Verfasst am: 11.02.2008, 10:56 Titel: Sicherheit von Dacia MCV & Modell 2008
Hallo,
ich trage mich mit dem Gedanken einen MCV zu kaufen. Vielerorts wird aber auf die mangelnde Sicherheit hingewiesen z.B. was das Gurtsystem betrifft welches bei einem Test keine gute Figur abgegeben hat.
Weiß jemand ob das Gurtsystem überarbeitet wurde?
Wie ist Eure EInstätzung zum Thema Sicherheit des aktuellen MCV?
Gibt's Infos wann ESP kommt?
Welchen Eindruck haben die Dacia-Fahrer: hat der niedrigere Kaufpreis zur Folge, dass billige Teile oder weniger Teile verbaut wurden?
Man liest in Anzeigen vom Modell 2008? Was hat es damit auf sich - gibt's da eine Liste der Änderungen ...?
Das Thema Sicherheit ist immer ein sehr individuelles Thema. Wenn du bislang immer max. 2 Jahre alte Mercedes E-Klasse gefahren bist, wirst du den MCV vermutlich als unzureichend empfinden. Ich für meinen Teil habe bislang immer nur Autos gefahren, die auch nicht mehr Sicherheitsausstattung hatten, als der MCV und ich fühle mich keineswegs unsicher, wenn ich in meinem Auto sitze. Ist vielleicht auch ein Stück weit die Größe des Fahrzeugs, die einem ein gewisses Sicherheitsgefühl bietet. In einem Fiat Seicento könnten noch so viele Airbags, ESP und sonstige Spielereien verbaut sein - sicher würde ich mich darin trotzdem nicht fühlen.
Wenn du beim Thema Sicherheit keine Kompromisse machen willst, ist ein Dacia vermutlich nicht das richtige Auto für dich. Es ist halt immer die Frage, was man will und wie viel man bereit ist, dafür zu bezahlen.
Ob/wann Dacia da in Zukunft was nachrüstet, wird dir zur Zeit wohl noch keiner sagen können.
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.02.2008, 19:11 Titel:
Ist doch auch eine Frage des eigenen Empfindens. Beim Twingo hatte ich immer das Gefühl, mit den Füssen im Kühler zu sitzen, hier sind es doch "Kilometer". Und ich sehe auch nicht mehr die Ölwanne eines LKW´s, sondern den zeitunglesenden Fahrer, der gleichzeitig noch telefoniert und sich Kaffee eingießt. Das beruhigt enorm. Brauchste kein TV mehr, kannste Dir Mörder und Totschläger live angucken.
Verfasst am: 11.02.2008, 22:50 Titel: Sicherheit ist Relativ!
Ich sehe sie jeden tag auf der Autobahn....Dicke Karren mit ESP,ABS,Kopf fuss und Ar*ch airbags und jede menge andere "Sicherheitsaustattung".
Die fahren teilweise mit 200 + km/h mit 5 meter abstand zum Vordermann und meinen weil sie all diese Technik haben, das sie sicher sind. Spätestens wenn sie im Krankenhaus aufwachen (wenn überhaupt) werden die schlauer.
Vor ein paar Jahren hatte kein Hahn nach ESP gekräht....und vor 10 Jahren war ABS gehobene klasse vorbehalten - Wie einer schon hier sagte, der eigene fahrstil ist ein wesentliche factor.
Es gibt genug Studien, dass selbst ABS statistisch gesehen nichts bringt. Wie Lima es andeutet. Je mehr Sicherheitstechnik, je waghalsiger wird gefahren.
Ein schwacher Trost aber ich lasse mich nicht ihre machen von den ganzen berichten den man wusste ja vorher was Man bestellte und fand es ausreichend wer sich jetzt erst darüber im klaren ist das sein wagen keine 5Sterne bekommt nun ja dumm gelaufen
Mit freundlichen Grüßen.isi
Verfasst am: 16.02.2008, 02:42 Titel: Viele Worte zum Thema Sicherheit
Immer wieder finden sich ja Fragen zum Thema Sicherheit, wenn es um den Logan geht. Und letzten Endes wird sich sicher (fast) jeder, der sich für den Logan interessiert, damit befassen. Ich finde, das ist Grund genug, mal ein paar intensivere Gedanken auf diese Thematik aufzuwenden. Ich will daher mal versuchen, einige Aspekte zum Thema Sicherheit in Bezug auf den Logan strukturiert zusammenzufassen.
