Anmeldungsdatum: 19.11.2008 Beiträge: 24 Modell: MCV Laureate 1,6 Gas
Verfasst am: 28.11.2008, 20:54 Titel: Autogas ab Werk MCV1.6
Hallo
ich bin recht neu hier und habe wenig technisches über Autogas ab Werk in der Suche gefunden. Ich hab da einige Fragen....
Modell Lauteate (mit Bordcomputer) 1,6 GPL, ca. 2000Km
1. Die Verbrauchsanzeige zeigt augenscheinlich bei Gas und Benzin den gleichen Verbrauch an!? Was wird da eigentlich angezeigt?
2. Wie funktioniert dabei die Reichweitenanzeige??? (ich glaub die macht was sie will wenn man mit Gas fährt)
3. Wie ist das mit dem Tankinhalt 80% von 55l ???
4. die Tankanzeige Gas mit den grünen LED ist sehr unlinear und kennt vorwiegend fast leer.
5. Der Gasmann meines Vertrauens mit 70,9cent behauptet sein Gas sei besser als das der Mitbewerber 67,9cent . Wo sollte man tanken???
Nebenbei übersetze ich mit GOOGEL die rumänische Anleitung, ist eigentlich eine interessante Sprache. Das Garantieheft werde ich erstmal nicht übersetzen...
Ansonten bin ich mit der Anlage zufrieden, es darf wohl bloss nichts kaputt gehen bis Dacia in Deutschland mit Gas aktiv wird.
1. Da auch die Werks-GPL-Dacias letztlich umgerüstete Fahrzeuge sind, nehme ich mal an, da wird der Benzinverbrauch angezeigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die die LPG-Daten auch in den Serien-Bordcomputer einspeisen.
2. Und weil Benzin auf Gas-Betrieb nicht weniger wird, steigt die Reichweite ständig bis zu einem Maximum, wird dann zurückgesetzt und steigt wieder. So etwas kann ich jedenfalls beim Diesel beobachten, wenn ich den vollgetankt habe und ökonomisch weiterfahre.
3. Ganz recht, dein Tankventil schaltet ab, wenn 80% des Brutto-Tankinhaltes erreicht sind. Das muss so sein, weil sich Temperaturschwankungen auch in Ausdehnung und Zusammenziehen äußern. Anders als beim belüfteten Benzintank ist der Gastank geschlossen. Das Gas wird unter ca. 8 bar Druck flüssig gelagert, kann also nicht komprimiert werden, wenn der Platz eng wird. Deshalb ist eine Luft-Reserve von 20% des Brutto-Tankinhaltes vorgeschrieben.
4. Die Gas-Tankanzeige kann eingestellt werden, sie geht halt nur in groben Stufen herunter. Wenn Du nach einiger Erfahrung beziffern kannst, wann die bereits leer anzeigt (obwohl noch 20 Liter Gas drin sind, beispielsweise), dann geht zum Gas-Mann. Warte ruhig bis 2009, das mit der Anzeige ist ja nicht wirklich entscheidend für das Vorankommen.
5. Vielleicht meint er damit, in welchem Verhältnis Propan und Butan zueinander stehen. In Deutschland bekommt man für's Auto gelegentlich auch fast reines Propan angeboten (95/5), denn das wird auch für den Hausbrand verwendet. Vorteil: Kältefest. Anders, wenn höhere Beimischungen von Butan gegenüber Propan drin sind: Da fehlt es bei Minus-Graden zwar an Dampfdruck (wenn ich mich recht entsinne), aber der Energie-Gehalt von Butan ist größer als der von Propan. Manche Gas-Tanken variieren: im Sommer ist der Butan-Anteil größer als im Winter.
Tipp noch, über Deine Fragen hinaus: Fährst Du viel oder gar ausschließlich mit Gas, sorge dafür, dass der Benzin-Tank voll ist. Das bekommt der (in der Regel auch auf Gas mitlaufenden) Benzinpumpe bedeutend besser, als wenn sie eine kleine Restmenge Benzin ständig umwälzt und nicht mehr richtig gekühlt wird.
Anmeldungsdatum: 19.11.2008 Beiträge: 24 Modell: MCV Laureate 1,6 Gas
Verfasst am: 29.11.2008, 11:07 Titel:
Vielen Dank für die Antworten
Die Anzeige l/100km habe ich bei einer Autobahnfahrt mit ca. 140 (etwa 4000U/min) zurückgesetzt und bin einige KM mit Benzin oder Gas gefahren. Dabei zeigte sich keine entscheidende Abweichung der Anzeige. War übrigens als Vegleich zum vorigen Fahrzeug gedacht, 2,0L Benziner VW Sharan. Der Verbrauch war ähnlich. Offenbar ist das Gewicht des Autos bei konstanter Fahrt nicht so bedeutend. Wichtig ist mir aber die Gesamtmenge des verbrauchten Kraftstoffs um den Rest-Inhalt des Gastanks zu bestimmen, da habe ich noch nicht genug rumprobiert.
