Verfasst am: 17.04.2008, 13:40 Titel: Dacia Logan Eco2, Chance um in Serie gebaut zu werden ?
kann die Projektstudie Logan Eco2 eine Chance bekommen um in Serie zu gehen ?
Die Spritpreise laufen ja explosionsartig davon so das ein Auto mit beinahe 1 Liter weniger Verbrauch doch jetzt immer mehr interessanter sein muss.
Weiß zufällig jemand ob da mehr draus werden kann oder wird diese Studie in der Versenkung verschwinden wie so viele andere auch.
Wo ist das Marketing von Dacia ? Kann da jemand angesprochen werden ?
Da muss doch mittlerweile ein Markt vorhanden sein für einen Dacia Logan mit weniger Verbrauch. Ein Verbrauch wie bisher von ca 5...6 Liter ist nun einfach zu hoch geworden. So um die 4 Liter wäre wirklich wünschenswert oder bin ich der einzige mit so einen Wunsch ?
Alles nur eine Frage des Preises. Glaube aber eher nicht an die Verwirklichung der Studie. Der Logan zielt auf den sehr preisbewussten Käufer. Die Umsetzung der Eco Studie kostet Geld. Geld, das die Kunden in den meisten Ländern nicht ausgeben wollen oder können. Nicht wollen, weil es, auf gut deutsch, außerhalb von Europa kein Schwein interessiert, was der Logan hinten rauspustet.
Zudem ist der Verbrauch des Logan von Haus aus schon sehr gering. Höchstens um den Flottenverbrauch zu senken, oder um die CO2-Flottenemissionen einzuhalten, würde sowas auch beim Logan Sinn machen. Da die Renault-flotte aber schon nah an den Vorgaben dran ist, steht die Umsetzung der Studie in keinem Verhältniss zum erzielbaren Ergebnis.
Laut meinen Informationen hat der Logan Eco2 u.a. eine Frontspoilerlippe,
einen Vortex-Generator am Ende des Daches sowie modifizierte Kolben.
Die Lippe kostet nicht die Welt, wenn sie denn überhaupt ne Spezialanfertigung ist.
Die Vortex-Generator Geschichte ist in der Leichtflugzeug-Branche ein alter Hut.
Die geänderten Kolben: Ich schätze mal, dass der Zulieferer die Maschinen umrüstet
und dafür einen (in Bezug auf die Stückzahl) minimalen Obulus berechnen würde.
Ich vermute mal eher, das ist eine politische Entscheidung in der Vorstandsetage.
Wem nutzt es (finanziell), den Eco2 in Serie gehen zu lassen ? Den Käufern (=egal).
Wem nutzt es, es nicht zu tun ? Den Entscheidern, die von gewissen Lobby-Verbänden
dafür unterstützt werden... Stichwort Ölindustrie.
Ja, Verschwörungstheorien. Aber sind die soo unwahrscheinlich ?
Wirklich sparsame Autos sind nicht erwünscht. (Weder von der Öl-Lobby noch vom Staat, weil: stellt Euch mal vor, alle Autos würden nur noch 2-3 Liter verbrauchen. Was dann dem Staat an Energie- und Mehrwertsteuer entginge). Und deswegen wird wohl immer jemand dagegen arbeiten.
Mein Corsa A 1.3i (Baujahr 1987, leider inzwischen längst recycelt) brauchte bei vernünftiger Fahrweise zwischen 4.4 (Sommer-Langstrecke) und 6 (Kurzstrecke, Winterreifen) Litern Sprit. Wohlgemerkt 1987! Meine Frau hatte das Modell von 1990 mit der 1.4er Maschine, der brauchte 1.5 Liter mehr! (bei identischer Ausstattung!). Und wenn man bedenkt, dass inzwischen 20 Jahre technische Entwicklung vergangen sind, sollte man doch davon ausgehen, dass ein Kompaktwagen mit 4 Litern auskommen sollte (trotz der Gewichtszunahme durch nötige und unnötige Technik) Aber dem ist nicht so... und jetzt frage ich nochmal warum? Antwort siehe oben!