* Crash-Test
Der Dacia Logan hat im Euro-NCAP drei von fünf möglichen Sternen erreicht. Oder genauer: Einen Score von 19 Punkten bezüglich der Sicherheit der Fahrzeuginsassen (davon 8 Punkte für den Frontalaufprall und 11 Punkte für den Seitenaufprall). Um das ein wenig anschaulicher zu machen: 3 Sterne gibt es von 17 bis 24 Punkten. Von 25-32 Punkten gibt's vier Sterne.
Zu bedenken ist dabei jedoch, dass der gecrashte Logan keine Seitenairbags hatte. Im Seitenaufpralltest zeigten sich in dem Bereich, in dem der Seitenairbag sitzt, sehr ungünstige Belastungswerte. Es wäre zu prüfen, ob der Logan mit Seitenairbags ein besseres Ergebnis im Crashtest erzielen würde. Ich persönlich vermute dies. Gut möglich, dass er dann erheblich dichter an die "magische 4-Punkte-Grenze" herankäme. Ich schätze, allein durch die Seitenairbags könnte, in Anbetracht des Vergabemodus der Punkte, beim Seitenaufpralltest eine Verbesserung um zwei bis vier Punkte erzielt werden. Wenn dem so wäre, käme der Logan auf 21 bis 23 Punkte und hätte damit - auch ohne Gurtstraffer - die vier Punkte beinahe erreicht. Die Option, Seitenairbags zu ordern, besteht. Man bekommt also für 280,- mehr statt eines durchschnittlichen 3-Sterne-Autos ein fast-vier-Sterne-Auto.
Dennoch: Fast vier Sterne sind noch nicht ganze vier Sterne. Während die Werte im Seitenaufprall bei Seitenairbags vermutlich nahezu vorbildlich sind, gibt es im Frontalaufprall Schwächen. Besonders problematisch erscheint hierbei jedoch der Bereich der Beine und Füße. Sehr anschaulich wird dies, wenn man den Logan mit dem Opel Astra G (vier Sterne) vergleicht. Die Punkte im Seitenaufprall liegen ähnlich (Logan 11, Astra 12), unterscheiden sich im Frontalaufprall jedoch erheblich (Logan 8, Astra 13). Und das, obwohl die Werte beim Logan im Oberkörperbereich besser als beim Astra ausfallen. Als problematisch ist also insbesondere der Bereich unterhalb der Gürtellinie, der Bein- und Fußbereich anzusehen.
Zu Berücksichtigen ist nun noch, dass für die Punktevergabe ausschließlich die Belastungswerte des Fahrerplatzes herangezogen werden. Die Belastung auf dem Beifahrerplatz steht dem 4-Sterne-Astra kaum nach.
Eine Verbesserung der Sicherheit im Logan auf 4-Sterne-Niveau ließe sich meiner Vermutung nach also nicht nur durch Gurtstraffer erzielen, sondern auch durch eine "Entschärfung" von Pedalerie und Lenksäule/Armaturenbrettunterseite.
Auch hier wieder eine Vermutung von mir: Ich vermute, dass durch eine Entschärfung der Pedalerie (irgendwo las ich von in den Fußraum eindringenden Pedalen) das Ergebnis im Frontalcrash - und somit auch die Gesamt-Euro-NCAP-Punktzahl um weitere zwei Punkte erhöht werden könnte.
Welches Potentiel bietet sich also zur Verbesserung der Sicherheit? Nun, einmal natürlich das ordern der Seitenairbags :o) Kämen dann noch Gurtstraffer und eine geänderte Pedalerie hinzu, wäre der Logan vielleicht schon ein recht gutes vier-Sterne-Auto. Für schlechte vier Sterne könnten vielleicht bereits geänderte Pedale und die verfügbaren Seitenairbags sorgen.
Nachdem wir nun wissen, wie sich der Logan im Crash-Test macht, stellt sich natürlich die Frage, wie groß die Aussagekraft eines solchen Tests ist. Problematisch ist, dass vielfach Fahrzeuge exakt auf die zu erwartenden Tests ausgelegt werden. Sieht ein Unfall auch nur etwas anders aus, können sich erhebliche Differenzen in den Konsequenzen ergeben. Somit stellt sich die Frage: Ist der Logan eher darauf ausgelegt, eine einzelne Unfallsituation, den Crashtest mit guten Werten zu bestehen, oder ist er so beschaffen, dass er in dieser einen Situation zwar nur mäßig gut, aber erträglich, in anderen Situationen dafür aber auch erträglich statt fatal abschneidet... Und wie sieht das bei anderen, vermeintlich besseren Fahrzeugen aus?