Hängt ja auch davon ab, wieviele Benzinstarts erfolgen.
Der Benzintank ist weitestgehend voll, ich überlege aus Gewichtsgründen aber weniger drin zu lassen. Benzinpumpe und Kodenswaser sind schwer überschaubar.
Mit der Bedienung der Gasanlage plage ich mich noch mit der Übersetzung, ist aber prinzipiel unkritisch und funktioniert ja auch.
Mit der Gaszusammensetzung ist das ja so eine Sache, dekbar sind ja bei energiereichen Gas auch höhere Motortemperaturen. Die Temperaturanzeige steht aber immer auf 4 Balken wie angenagelt. (vieleicht sind die anderen nur Atrappe?) Es wird aber gut warm im Auto in dieser Winterzeit. Ich werde mich mal auf die Suche nach den Morkennbuchstaben (soll ja bei Gas eine ander sein) machen.
Das Auto ist grad zum Einkaufen unterwegs...
Der Energie-Reichtum von Gas hat keinen Einfluss auf die Verbrennungstemperatur, sondern auf den Verbrauch. Das Thermometer zeigt Dir die Temperatur an einem bestimmten Punkt an, und solange Thermoschalter und Ventilator sowie Thermostat richtig funktionieren, siehst Du dort nicht, was gleichwohl bei Gas (egal, ob mehr oder weniger Butan) ein Problem ist: höhere Temperaturen allgemein sowie langsamere Verbrennung. Deswegen sind speziell die Auslass-Ventile stärker belastet und mögen zu kleines Ventilspiel gar nicht. Die Temperaturen des Benzinbetriebes in den kritischen Zonen erreichst Du mit Gas etwa 1000 Umdrehungen früher, so etwa eine Daumenregel.
Da der Motor keine automatische Nachstellung hat: Schreibt Dacia hier (sinnvollerweise) die regelmäßige Kontrolle vor? Das würde mich sehr interessieren.
Anmeldungsdatum: 19.11.2008 Beiträge: 24 Modell: MCV Laureate 1,6 Gas
Verfasst am: 30.11.2008, 14:02 Titel:
Auch "mein" Autohaus ist auf einer Rumänischen Seite zu finden.
Was es da auch für tolles Zubehör gibt...
Der Motor hat die Kennzeichnung K7M718, also für Gas ?
Interessant ist ja auch die Verbrennung bei der (mehr oder weniger?)Wasser entsteht, wie wirkt sich das wohl auf den Auspuff aus????
Der Innendruck des Gastanks wird sicher (auch) für die Füllstandsanzeige genutzt. Sollte das ein normaler (analog) Sensor sein, müsste doch eine externe (Zeiger-) Anzeige möglich sein?
Interessant ist ja auch die Verbrennung bei der (mehr oder weniger?)Wasser entsteht, wie wirkt sich das wohl auf den Auspuff aus????
Der Innendruck des Gastanks wird sicher (auch) für die Füllstandsanzeige genutzt. Sollte das ein normaler (analog) Sensor sein, müsste doch eine externe (Zeiger-) Anzeige möglich sein?
Auch bei der Verbrennung von Benzin entsteht Wasser, und zwar umso mehr, seit es selbstverständlich ist, die Abgase katalytisch nachzubehandeln. Die Wirkung auf den Auspuff ist ein beiden Fällen prinzipiell gleich: Wird der Pott nicht richtig heiß, sammelt sich Wasser, und das fördert die Korrosion von innen. Vielleicht gute Karten auf Gas: Das Abgas hat höhere Temperaturen. Da geht's etwas schneller.
Die Füllstandsanzeigen arbeiten in der Regel nicht als Innendruckanzeige, sondern da sind entsprechend der Zahl der Leuchtdioden an Deinem Schätzeisen entsprechende Fühler fest eingebaut. Probe: Bei starken Neigungen, etwa in schnellen, engen Kurven, variiert die Anzeige. Das mit dem Gasdruck ist im Prinzip gut gedacht: das wäre eine sehr feine, nicht grob gerasterte Anzeige. Aber der Dampfdruck ist vielleicht zu stark temperatur- und gemischabhängig, weshalb das nicht üblich ist. Oder nur aus Kostengründen? An meinem alten Gasauto gabs am Tank direkt ein kleines Druck-Manometer, zusätzlich. Das war aber auch ein fetter Zylindertank, der ein Drittel des Kofferraums meines verflossenen R19 beanspruchte.
