer. Das andere Problem ist das bei Lastwechseln der da öfters mal überspringt und sich die Steuerzeiten ändern was dann zu Saumäßigen Verbräuchen führt. Wenn man das wieder einstellt hält das schon, das ist nur weder toll noch günstig. Und die 300 000km schaffste mit jedem Italiener (VM-Motori ausgeschlossen) und Franzosendiesel genauso.
Gibt auch schon 1,9er vereinzelt mit 600 000km drauf. (Skoda mit gesehen). Aber wenn man soviel damit fährt da machen die Wartungskosten einen haufen aus. Das ist bei nem Motor mit Steuerkette und flexibleren Intervallen ne ganz andere Geschichte.
Merke 1,9 TDI und 2.0 TDI sind Unterschiede um welten. Der 1,9er ist nach seinen ganzen Krankheiten über die letzten 13 Jahre mittlerweile einigermaßen ausgereift. Nadelhubgeber, Turbo, Kühlwasserverlust und der LMM sowie der Bremslichtschalter haben die meisten alle oder mehrmals über den Jordan. Hat sich die letzten 5 Jahre zurückentwickelt.
Bei den 2.0 TDI-PD ist das ganze hingegen ne Katastrophe, die Zylinderköpfe halten nicht, und der Riemen ist den Belastungen nicht gewachsen und baut öferts scheisse als bei den mit weniger NM gesegneten 1,9ern. Deswegen saufen die oft genug 13 Liter... Wasserverluste sind wie bei den Anfangszeiten des 1.9 wieder da, und dazu haben bei den Modellen Audi A3, Golf Plus, Seat Altea und Touran die Bremsen sehr oft versagt, drückst bei 210 drauf und es kommt keine Bremsleistung, Problem natürlich von VW abgestritten wie üblich, später dann heimlich Rückrufaktion und neue Scheiben von Abt für alle... Als nächstes die Schwungscheiben in den Getrieben. Die Köpfe gehen im Schnitt bei 60 000km kaputt, bis die meisten Leute die in den letzten paar Jahren den Motor gekauft haben diese Leistung erreichen ist die Garantie zum Glück von VW allerdings abgelaufen. Dauert nicht lang und da stehen die Zeitungen voll mit den Autos im Gebrauchtverkauf mit Motorschaden oder verheimlicht, alle mit dem KM Stand um den Dreh rum. War beim Jeep Cherokee und dem Opel Frontera mit dem 2,5 VM-Turbodiesel das gleiche, Köpfe zwischen 90 und 110 000km alle über den Jordan...
Zitat:
Was ich so mitkriegte, gab es bloß beim Touran paar Kleinigkeiten wie Wasser im Scheinwerfer oder so - die anderen bisschen viel Glühlampenverschlei0
Da sind die Rückleuchten vor dem Facelift schon beim Händler auf dem Hof voll Wasser gewesen. Glühlampenverschleiß ist bei den H7 Scheinwerfern wegen dem Elektrikmurks öfters drin, wenn man die Scheinwerfer ausbaut und die Kontakte reinigt hört das meistens ne Zeitlang auf. Beim Polo SDI den wir hatten sind vorher alle 7000km die Lampen ausgefallen und man ist da nirgendwo rangekommen, und das Auto fuhr meistens nachts... Nene...
Zitat:
. Du wirst älter Dieseljunky - und keiner von uns kann Dich in 20 Jahren sehn - was Du selber dann fährst
Jedenfalls keins von den Autos, wer weiß, vielleicht muss VW in 20 Jahren gescheite Autos zu vernünftigen preisen bauen um zu bestehen. Vielleicht kauf ich dann auch einen. - Aber da wird die nächsten 10 jahre nicht viel passieren.
Und dein Möhrenpunto war 10 Jahre alt, nix repariert und 6 Monate über TÜV schon vergessen.
Wenn du nen 1,4er Logan oder VW nicht zum Kundendienst bringst, nur notdürftig wäschst, keine Ölwechsel machst und mit abgefahrenen Reifen fährst und zum Gammeln in die Garage stellst enden die genauso.
Kommt halt drauf an wo man das Auto herhat.
Gebrauchte Fiats sind meistens schrottig weil die Fahrer in Deutschland damit oft umgehen wie Sau "bäh billiges Pizzablech" - kein Geld für die Wartung ausgeben und sich dann noch beschweren wenn es kaputtgeht.
War eh schon 7 Monate über Tüv? oder?
Wenn man bei nem 1,4 Dacia 10 Jahre keinen oder nur selten den nötigen Service macht, ihn nur 5000km per Anno bewegt und zum gammeln in die Garage stellt wird der genauso auseinanderfallen.
Bei VW dasgleiche.
Jedenfalls keins von den Autos, wer weiß, vielleicht muss VW in 20 Jahren gescheite Autos zu vernünftigen preisen bauen um zu bestehen. Vielleicht kauf ich dann auch einen. - Aber da wird die nächsten 10 jahre nicht viel passieren.