Ein weiterer Aspekt ist der, dass überhaupt nur zwei Typen Unfall abgebildet werden: Der Frontal- und der Seitenaufprall. Andere Unfallkonstellationen, z.B. der Heckaufprall, der Überschlag, sind nicht berücksichtigt. Beim Heckaufprall bietet der Kofferraum mehr Sicherheit als bei anderen (Klein-)wagen dieser Preisklasse. Beim Überschlag könnte sich die Robustheit der Karosse sowie die große Kopffreiheit positiv auswirken... Doch dies wird im Euro-NCAP-Test nicht berücksichtigt.
* ESP
Vielfach liest man, dass Menschen es bedauern, dass für den Logan kein ESP angeboten wird. Wichtig ist dabei natürlich, zu beurteilen, was das ESP überhaupt macht. Durch Selektive Abbremsung einzelner Räder im Grenzbereich wird das Fahrzeug stabilisiert. Bezogen auf ein einzelnes Modell wird also der Grenzbereich in Extremsituationen etwas ausgeweitet. Dennoch vermag auch ESP die Physik nicht zu überlisten, auch mit ESP gibt es ein Ende des Grenzbereichs.
Nun ist jedoch der Grenzbereich von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden. Er hängt einerseits von der Fahrwerksabstimmung, andererseits aber auch vom Gesamtfahrzeugkonzept (Position des Fahrzeugschwerpunkts, Spurweite, Radstand,...) ab. In den vergangenen Jahren kamen viele Fahrzeuge/Fahrzeugkonzepte auf den Markt und in Mode, die den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten in Bezug auf fahrphysikalisch ideale Proportionen weitestgehend widersprachen - und daher entsprechend schwer beherrschbar sind. Bei diesen Fahrzeugen ist - aufgrund ungünstiger Konstellationen - der Grenzbereich recht früh erreicht. Der Logan hingegen entspricht vom Fahrzeugkonzept deutlich eher dem, was fahrphysikalisch sinnvoll ist.
Aus diesen Gründen ist es durchaus möglich, dass der Grenzbereich eines Fahrzeuges ohne ESP weit jenseits des Grenzbereiches eines anderen Fahrzeuges mit ESP liegt. Oder anders: Das Fahrzeug mit ESP muss nicht zwangsweise besser sein als ein anderes ohne. Insbesondere dann, wenn das ESP nicht ergänzend zu einem ideal ausgetüftelten Fahrzeug, sondern zur Kaschierung von Mängeln durch ungünstige Fahrzeugauslegung eingesetzt wird.
Ferner gilt zu berücksichtigen, dass die Erfahrung zeigt, dass der Mensch dazu neigt, Möglichkeiten, die er hat, auch auszuschöpfen. Sprich, dass viele Menschen dazu neigen, es auszunutzen, wenn der Grenzbereich etwas verlagert wird und dann an der Grenze zu diesem ausgeweiteten Grenzbereich fahren. Damit wird der vermeintliche Sicherheitsgewinn jedoch wieder eliminiert.
Erheblich mehr als jedes vermeintliche Sicherheitsfeature kann derjenige, der am Steuer sitzt, bewirken. Ein besonnener Fahrer ist mehr Wert als jeglicher Schnickschnack, vorsichtigere Fahrweise bringt ebensoviele Reserven wie irgendwelche "Helferlein" - ist aber, bei entsprechendem Bewusstsein, ausfallsicherer...
Fazit
Viele Worte, doch was ist das Fazit? Unterm Strich eine abgewandelte Form von "you get what you pay for". In Anbetracht dessen, wie wenig Technik in dem Wagen drin steckt, ist die Leistung, die er erbringt, beeindruckend. Will man mehr, muss man das bezahlen. Das kann jeder tun. Und zum Astrolfocus oder Beemmwaudi greifen. Je mehr Dinge optional angeboten werden, desto teurer wird jeder Wagen, der angeboten wird. Egal ob er die optionale Ausstattung hat oder nicht. Denn viele Varianten bringen Komplexität und damit Kosten, Kosten, Kosten...
Ach ja: in Anbetracht dessen, dass ich bisher keinen Logan besitze, sind meine Ausführungen hoffentlich einigermaßen neutral und damit objektiv...
Hej RVC,
auch ich schliesse mich Deiner Betrachtung an - die sehr gut beschrieben und durchleuchtet wurde. Danke - das war gehaltvoll und neutral.
Ich persønlich denke auch, dass eine besonnene Fahrweise wichtiger ist als technische Sicherheitsausrüstungen die Physik überlisten versuchen helfen.
Danke!