Da ist was dran, Kühlschränke brauchen weniger Strom bei gleicher Kühlleistung, Waschmaschinen weniger Wasser und Strom wie noch vor 20 Jahren, Heizsysteme wurden neu entwickelt -> nur die Karre frisst noch genau wie früher genauso viel Sprit... In der Medizin gibt es die gleiche Entwicklung, Krankheiten mit Pillen unter Kontrolle zu halten bringt natürlich viel mehr Geld wie eine Pille zur Ausrottung auf den Markt zu bringen...
Hi
ja da haben so manche wohl die selbe Erfahrung gemacht.
Die Lobbyisten sind eher an großen Spritfressern ineressiert weil einfach mehr Geld dranhängt.
Die Politik macht schon lange nicht mehr was der Bürger braucht sondern was die Industrie gerne hätte.
Traurig aber wahr.
Na ja wenns denn Eco2 nicht geben sollte dann muss ich wo anders umschauen.
Evtl kommen dann in ein paar Jahren die Inder auf den Markt und bieten zum Einstieg eine sparsame Kiste an.
Oder der Loremo mit seinen prognosdizierten 2 Litern schafft es auf den Markt. Mal sehen was die Zukunft so bringt.
Oder der Loremo mit seinen prognosdizierten 2 Litern schafft es auf den Markt. Mal sehen was die Zukunft so bringt.
aus oben genannten Gründen wird es die Lobby zu verhindern wissen. Entweder sie kaufen die Patente auf und das Ding verschwindet in der Schublade oder man übt auf "andere Weise" Druck aus.
Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 1180 Modell: Logan MCV Laurèate 1.6-16V, Austria
Verfasst am: 25.04.2008, 10:41 Titel:
Ich denke wir könnten schon seit Jahren mit den sog. 3 Liter Autos unterwegs sein, wenn die Industrie das nur wollte. Man bedenke dass man schon seit den 70iger Jahren (1. Erdölkriese) an spritsparenden Modellen arbeitet. Nur interessanterweise ist der Durchsnittsverbrauch nicht in dem Ausmaß gesenkt worden wie die sonstige techn. Entwicklung vorangeschritten ist. Die Autos werden immer größer, fetter und schneller und somit steigt auch der Verbrauch. Und nachdem die Erdölreserven länger halten als ursprünglich vorausberechnet, wird die Industrie auch kein großes Interesse haben die Spritsparer so einfach auf den Markt zu bringen. Weil gefahren wird ja trotzdem, koste was es wolle. Die Projekte wie Logan Eco2 und dergleichen sind meiner Meinung nach nur Alibi Entwicklungen der Industrie um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Ich denke wir könnten schon seit Jahren mit den sog. 3 Liter Autos unterwegs sein, wenn die Industrie das nur wollte. Man bedenke dass man schon seit den 70iger Jahren (1. Erdölkriese) an spritsparenden Modellen arbeitet. Nur interessanterweise ist der Durchsnittsverbrauch nicht in dem Ausmaß gesenkt worden wie die sonstige techn. Entwicklung vorangeschritten ist. Die Autos werden immer größer, fetter und schneller und somit steigt auch der Verbrauch. Und nachdem die Erdölreserven länger halten als ursprünglich vorausberechnet, wird die Industrie auch kein großes Interesse haben die Spritsparer so einfach auf den Markt zu bringen. Weil gefahren wird ja trotzdem, koste was es wolle. Die Projekte wie Logan Eco2 und dergleichen sind meiner Meinung nach nur Alibi Entwicklungen der Industrie um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Gruß
ad
Stimmt!
Wenn ich die heutige Auto-Bild aufschlage -ja ich beziehe das Blatt (grins...)- lese ich auf der Titelseite was vom Mondeo Coupé, der den Passat CC angreift und was von der großen Tiguan-Kaufberatung. Also alles Autos, die vom Spritverbrauch absolut nicht mehr zeitgemäß sind.
Dabei sollte bei den jetzigen Preisen (bei uns 1,509 € für Diesel und 1,519 € für Benzin) dem Normalverbraucher ein Schauer an der Tankstelle über den Rücken laufen, wenn er an den Spritverbrauch von Tiguan und Co. denkt.
