Ich bin neu hier wie man unschwer erkennen kann. *g* :D
Ich habe sehr großes Interesse an einem Dacia Logan und habe ein paar Fragen:
1) Ist der Logan robust, also kann er unter umständen z.B. mit einem alten Mercedes Qualitativ mithalten?
2) Kann man das Auto auch gut selbst reparieren?
Also da ich im Moment noch Schüler bin und mir ein kleines Kapital zusammengespart habe wollte ich mir so einen Logan in erwägung ziehen. Zukünftig muss ich 60-80 km pro tag fahren und da hilft mir kein Auto das sehr oft kaputt geht :?
Ich fahre selbst einen alten Mercedes 200 D W123 aber dieser kann leider nicht mehr richtig mit den neuen Sicherheitsverhältnissen mithalten (kein Airbag, ABS usw) aber auch mit dem Sprittverbrauch :(
Der Dacia kam mir d.h. wie gerufen :) ein Schönes güntiges Fahrzeug und ganz wichtig (bald auch) ein Diesel ;)
Von der Bauweise der neuen "Elektronik-Autos" halte ich strikt garnix. Es wurden mir schon etliche Angebote für solch ein Fahrzeug gegeben aber ein Blick unter der Motorhaube reichte mir, da war ich schon wieder aus dem Autohaus raus ;)
Die kleinen elektr. Spielereien bringen mir nix mein motto ist schließlich: "Hauptsache fährt" *g*
Naja wer braucht einen 15x5cm großen Ablagedeckel der auf Knopfdruck elektrisch Hochfährt und nach 2 min automatisch schließt ->Mercedes W211, kein Mensch :D
Nun gut auf jeden fall, wenn es um Autos geht bin ich kein Laie. Ich reparier meinen W123 selbst. Ich kann zwar keinen kompletten Motor zusammenbauen aber z.b. Karosserieteile wechseln oder schweißen ist kein Problem für mich. Deshalb auch meine Frage, ob der Logan reperaturfreundlich ist. :D
Der Dacia ist ziemlich "einfach" konstruiert und wurde eigentlich auch so gebaut, daß man ihn selbst reparieren kann (auch im Hinblick auf die Ostblockstaaten wo die Einwohner nicht viel Geld haben um ihr Auto in einer Werkstatt reparieren zu lassen).
Ich weiß nicht ob der Dacia so robust und langlebig ist wie ein 123er Mercedes, der ja ziemlich unverwüstlich ist, ist sicherlich etwas zu früh um ein Urteil darüber abzugeben, das wird die Zeit zeigen.
1) Ist der Logan robust, also kann er unter umständen z.B. mit einem alten Mercedes Qualitativ mithalten?
2) Kann man das Auto auch gut selbst reparieren?
Mit der Reperaturfreundlichkeit eines W123 Diesel kann der 1,5 DCI glaube ich nicht ganz mithalten... Die Technik ist halt motortechnisch auf dem neusten Stand und zwischen einem Commonrail-Diesel und dem 200D Vorkammersaugdiesel liegen immerhin über 40 Jahre Motorentwicklung... Da hat sich ja seit dem Ponton 1959 zum W123 ja kaum was verändert...
Renault hätte sicher auch einen einfacheren Motor bauen können, aber heutzutage muss ein neues Auto ja Abgasnormen wie die Euro IV erfüllen und das geht ohne Turbo, Abgasrückführung und ganz ohne elektronisches Motormanagement halt nicht.
Aber der Dacia ist auf jeden Fall reperaturfreundlicher als ein Modus wo die Motorhaube aus einem 30cm langen Schlitz besteht, oder gar so einem Klump wie einem aktuellen VW.
Eben weil der Dacia nicht verbaut ist... Such dir am besten ein Autohaus in deiner Umgebung das einen rumstehen hat und seh ihn dir mal an und klopf ihn mal ab... Mich hat er überzeugt...
Vom Blech her kann er sicher mit einem W123 mithalten... Denn die Karosse ist ja das was bei den meisten W123 heute der Hauptproblem ist... Der Dacia ist hohlraumversiegelt hat 6 Jahre garantie gegen Durchrostung und für viele billige Ersatzteile wird wohl bald schon für Jahrzehnte gesorgt sein... Denn die Loganproduktion wird ja noch weiter ausgebreitet... Mal ganz abgesehen davon das 900 der 1400 Loganbauteile in anderen Renaults schon verbaut sind...
Zitat:
Also da ich im Moment noch Schüler bin und mir ein kleines Kapital zusammengespart habe wollte ich mir so einen Logan in erwägung ziehen. Zukünftig muss ich 60-80 km pro tag fahren und da hilft mir kein Auto das sehr oft kaputt geht
Du hast bei einem neuen Logan einen entscheidenden Vorteil... Du hast erstmal 3 Jahre bzw. 100000km Garantie...
Aber von der Zuverlässigkeit sollte es im Dacia keine Großen probleme geben. Wie gesagt alle Hauptteile die in dem Wagen verbaut sind, sind schon millionenfach in anderen Renaults erprobt und auch ausgereift. Der 1,5dci Diesel ist z.B. auch im Kangoo, Clio, Modus, und dem Kangoo Rapid verbaut und hat darin schon recht hohe Kilometerleistungen geschafft - dieser Dieselmotor den der Logan bekommen wird ist jetzt schon schon in der 2. Generation und ohne sonderliche Krankheiten. Totalausfälle sind mir noch nicht zu Ohren gekommen. Immerhin muss der Kangoo Rapid bei der Post als Dienstauto und bei den Handwerkern und Kurierdiensten ganz schön Kilometerkloppen...