Gruss Anker
Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 17.02.2008, 20:23 Titel:
IsI hat folgendes geschrieben:
Ein schwacher Trost aber ich lasse mich nicht ihre machen von den ganzen berichten den man wusste ja vorher was Man bestellte und fand es ausreichend wer sich jetzt erst darüber im klaren ist das sein wagen keine 5Sterne bekommt nun ja dumm gelaufen
Mit freundlichen Grüßen.isi
Hallo, isi, hier mal ein paar Punkte und Kommata für Dich. Damit man Dein Geschreibsel auch mal lesen und verstehen kann. ;-)
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[quote="berwangerfj"
Hallo, isi, hier mal ein paar Punkte und Kommata für Dich. Damit man Dein Geschreibsel auch mal lesen und verstehen kann. ;-)
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Hallo Berwi,
das Komma nach Deinem Hallo kannste ihm auch noch schenken. Das ist nämlich auch überflüssig. ;-))
Also ehrlich, was soll das denn jetzt ? Solche Kommentare sind so überflüssig wie die meisten meiner Postings... ;-)))
[quote="berwangerfj"
Hallo, isi, hier mal ein paar Punkte und Kommata für Dich. Damit man Dein Geschreibsel auch mal lesen und verstehen kann. ;-)
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Hallo Berwi,
das Komma nach Deinem Hallo kannste ihm auch noch schenken. Das ist nämlich auch überflüssig. ;-))
Also ehrlich, was soll das denn jetzt ? Solche Kommentare sind so überflüssig wie die meisten meiner Postings... ;-)))
Gruß Micha[/quote]
Was das jetzt soll?
Mich wundert es nicht mehr, wenn die junge Generation so vor sich rumdamelt.
Das ist auch eine Folge, wenn man so etwas toleriert.
Nö, dass sehe ich anders. Das Geschreibsel ohne Punkt und Komma ist wirklich eine Zumutung.
Außerdem verfälscht ein Satz ohne Punkt und Komma oft das "Gemeinte".
Man könnte, aus Zeitgründen, auch die Leerzeichen weglassen; Was für ein Spass.
So ein bisschen zusammenreißen sollte man sich deshalb schon.
Oder, frei nach dem Motto: Wozu Auto waschen, fährt doch und der Dreck fällt irgendwann ab...
Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 18.02.2008, 09:54 Titel:
Wer möchte, dass andere Forumsteilnehmer was lesen, der sollte ihnen was Ordentliches vorsetzen.
Die Autos stehen ja auch nicht ungewaschen und dreckig im Schauraum, sondern i.d.R. optimal aufbereitet und präsentiert.
Mein posting war ein guter Rat, man kann ihn beherzigen oder einfach sein lassen.
Aber dann nicht erwarten, dass sowas nochmals gelesen wird.
Find ich auch - könnte so direkt als Fachzeitschriftartikel stehen bleiben. Respekt. Ein kleines Aber sei erlaubt:
Ich bin davon überzeugt, dass all diese "menschlichen Errungenschaften" stets - so auch der Schleuderschutz (ich nenn ihn ausdrücklich nicht ESP, weil er von den Herstellern stets verschieden benannt wird) - irgendwann in jede fahrbare Kiste Einzug hält. Es wird dann gar nicht mehr die Frage gestellt, nehm ich's oder nicht - es ist einfach drin. So wird das auch beim Dacia, wetten?! Es handelt sich meines Laienwissens nach um ein einziges elekronisches Bauteil, welches auch die Stotterbremse oder den Antriebsschlupf steuert bzw. regelt. Wurde z.B. im Rahmen eines kurzfristigen Rückrufs bei der ersten Mazda5-Serie (also bei meinem) ausgewechselt, weil es angeblich zu spät einsetzte.
Noch was: Ich glaube absolut nicht, dass je mehr technische "Wunderdinge" eingebaut sind, desto wilder und unbedarfter die Autofahrer auf den Straßen herumrammeln sollten. Um keine eigenen Studienbeiträge zu machen (was ich so schön gar nicht schaffe), gehe ich dabei einfach von mir selber aus. Fahre ich anders, seit die Dinge im Fahrzeug sind? Fahr ich mit dem Mazda anders als mit dem MCV? Nein. Ich glaube nicht, dass nur des Volkes Allerdümmste sich die Hochpreisschitten kaufen. Also so dumm sein dürften, sich ausschließlich auf das "Können" ihres Autos zu verlassen. Vom Charakter rede ich nicht - da sind mit Sicherheit welche dabei wie überall - und die würden auch 20 Jahre früher so risikomäßig gefahren sein.