Die Automobilindustrie muss sich daher grundlegend umorientieren, sonst bleibt sie auf ihren spritfressenden Monstern sitzen. Verbräuche von höchstens 5-6 Litern sind angesagt. Und diese Menge kostet auch schon ne schöne Stange Geld.
Bin mal gespannt wie das bei uns noch weitergeht. Wenn ich an meinen Heizöltank denke, der noch im Herbst etwas gefüllt werden muss, damit ich über den Winter komme, wird mir schlecht. 6000 Liter gehen rein. Das war früher kein Problem. Da wurde etwas vom Weihnachtsgeld ausgegeben und gut wars. Und heute? Weihnachtsgeld = kaum noch was. Heizöl ca. 2000 Liter, damit es nicht kalt wird, und das tut schon weh.
Aber nach Frau Merkel ist es ja aufwärts gegangen. Aber wo nur? Sicherlich bei Exxon Mobile in Amerika und bei den dortigen Spekulanten. Die schwimmen im Geld...
Bei den derzeitigen Ölpreisen müsste sich doch wieder die Kohleverflüssigung lohnen und wir wären zumindest in Deutschland nicht so diesen Abzockern ausgeliefert. Aber leider hört man momentan nicht viel davon sondern schließt eine Kohlegrube nach der anderen. Wenn sich das nicht mal rächt.
Mein Corsa A 1.3i (Baujahr 1987, leider inzwischen längst recycelt) brauchte bei vernünftiger Fahrweise zwischen 4.4 (Sommer-Langstrecke) und 6 (Kurzstrecke, Winterreifen) Litern Sprit. Wohlgemerkt 1987!
höhö... mein Corsa A 1.2 war unter 7 litern nicht zu bewegen... 9 Liter hat er auch gesoffen wenn er lustig war...
Zitat:
Und wenn man bedenkt, dass inzwischen 20 Jahre technische Entwicklung vergangen sind, sollte man doch davon ausgehen, dass ein Kompaktwagen mit 4 Litern auskommen sollte
Renault hat vor dem Krieg schon Autos gebaut die 3,7 liter sprit gebraucht haben... der C2V brauchte auch im Vergaserzeitalter bloß 6 Liter, das bekommste doch heute nichtmal mit nem Prius Hybrid zusammen...
An den Motoren wird sich nix wirklich ändern - genausowenig wie das Öl weniger werden wird... Es wird bloß teurer werden, das ist alles. Wir fahren in 20 jahren immernoch mit den gleichen Kisten rum.
Wir fahren in 20 jahren immernoch mit den gleichen Kisten rum.
Das ist der springende Punkt. Wenn man sich die Studien der Autohersteller von vor ca. 25-30 Jahren (solange kann ich mich bewußt an Autodinge erinnern) anschaue und wieviel davon heute tatsächlich auf der Straße rumfährt, ist eine große Diskrepanz zu entdecken. Im Prinzip hat sich nichts geändert. Es wird nach wie vor Öl verbrannt, um die Autos vorwärts zu bewegen. Kein Wasserstoff, kein Solar, nichts. Und das sind nur die "harmlosen" Punkte, die nicht erfüllt wurden.
Zitat:
höhö... mein Corsa A 1.2 war unter 7 litern nicht zu bewegen... 9 Liter hat er auch gesoffen wenn er lustig war...
Der hatte ja auch einen Vergaser. Der 1.3i war eine Maschine mit ursprünglich mehr PS, die zugungsten Tauglichkeit für Kat und bleifreies (Normal-)Benzin in der Verdichtung reduziert wurde. Dazu ein ellenlanger 5.Spargang (Höchstgeschwindigkeit im 4.Gang! War damals auch bei anderen Herstellern Mode). Dazu viel Langstrecke gefahren...