Sag mal, kannst Du von Deiner Serien-Gasanlage mal ein paar Bilder einstellen: Motorraum, Schalter im Innenraum, Tank? Das wäre prima.
Deswegen sind speziell die Auslass-Ventile stärker belastet und mögen zu kleines Ventilspiel gar nicht. Die Temperaturen des Benzinbetriebes in den kritischen Zonen erreichst Du mit Gas etwa 1000 Umdrehungen früher, so etwa eine Daumenregel.
Guten Tag!
Ich bin schon mehr als 30000 km mit Autogas (Logan 1,4) gefahren. Nicht lange her pruefte Ventilspiel. Ventilspiel von drei Auslass-Ventile ging zu Zero, und ein - bei 0.13 mm. Habe nachgestellt zu 0.25. Mit Einlass war alles OK.
Damit kann ich bestaetigen, dass hohe Umdrehungen fuer Motor mit Gasbetrieb von Gefahr sind.
Und eine Frage an Sie, bitte. Was meinten Sie in Ihrem Post unter "Temperaturen": Die Temperaturen des Motors insgesamt, oder die der Auslass-Ventile?
Als ich fast nie mit hohen Umdrehungen (mehr als 3000) fuhr, was koennte die Haupt-ursache der Verminderung des Ventilspiels sein: Ausarbeitung von Ventilsitze oder Deformierung von Auslass-Ventile selbst?
Messung der Verdichtung nach der Ventile-Nachstellug gab gute Ergebnisse: 3 Zylinder - 1.17 MPa und einer - 1.20
die Aussage über die höhere Temperatur (die ca. 1000 Umdrehungen = tr/min früher erreicht werde), bezieht sich auf die direkte Umgebung der Zündkerze (spark plug) - ich habe da vor längerer Zeit mal eine Grafik betrachten können.
Dazu kommt: Die Flammfront nach einer Gas-Explosion vollzieht sich angeblich weicher, langgestreckter. Das bedeutet zum einen: Enorme Klopf-Festigkeit. Das bedeutet aber auch: Der Verbrennungsvorgang reicht näher in den Auslass-Takt hinein (ich betone: ich bin Laie und schreibe auch als solcher!). Deshalb ist es kein Zufall, dass die Probleme bei den Auslass-Ventilen und deren Sitzringen entstehen, wenn diese nicht gasfest ausgelegt sind. Meistens sind es die Sitze, die nicht hitzefest genug sind - so liest man in der Gaser-Szene.
Es ist mittlerweile bekannt: Die Köpfe der 8-Ventiler beim Dacia sind nicht gasfest, es sei denn, es handelt sich um einen (in manchen Ländern erhältlichen) speziellen Gas-Kopf oder um die Serien-LPG-Variante.
Die Spielverkleinerungen bei Deinem Motor halte ich durchaus für dramatisch. Von daher empfehle ich Dir: Spiel bis auf weiteres alle 10tkm kontrollieren. Das Spiel der Auslässe eher noch etwas größer als vorgeschrieben einstellen - auch wenn das die letzte Performance nimmt, so können sich die Ventile doch ein Quentchen länger am Zylinderkopf abkühlen, bevor sie wieder angehoben und von heißem Abgas umströmt werden. Flashlube zugeben? Da gibt es geteilte Meinungen, ich kann da nichts sagen. Aber vielleicht der Umrüster.
Du hast dann gewonnen, wenn das Spiel von nun an konstant bleibt - wer weiß, vielleicht war die Werkseinstellung ja ein Ideechen zu knapp. Wenn es aber weiter Veränderungen gibt, von Kontrolle zu Kontrolle, dann ist der Kopf früher oder später hin. Ein Motor-Instandsetzer wird den Kopf womöglich gasfest machen können; vielleicht kann man mittlerweile über Dacia auch einen Gas-Kopf beziehen.
Ich hoffe, mit diesen Hinweisen gedient zu haben. Gute und spielkonstante Fahrt wünscht
Wolfgang
Von daher empfehle ich Dir: Spiel bis auf weiteres alle 10tkm kontrollieren. Das Spiel der Auslässe eher noch etwas größer als vorgeschrieben einstellen - auch wenn das die letzte Performance nimmt
Hab mir auch so gedacht - im Fruehjahr stelle ich besser 0.30 mm nach.