Mein Neffe hatte vorige Woche einen unverschuldeten Unfall. Sein Golf Variant kam nicht mehr durch den TÜV und er hatte sich billig zur Überbrückung einen alten 60PS Corsa zugelegt. Keine Aerbags und nichts. Seitlich schräg von vorn karrte dem einer aus 'ner untergeordneten Straße rein: Brustbeinbruch und linke Seite ganzflächig geprellt. Sitzt zuhause und könnte vor Schmerzen schrein. Noch vor wenigen Jahren gab es für den Ottonormalverarmten und die Kisten, die er bezahlen konnte, noch nicht mal Aerbags.
Was ich sagen will: Wem nutzt das Geplänkel über Sinn und Unsinn solcher technisch möglicher Dinge, wenn sie sowieso kommen? Keiner würde sich aufregen, wenn der Dacia Schleuderschutz serienmäßig hätte - ich muss nicht extra ausprobieren, wie der MCV sich vollbeladen bei einem Ausweichtest verhalten würde - man sieht es ihm bereits von außen an. Gutes Fahrwerk hin oder her - das sind hilftreiche und unterstützende Sachen, die erfunden wurden und die eigentlich jedem zustehen. Leider sind stets erst die mit den dickeren Brieftaschen dran - wie überall im Leben.
Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 1180 Modell: Logan MCV Laurèate 1.6-16V, Austria
Verfasst am: 18.02.2008, 13:32 Titel:
Hallo Moser,
unterschreib ich dir fast alles, möchte aber dazu noch folgendes anmerken. Ich glaube auch nicht dass jeder Autofahrer, der ein solch technisches Prunkstück hat, ebenso unverantwortlich fährt. Es kauft sich auch nicht jeder ein teures Auto des Image wegen. Aber dennoch halte ich den Prozentsatz derer höher welche dank der eingebauten Sicherheitsstandards leichtfertiger mit dem Auto umgehen. Wobei ich den schwarzen Peter dafür gerne den Medien zuspielen möchte. Die Fachpresse macht einen so großen Wind um beispielsweise das Fehlen von ESP bei manchen Autos. Dabei wird der Leser jedoch nicht aufgeklärt was dieses System für Vor- u. Nachteile hat, bzw. über dessen genaue Arbeitsweise (Funktion). Dem Leser wird viel mehr vorgekaukelt wie wahnsinnig sicher ein Fahrzeug mit eben diesem Schleuderschutz ist. Und da fürcht ich mich, vor allem bei den jüngeren Fahrern, ob das nicht zu großem Leichtsinn führt. Wir hatten das schon einmal in ähnlicher Form, als der Allradantrieb große Mode wurde. Da sind die Leute auch vor lauter Sicherheit (wegen der tollen Straßenhaftung) reihenweise in den Graben gefahren.
Aber ich gebe dir recht, dass ESP sicher auch bei Dacia früher oder später den Einzug erhalten wird. Es hat sich auch das ABS bei den meisten Automarken bereits eingebürgert. Das ist eben der Fortschritt, sonst würden wir heute noch in Höhlen leben und keinen elektr. Strom haben.
Mein Fazit aus dem Ganzen ist. Es muss nicht immer alles so heiss gegessen werden wie es gekocht wird.
Anmeldungsdatum: 20.02.2007 Beiträge: 373 Modell: Prestige Sport + MCV .. Hier gibts meine Videos... http://de.youtube.com/user/cliocc
Verfasst am: 18.02.2008, 14:10 Titel:
Zum Thema Überschlag kann ich nur mal was zeigen...
Der "Daciatuner" hat mal getestet, was so eine Limo beim Überschlag macht... außer Schnittwunden hatte er glücklicherweise nichts und so sieht´s aus:
Guckt euch mal ander Autos an, die sowas mitgemacht haben! Da sieht das dach aber meistens schlimmer aus!
Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 18.02.2008, 14:14 Titel:
Beim Betrachten der Bilder muss man aber zu dem Schluss kommen, dass der blaue Lack nicht besonders dick aufgetragen ist. Da kommt ja an den meisten Stellen die weisse Grundierung raus! ;-)
Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 1180 Modell: Logan MCV Laurèate 1.6-16V, Austria
Verfasst am: 18.02.2008, 14:39 Titel:
Hallo Tim,
wie hast du denn das angestellt. Aber ist noch eindeutig als Dacia zu erkennen.
@Berwangerfj
Bei der Lackstärke sparen doch alle Hersteller. Kratz mal an einem neuen BMW, da bist du auch gleich am Grund. Andererseits nach der Übung ist der Wagen eh noch relativ gut in Schuss.
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