Und wenn man den jetzt mit dem heutigen Agila vergleicht (der aktuelle Corsa entspricht von der größe dem damaligen Kadett) steht das heutige Modell gar nicht gut da. Wenn man mal die Hand aufs Herz legt: was brauche ich wirklich bei einem - kleinen - Auto? Es fängt doch schon an, dass man bei einem leichten Auto mit schmalen Reifen keine Servolenkung braucht. Und die ganzen anderen elektrischen Helfer...
Abgesehen vom Verbrauch wirkt sich das Sparen auch auf den Kaufpreis aus.
Schade, dass es zwar eine - für sich genommen durchaus seriöse - Tuningbranche gibt, aber keinen Markt für ein "Eco-Tuning", das über unseriöse Pillen- und Magnetvertreiber hinausgeht.
Ich würde mich für ein solches Tuning sehr interessieren - und um es konkret zu machen: Wenn Dacia beziehungsweise eine andere Firma Elemente der Studie Eco2 zum Nachrüsten anbietet. Wenn ich auf diese Weise den Verbrauch meines Diesel-Logan noch einmal um einen Liter drücken könnte - das wäre mir (wie einst bei der Gas-Umrüstung eines alten R19) durchaus ein, zwei Tausender wert.
Nö, war saufender chokefreier Einspritzer... Allerdings 4gang.
Zitat:
das problem ist die autos sind heute etwas größer
Nanana... Nicht wirklich
Zitat:
und schwerer , da ja auch viel schrott mit eingebaut wird den man nicht wirklich brauch
Wenn man von kleinstwagen unter 900kg ausgeht ja...
Aber das Gewicht entscheidet noch lange nicht alleine über den Verbrauch. Was ist schon "schweres" dazugekommen? 10 Airbags, elektrische Fensterheber sind auch nicht schwerer... vielleicht die 40kg von der Klimaanlage aber die gabs früher auch schon in richtigen Autos.
Am schwersten ist das ganze Plastik und die riesigen Felgen... Da gabs vorher nix in der Hinsicht.
Wichtiger ist Motor und Getriebeabstimmung, und da hat sich wirklich nix geändert. Es werden nämlich nach wie vor entweder großvolumige Spritsäufer verbaut, oder Maschinen die so klein und schwach sind das sie immer am Limit laufen und getreten werden müssen damit sie überhaupt vorankommen. - Aber was beschwert ihr euch eigentlich, die normale Logan Limo ist schon mit einem sehr niedrigen Verbrauch zu bewegen. 1,4er und 1,5er Diesel... Werte unter 5 Litern beim Diesel sind ohne weiteres möglich. Beim Benziner unter 7 Litern...
Seit froh das ihr keinen VW 1.4 fahrt. Saulahm und braucht 10 Liter Super... Heute noch.. Und die FSI etc. kann man nichtmal mehr auf GAS umrüsten...
Ein Opel Ascona A der mit 4,20 genauso lang wie die Logan Limousine war, hat für seine 70-90 PS damals noch über 10 Liter NormalBenzin geschluckt, und der war damals leichter als der Dacia. Vergaser, 4gang Schaltgetriebe, Übersetzung... Das war damals schon nicht sonderlich sparsam und das Benzin war in Deutschland am billigsten...
Hat damals schon 4-6 Liter mehr gesoffen hat als ein vergleichbarer Fiat 124 oder ein R6 - Talbot/Simca - Lada2101 etc....
Zitat:
Schade, dass es zwar eine - für sich genommen durchaus seriöse - Tuningbranche gibt, aber keinen Markt für ein "Eco-Tuning", das über unseriöse Pillen- und Magnetvertreiber hinausgeht.
Du könntest zum Spritsparen deinen 5. gang verlängern lassen - gibt einige Getriebespezialisten die sowas anbieten, das kostet aber Geld. - Lohnt sich das für ne Spritsenkung von 0,2 - 0,3 Litern?
Und du könntest natürlich die dünnsten Reifen auf geschmiedeten Alufelgen draufziehen. Würde evtl. auch noch 0,1 Liter ausmachen. Aber recht viel mehr wird nicht drin sein.