Auf dem Gebrauchtmarkt findest du auch schon Renault DCI Motoren aus Firmenbeständen mit Laufleistungen von 200-380 000 Kilometern... Von der Langlebigkeit kann da sogar noch mehr drin sein... Die Blöcke halten im Grunde ja ewig...
Die einzige Macke den der 1,5 DCI Bauartbedingt wie alle anderen PD+Direkteinspritzer Diesel auch haben kann ist wenn diese Einspritzung eben spinnt und sich der Motor verschluckt... oder ein Magnetventil etc kaputtgeht... Aber dann fährt der Wagen noch im Notprogramm weiter...
Die normalen Öl und Filterwechsel sollten kein Problem darstellen...
Der Logan wird aber noch ein paar Vorteile gegenüber dem W123 haben, er ist definitiv in der Steuer und wahrscheinlich auch der Versicherung erheblich günstiger... Immerhin wird der Diesel Euro IV bekommen...und den wird man mit 4-6 Litern bewegen können.
In der gehobenen Ausstattung wird er auch komfortabler sein...
Immerhin war eine Klima zu W123 Zeiten ein exotisches Extra für über 3000Mark und der zweite Seitenspiegel hat wie die Servo und das junge ABS auch Aufpreis gekostet... Die Sitze sind sowieso besser...
Auf dem aktuellen Automarkt, gibt es wenn man es pragmatisch betrachtet keine gleichwertigen Autos mit dem Logan...
Den W123 würde ich an deiner Stelle dann einmotten und konservieren und nur weggeben wenn er nicht zu retten ist.... Der wird in den nächsten 5 jahren noch weiter an Wert gewinnen, du weißt ja was ein /8 mittlerweile seinen Neupreis aus den 70ern wieder kostet...
Beim Dacia gibts zwar kein Wurzelholzamaturenbrett und auch keinen Chrom, dafür reicht es da wenn du mit nem feuchten Lappen durchwischst und ihn zwischendrin mit dem Hochdruckreiniger abspritzt...
Bei nem neuen Auto kannst du dir das Schrauben sparen...
Zuletzt bearbeitet von Dieseljunky am 26.12.2005, 13:05, insgesamt einmal bearbeitet
Ich denke da wird noch was draus mit logan fahren :D
Werde in den kommenden Tagen mir mal einen Logan angucken und auf den Zahn fühlen und dann heißt s nur noch warten warten warten bis endlich der 1,5l Diesel rauskommt 8)
Wohl kaum, allerdings ist es nicht gerade von Süddeutschland aus der nächste Weg in Berlin ein Auto zu kaufen... Es sei denn man zahlt bar und fährt zurück...
Wohl kaum, allerdings ist es nicht gerade von Süddeutschland aus der nächste Weg in Berlin ein Auto zu kaufen... Es sei denn man zahlt bar und fährt zurück...
Da gibt´s nur ein Problem mit der Zulassung, entweder Du fährst mit einem roten Kennzeichen wieder nach Hause und schickst es per Post zurück (die Händler haben sich da immer etwas Affig) oder Du kaufst das Auto blind (bezahlst es im Vorraus), daß die Dir den Kfz-Brief zuschicken und Du das Auto zulassen kannst.
denkt ihr, es gibt qualitätsunterschiede zwischen den Autos, die für den deutschen Markt bestimmt sind und den, die nach Osteuropa gehen?
ich meinte das mehr im Hinblick auf die Grauimporte.
Meine Überlegung war folgende:
Annahmen:
- die Kunden in Osteuropa (Weißrusland, Rusland, Ukarine etc.) sind nicht so anspruchsvoll und sind deutlich schlechtere Qualität von ihren früheren Autos gewohnt.
- Nachbesserungen (falls sich doch mal einer beschweren sollte) können wegen der niedrigeren Lohnkosten kostengünstiger durchgeführt werden.
Schlußfolgerungen:
- sollte von der Qualitätssicherung eine "Ungenauigkeit" am Auto festgestellt werden (z.B. die Schaltung ist hackelig, aber sie funktioniert), dann wird man das Auto eher nach Osteuropa schicken, als nach Deutschland. In Deutschland würde der Kunde gleich meckern und Nachbesserung verlangen. Die Nachbesserung wäre in Westeuropa aber deutlich teurer, wegen der hohen Lohnkosten.
Das sind zwar (EU) grauimporte aber nicht die Osteuropa- Nullausstatter sondern schon die "Exportmodelle" mit Servo, Airbags den besser bremsenden Reifen und ABS serienmäßig für den Westeuropäischen Markt...
das mit den Export-versionen ist für mich kein argument. selbst in osteuropa (polen z.b. - ist eigentlich mitteleuropa, egal) da wird der logan recht häufig in der Laureate-version bestellt.
dort gibt es auch eine version die Access und pioneer heißt. Beim pioneer gibt es ein Auto-Radio von Pionieer dazu (wie kreativ) und bis vor einiger zeit gab es eine um 1-2 jahre verlängerte Garantie. das sind dann ganze 5 Jahre! (das verlang mal von Mercedes).
was die versionen für osteuropa wirklich gemeinsam haben, dass ist die etwas größere bodenfeiheit. das ist das hauptmerkmal an dem man erkennt wohin das auto gehen sollte.
Mal sehen, der Preis für nen neuen Logan ist in Osteuropa auch ein ganzer Haufen Geld, und warum sollte ein Rumäne sich leichter mit nem Hakelgetriebe bei einem neuen Auto zufrieden geben? Die sind da oft richtig pingelig...
Verstehe den Gedankengang nicht, aber jetzt sind wir schon wieder Offtopic... Da können wir mal nen anderen Thread dazu aufmachen...
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