Na mach VW und Audi mal nicht so schlecht. Wieso hat VW so hohe Zulassungszahlen und Fiat sieht man nur unter ferner liefen?
Glaubst Du ernsthaft, man würde noch VW kaufen, wenn die so schlecht sind? So dumm sind die Deutschen nun auch nicht, dass sie rein aus Gewohnheit VW kaufen.
Klar ist der Zahnriemenwechsel bei den TDIs nicht ganz billig. Aber das ist bei anderen Herstellern auch nicht anders. Und ne Steuerkette kann auch Probleme bereiten. Das hatte ich mal bei einem alten 200D von Mercedes mit 55 PS, das Dingen wäre mir bald abgesprungen.
Mit dem 2.0 Pumpe Düse TDI von VW hast Du Recht. Da hat man zumindest bei den ersten Exemplaren immer was von Haarrissen im Zylinderkopf gehört.
Trotzdem traue ich Europas größtem Autobauer zu, zuverlässige Autos zu bauen. Allerdings sollten sich die Jungs mal um die Preise kümmern und sich auf ihre Wurzeln als Hersteller eines echten Vollkswagens besinnen.
Oder warten die auf den indischen Tata Nano für 1700 Euro? Sollte diese Kiste irgendwann in modifizierter Form die europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllen und dann für vielleicht 4500 Euro hier angeboten werden, werden sich etliche europäische Hersteller die Augen reiben.
Jedenfalls keins von den Autos, wer weiß, vielleicht muss VW in 20 Jahren gescheite Autos zu vernünftigen preisen bauen um zu bestehen. Vielleicht kauf ich dann auch einen. - Aber da wird die nächsten 10 jahre nicht viel passieren.
Zitat:
Na mach VW und Audi mal nicht so schlecht. Wieso hat VW so hohe Zulassungszahlen und Fiat sieht man nur unter ferner liefen?
Markenimage und ein gut ausgebautes Händlernetz. Mit den Händlern sieht es außerhalb von Bayern mit Fiat recht mau aus. Außerdem wenn der Deutsche Bild-Leser an Fiat denkt dann steigen irgendwelche Vorurteile aus den späten 70er Jahren auf. "Die Rosten doch soviel" und anderer Schwachsinn.
VW ist hingegen ganz toll weil Deutsche Wertarbeit und toller Konzern und so... Außerdem fahren alle anderen auch Golf, deswegen muss das was ganz tolles sein und so...
(Auf den Teilen am Auto steht dann überall Made in Belgien, China, Portugal, Spanien, Israel etc....)
Zitat:
So dumm sind die Deutschen nun auch nicht, dass sie rein aus Gewohnheit VW kaufen.
Doch, die sind so dumm. Die meisten haben seit dem Ende ihrer Schullaufbahn kein Buch mehr selber gelesen.
Zitat:
Klar ist der Zahnriemenwechsel bei den TDIs nicht ganz billig. Aber das ist bei anderen Herstellern auch nicht anders. Und ne Steuerkette kann auch Probleme bereiten. Das hatte ich mal bei einem alten 200D von Mercedes mit 55 PS, das Dingen wäre mir bald abgesprungen.
400 Euro sind nunmal 800 Mark. Niemand hätte früher einen 55PS Mercedes gekauft der neu 25000 Mark gekostet wenn er bei 90k schon nen Tausender für die Standartwartung drin versenken muss.
Zitat:
Mit dem 2.0 Pumpe Düse TDI von VW hast Du Recht. Da hat man zumindest bei den ersten Exemplaren immer was von Haarrissen im Zylinderkopf gehört.
Von der Lautstärke hab ich noch gar nicht gesprochen, bei 120 auf der Autobahn mit nem 2.0 TDI musste schon die Stimme erheben damit dich der Beifahrer versteht. Bei 160 musste brüllen.
Zitat:
Trotzdem traue ich Europas größtem Autobauer zu, zuverlässige Autos zu bauen.
Unzuverlässig sind die meistens nicht. Nur einige der Motoren sind von absolut mäßiger Qualität. Die Autos neigen sonst zu elektrikspinnereien - aber das ist meistens kleinkram., aber wenn man die wartet springen sie an und fahren herum.
Schrottmotoren: 1,4 75 PS benziner, alle kleinen Dreizylinderdiesel, 2.0 TDI.
Grenzwertig: 1.8T
Solide: 1.6, 1.2, 1,8 Benziner und die 1,9er Diesel unter 130PS,
Zitat:
Allerdings sollten sich die Jungs mal um die Preise kümmern und sich auf ihre Wurzeln als Hersteller eines echten Vollkswagens besinnen.
VW hat Chromgrills, und verkauft doch "Premium"Autos mit Premiumpreisen. Außer dem Preis ist halt nix Premium.
Dieseljunky - steigere Dich mal nicht so "fachmännisch" in was rein, was ich für Dein persönliches Feindbild halte - begründet mit Sicherheit auf Deine finanzielle Situation!