Bei dem Dieselpreis derzeit von fast 1,50 ist ein Auto auf LPG sowieso mittlerweile weit billiger - Auch bei höheren Laufleistungen... Vor 2-3 Jahren hat es sich noch nicht richtig gelohnt, aber jetzt schon derbe...
Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 1180 Modell: Logan MCV Laurèate 1.6-16V, Austria
Verfasst am: 26.05.2008, 08:14 Titel:
Da kannst Du Gift darauf nehmen, dass Gas dann bei entsprechender Verbreitung auch teurer wird. Ich kenne das schon vom Heizen. Jedesmal wenn das Heizöl teurer wird, wird auch der Gaspreis angepasst. Jahrelang hat man bei uns bei Neubauten Gasheizanlagen eingebaut, weil billiger und umweltschonender. Von billig kann heute keine Rede mehr sein.
Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 1180 Modell: Logan MCV Laurèate 1.6-16V, Austria
Verfasst am: 26.05.2008, 09:41 Titel:
Das stimmt schon. Angebot und Nachfrage regelt den Preis. Problematisch ist das halt beim Heizen und auch beim Autofahren. Ohne Heizen kommt man schwer durch den Winter und Autofahren ohne Treibstoff geht auch schlecht. Also wird hier großteils damit spekuliert. Bei anderen Produkten die diesem Marktgesetz unterliegen, kann ich wenigstens darauf verzichten wenn ich sie nicht unbedingt brauche.
Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 26.05.2008, 09:46 Titel:
Nun ja, man muss sich überlegen, ob man auch den Flur, das Treppenhaus und den Keller und die Garage heizt. Oder im Unterhemd im WZ sitzen muss. Einsparmöglichkeiten gibt es viele. Wir sind alle zu verwöhnt! Man könnte ja auch am Essen sparen, 50% der Deutschen sind eh zu dick.
Not macht erfinderisch.
Nun ja, man muss sich überlegen, ob man auch den Flur, das Treppenhaus und den Keller und die Garage heizt. Oder im Unterhemd im WZ sitzen muss. Einsparmöglichkeiten gibt es viele. Wir sind alle zu verwöhnt! Man könnte ja auch am Essen sparen, 50% der Deutschen sind eh zu dick.
Not macht erfinderisch.
Bleiben wir mal beim Auto:
Wie wollen die meisten Leute sprit sparen? Man kann auf Spaßfahrten verzichten, Einkaufsfahrten zusammenlegen und mit anderen Erledigungen kombinieren. Aber die Fahrten zur Arbeit sind notwendig. Und umsteigen auf Öffies oder Fahrgemeinschaften sind auch oft nicht möglich (weil ja vom Arbeitnehmer immer mehr Flexibilität erwartet wird) bzw. zu den Zeiten, wo ich arbeiten muss, fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel... bleibt nur das Auto. Wobei mir für die Fahrt zur Arbeit eine Art "Kabinenroller" absolut reichen würde... und das größere Familienauto (der MCV ;-) ) wird eben nur dann hergenommen, wenn es nicht anders geht.
Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 1180 Modell: Logan MCV Laurèate 1.6-16V, Austria
Verfasst am: 26.05.2008, 14:54 Titel:
Wobei wirtschaftlich gesehen sind zwei Autos (Kabinenroller + MCV) auch nicht gerade sinnvoll. Dann lieber doch mit dem MCV zur Arbeit und in der Freizeit mit ihm zum Sammeleinkauf.
Ausflugsfahrten haben wir ohnehin schon sehr stark eingeschränkt, aus den Gründen:
1.) zu hohes Verkehrsaufkommen an Sonn- u. Feiertagen (macht Autofahren ohnehin keinen Spass mehr).
2.) hohe Spritpreise.
3.) hohe Preise bei Eintritten (Sehenswürdigkeiten, Parks etc.) sowie auch überteuerte Verpflegungskosten.
Haben heuer dafür den Garten etwas hergerichtet und genießen die Sonne (wenn sie scheint) im eigenen Grünen.