Zitat:
Flashlube zugeben?
In Kiew ist zur Zeit fuer Erdgas-Antrieb erhaltlich. Werde auch damit warten.
Zitat:
Wenn es aber weiter Veränderungen gibt, von Kontrolle zu Kontrolle, dann ist der Kopf früher oder später hin
Reicht es in diesem Falle nur Verdichtungkontrolle (Prueffen von Zylinderkompression), oder soll ich ab und zu Decke abbauen und Ventilspiel prueffen? Nicht zu viel Arbeit, aber trotzdem...
Zitat:
vielleicht kann man mittlerweile über Dacia auch einen Gas-Kopf beziehen.
Wenn es schon ab Werk LPG-Dacia gibt, koennte man solchen Kopf kriegen. Das Kopfwechseln war in unseren Kolchosen eine routine Arbeit.
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.12.2008, 19:13 Titel:
Kann denn nicht endlich mal jemand dies von mir vor dem ersten Weltkrieg
versaute Format korrigieren??
Für die Werbeeinnahmen kann man auch mal 3 min. investieren.
Haste gut beschrieben Wolfgang, ich habe zwar von Gas keine Ahnung,
Habe mir aber für den Fall der Fälle den 16V geleistet. Beim Gas fehlt
das Dämpfungsadditiv, welches die Ventilsitze schützt.
Früher war es ja simples Bleioxid, und nach der Einführung von Bleifrei
hat sich ja schnell herauskristallisiert, wer welche Motoren verbaut hat.
Einen Gaskopf nachrüsten wird wohl nicht zu den "preiswertesten" Lösungen zählen. Dafür hätte man gleich einen Heizöler oder den 16V nehmen können.
Ventilspiel mit "Angstzuschlag" ist auf keinen Fall die Lösung. Leistungs- und Technisch nicht. Da bemerkt man nicht mehr, was da passiert. Und wenn
sich das Ventil "nach oben durchzieht,oder abreisst", sieht das in der Formel I ganz lustig aus, aber für Otto-Normalverbraucher ist das ein langfristiger Kleinkredit.
Über diese Zusätze habe ich soviel gelesen, das ich nicht schlauer bin, als vorher. Nur, dass sie sehr teurer sind.
Gruss Uwe!
Ventilspiel mit Angstzuschlag ist auf keinen Fall die Lösung.
Ich habe, leider, in meinem Duden das Wort "Angstzuschlag" nicht gefunden, glaube aber, dass den Sinn verstehen habe ( Spiel erhoehen aus Angst, dass nichts schreckliches passiere).
Ich sah im wahren Leben, dass viele Autos mit LPG erfolgreich und kostenguenstig herumfahren, darum hat mich fuer das Ding entschieden.
Man baut tausende von Otto-Motoren auf LPG um, eine gute Rat aber dabei ist - ab und zu Ventil-Spiel nachzupruefen und eventuell nachzustellen. Leider erfuhr ich darueber nicht vor, sondern nach der Umruestung.
Jetzt weiss ich schon, dass bei uns (Ukraine, Russland u.a.) vergroessert man ein bischen Ventil-Spiel (auf Ladas, Wolgas und LKWs ) gleichzeitig mit dem LPG-Umruestung. Und die Motorressource wird in der Regel groesser, als mit Benzin fahren, so die professionele Fahrer (Taxi und LKW).
Jezt habe ich gute Gelegenheit, auf eigenem Leibe das zu ueberpruefen.
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.12.2008, 21:32 Titel:
Entschuldige bitte, dass ich in die Mechanikersprache gekommen bin.
Drücke doch bitte nach jedem kurzen Satz die Returntaste.
Das macht das Lesen einfacher. Ich bin daran Schuld.
Ich habe mit einem Riesefoto das Format zerstört.
Sorry, habe auch schon viel Schimpfe bekommen.
Mach das Ventilspiel nicht zu weit. Kostet Leistung, und fördert den Verschleiss an der Steuerung. Die Mechanik "hämmert sich ein",
z.B. ob ich einen Hammer aus dem Handgelenk benutze, oder aus dem ganzen Arm, ist bei gleichem Energieeinsatz schon ein Unterschied.
Die Kipphebel sind "ungebremste Massen", und können schon kräftig zuschlagen. Dazu kommt, das die Kipphebel nicht plangeschliffen sind, sondern ganz leicht "schräg". Warum? Damit sich der Stössel jedesmal leicht
dreht. Sonst gibt es extremen Verschleiss, weil der Kipphebel immer auf die selbe Stelle schägt. Das ganze Steuerungssystem ist sehr komplex, und lässt sich auch nicht in ein paar Worten erklären.