Stellt Dir jemand einen neuen Golf für einen - von mir aus nagelneuen Grande Punto gleicher Ausstattung hin, nimmst auch Du den Golf! Wem willst Du erzählen, dass Du dankend ablehnst oder Dir jederzeit gaaaanz andere Karren leisten könntest, wenn Du nur wölltest? Deine fachlichen Kenntnisse will ich auf keinen Fall negieren - aber irgendwie übertreibst Du maßlos.
Nehm ich garantiert nicht. Übrigens zwischen nem ähnlich ausgestatten Golf runter zu einem Grande Punto in der Austattung in der ich ihn fahre. Ist es vom Listenpreis gar nicht mal soviel Unterschied, grad mal nen 2000 Euro. Der Fiat den ich fahre ist sogar 2000 Euro teurer wie der billige Benzin Golf.
Ich weiß ja nicht warum ich Dacia fahrt wenn ihr vom VW träumt, aber für mich ist das keine Alternative. Ok, der Golf V ist ein paar centimeter länger, aber vom Platzangebot vorne ist der schon schlechter.
Außerdem hat mein Fiat ein Design von Giugaro und der Golf sieht aus wie ein Golf.
Vergleichbare Motorisierung gibts auch nicht weil VW keinen konkurrenzfähigen Motor zum 1,3 16V anbieten kann. Die sind nämlich laut und ruckelig im Vergleich, und was den Fahrkomfort angeht kommt der Golf V auch schlechter Weg weil er um einiges härter gefedert ist. Ich ziehe jede Logan Limo nem Golf vor.
- "Sportliche Abstimmung" nennt man das wohl.
Danke, aber ich kenn das Auto und bin es auch schon gefahren, ich fahre nämliche viele Autos.
Zitat:
Wem willst Du erzählen, dass Du dankend ablehnst oder Dir jederzeit gaaaanz andere Karren leisten könntest, wenn Du nur wölltest?
Erzähl ich dir, ich könnte für mich selber auch ein Auto ne Klasse drüber kaufen. In Bar. - Mach ich nur nicht weil ich kein Geld für Verbindlichkeiten ausgeben will. Ein Auto ist nämlich keine Investition sondern nur etwas das einem Geld aus der Tasche zieht.
Nur der Unterschied ist das ich es nicht mache weil es teurer ist sich privat ein Auto zu kaufen und das dann zu behalten. Ich habe kein Eigentum an einem Auto im moment - mein letztes habe ich letztes Jahr nem Händler auf den Hof gestellt der es auch noch 2500 Euro über Schwacke genommen hat, der Fiat gehört nominell irgendeiner Bank, und wenn ich genug Verschleiß drauf habe bekommt der Händler das Auto ungesehen zurück und ich bekomme für dieselbe pauschale einen neuen. Das ist billiger wie ein Mietwagen und das Auto kostet pro Kilometer nichtmal einen halben Cent. So habe ich für 3300 Euro im Jahr immer ein Auto das maximal ein Jahr alt ist aber worauf ich soviele Kilometer fahren kann wie ich will. - Das einzige was dazukommt ist normal der kleine 30 000er Ölwechsel für magere 150 Euro. Wenn ich privat ein Auto kaufen würde und damit 80 000km im Jahr fahren kannste dir ausrechen wie es nach 4 Jahren aussieht. Und für 3300 im Jahr müssten das 6 Jahre für nen Popelgolf sein. Und der hätte dann fast 500 000km drauf. HAHA ist doch völlig uninteressant.
Und dann noch ohne Garantie weil die nach 14 Monaten weg ist, ohne Ersatzwagen wenn die Kiste kaputt geht und den ganzen Verschleiß und die Wartungskosten käme bei mir dann auch drauf. Vielleicht noch mit VW Longlife Öl für 30 Euro den Liter. Und wenn sich bei meiner etwas zügigeren Fahrweise dann auch noch der Riemen wieder ausleiert und die Steuerzeiten sich verändern verbraucht der tolle VW Diesel 13 Liter auf 100km im Winter. Und such mal ne Werkstatt die deswegen den Riemen neu aufzieht ohne das du was zahlen sollst.
Ne danke, die Scheisse hatte ich vor 3 Jahren mit nem Seat Altea. Bin froh gewesen als die Kiste mit der tollen VW Technik endlich weg war. Touran, A3, Golf, Golf Plus, alles selbe Plattform, alles derselbe Müll, und der Sharan war im Vergleich zum Lancia Z auch ein Bauernauto. Hatte beim dem auch nur Ärger mit dem Motor.
...Wenn ich privat ein Auto kaufen würde und damit 80 000km im Jahr fahren ...
Du fährst privat 80.000km im Jahr? Das glaube ich nicht. Wieviele dieser Kilometer stellst Du als betriebliche Aufwendungen dem Finanzamt in Rechnung ;-)?
Es gibt da einen Unterschied zwischen denen, die im Jahr 10-20.000km fahren und denen, die das Auto auch zu gewerblichen Zwecken nutzen, oder sehe ich das falsch? Leasing lohnt nicht für jeden, besonders beim Privaten muss man mit spitzem Bleistift rechen.
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