Wirtschaftlich sind zwei Autos natürlich so eine Sache, ökologisch sieht das je nach Lage der Dinge schon anders aus: ein Freund von mir hat eine große (demnächst achtköpfige) Familie und fährt als einziges Auto einen VWBus neuester Generation mit langem Radstand (sonst zu wenig Kofferraum bei voller Bestuhlung) und (das muss auch so sein) Automatik. Klar, dass der nicht unter zehn Liter Diesel kommt, und wenn er ihn noch so streichelt. Für ihn wäre ein Wagen vom Format eines Dacia eine sinnvolle Ergänzung, weil ihm die erlaubte, mit nur einem Drittel Wagengewicht immer dann herumzufahren, wenn nicht die ganze Kinderschar samt Ehegattin mit an Bord ist. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass die zwei Autos nicht dazu verleiten, unter'm Strich mehr zu fahren.
Aber zurück zum Thema Logan eco2:
Habe bei den Niederländern eine französisch-englische Grafik gefunden, die den eco2-Logan in Details vorstellt und Aufschluss darüber gibt, was alles verändert wurde:
Aerodynamisch:
1. Frontlippe
2. Gezielter Feinschliff am Lufteinlass zum Motor (Kühler-Attrappe)
3. Kleine Windabweiser vor den Hinterrädern
4. Heckspoiler
5. Sogenannter "Vortex-Generator" an der Abrisskante des Daches - da sieht man Längs-Streifen, die die Luft wahrscheinlich kanalisieren.
Das alles ist problemlos, so behaupte ich, nachzurüsten. Und ich stelle bei meinem Diesel fest, dass es wegen des hohen Autobahn-Anteils bei Überlandfahrten trotz moderaten Tempos Mühe macht, den angegebenen Überland-Verbrauch zu erreichen. Das schiebe ich in erster Linie der Aerodynamik in die Schuhe.
Rollwiderstand:
1. Widerstandsarme Reifen ("Michelin PURE", keine Ahnung, ob die erhältlich sind, keine Ahnung auch, ob das mit kleinerem Format ineins ging; ich bin beim Luftdruck großzügig und hole so auch schon etwas heraus)
2. Optimierte Hinterachse (hat mich am meisten überrascht beziehungsweise lässt mich fragen, inwieweit an der Achse vom Rollwiderstand her etwas zu optimieren sein kann - das ist als Nachrüstung zu teuer, wenn's in die Geometrie eingreift, aber andererseits macht tiefer, breiter, negativer Sturz ja auch fast jeder ...)
Energie-Management:
1. elektronisches Management (ich vermute, das ist ein spezielles Motor-Steuergerät - ob sich so etwas austauschen oder updaten ließe, zu vertretbaren Kosten?).
2. Schaltanzeige (hielte ich für überflüssig; dass ich den angegebenen Stadt-Verbrauch erheblich unterbiete, zeigt mir, dass man's auch so lernen kann).
Alles andere ist bei dem Wagen serienmäßig, wenn denn die Angaben vollständig sind, die ich gefunden habe: der starke Diesel mit Ladeluftkühlung, das manuelle Schaltgetriebe, wohl auch der Rest der Karosserie hinsichtlich der gewählten Materialien.
So ziehe ich das Fazit: der eco2-Logan ist alles andere als Hexerei!
Und für mich selbst: Wenn die aerodynamischen Veränderungen allein genügen, den Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten um einen halben Liter zu drücken, dann würde ich mir die dranbauen. Die Welt kann's nicht kosten.
Na, das lässt doch hoffen, dass sich endlich etwas tut.
Was glaubt ihr, was die alles in der Schublade haben! Es wird bevor die weniger Autos verkaufen, ein Wettbewerb einsetzen, wer weniger verbraucht!
Das ist auch ein Marktgesetz.
Die Grünen haben in den 80- igern 5.- Mark pro Liter gefordert.
Was haben wir gelacht......
Kritisch wird es jetzt mit dem Heizen! Heizöl inkl. Steuer bei 3000 L = 0,96 Euro. Das ist nicht mehr tragbar. Und: die Lebensmittel werden schneller folgen, asl wir denken.!!
Die Wahlen in D nächstes Jahr werden trotzdem eine Lachplatte, weil Angie keine Konkurrenz hat.
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