Gruss Uwe!
Anmeldungsdatum: 19.11.2008 Beiträge: 24 Modell: MCV Laureate 1,6 Gas
Verfasst am: 11.12.2008, 22:58 Titel:
Hallo
schön, das sich doch viele Gasfreunde gefunden haben.
Ich hoffe, dass der Motor mit der Kennummer für Gas (ab Werk bein 1,6) das mit den Auslassventielen besser hinbekommt. Die Zeit wird es zeigen... So sollte sich der Originaleinbau rechnen?
Ansonsten habe ich inzwischen sogar die Einbuanleitung Omagas in deutsch gefunden. Auch den Punkt mit der Füllstandsanzeige Gastank. (2 Adern)
Hat jemand eine Idee ob dort wirklich ein Schwimmer auf ein Geber wirkt der wie ein Potentiometer geschalten ist? Und wie verhält sich der Gasvorrat zum Flüssigkeitsfüllstand in diesem Rad-Tank?
Übrigens ist der Benzintank nach 3000Km Gasbetrieb (auch Kurzstrecke ) nur noch zu 1/4 voll.
Entschuldige bitte, dass ich in die Mechanikersprache gekommen bin.
...
Mach das Ventilspiel nicht zu weit.
...
Mach bezueglich dein Fachlexikon keine Sorge.
Jeder neue Ausdrueck bereicht mein Wortschatz.
Jetzt zur Theme.
Ventilspiel 0.30 mm ist die obere Grenze fuer Auslass. Hoffentlich, nichts ungewuenschtes passiert.
Und jetzt eine Frage.
Kann man die Verminderung des Auslass-Ventilspieles anhand einer Abmessung der Verdichtung im Zylinder feststellen?
Wie haengen die Werte von Ventilspiel und Verdichtung zusammen?
Und jetzt eine Frage.
Kann man die Verminderung des Auslass-Ventilspieles anhand einer Abmessung der Verdichtung im Zylinder feststellen?
Wie haengen die Werte von Ventilspiel und Verdichtung zusammen?
Danke in voraus.
Ich würde mal sagen: Da gibt es so lange keinen Zusammenhang, wie nicht zu kleines Ventilspiel im Endeffekt zu verbrannten und damit undichten Ventilen beziehungsweise Ventilsitzen geführt hat. Die Kompression baut sich auf, wenn die Ventile zu sind. Allenfalls im Extremfall - Spiel gleich Null, Ventile werden gar nicht mehr "losgelassen" - könnte man das beim Kompressionstest merken. Aber da würde ich sagen: Du solltest die Spielverkleinerung schon vorher bemerken!
Mach das Ventilspiel nicht zu weit. Kostet Leistung, und fördert den Verschleiss an der Steuerung. Die Mechanik "hämmert sich ein",
z.B. ob ich einen Hammer aus dem Handgelenk benutze, oder aus dem ganzen Arm, ist bei gleichem Energieeinsatz schon ein Unterschied.
Die Kipphebel sind "ungebremste Massen", und können schon kräftig zuschlagen. Dazu kommt, das die Kipphebel nicht plangeschliffen sind, sondern ganz leicht "schräg". Warum? Damit sich der Stössel jedesmal leicht
dreht. Sonst gibt es extremen Verschleiss, weil der Kipphebel immer auf die selbe Stelle schägt. Das ganze Steuerungssystem ist sehr komplex, und lässt sich auch nicht in ein paar Worten erklären.
Gruss Uwe!
Aber die "paar Worte" sind doch schon sehr hilfreich! Ich habe diesen Zusammenhang gar nicht bedacht bei meinem Rat, eher zu weites Spiel vorzuschlagen. Wieder was gelernt.
Hat jemand eine Idee ob dort wirklich ein Schwimmer auf ein Geber wirkt der wie ein Potentiometer geschalten ist? Und wie verhält sich der Gasvorrat zum Flüssigkeitsfüllstand in diesem Rad-Tank?
Übrigens ist der Benzintank nach 3000Km Gasbetrieb (auch Kurzstrecke ) nur noch zu 1/4 voll.
Gruß aus dem Spreewald
Wenn der Benzintank zu Beginn randvoll war, ist das schon eine Menge Zeug. Fährst Du viel Kurzstrecke? Dann bedeuten viele Startphasen auf Benzin natürlich auch viel Verbrauch desselben.
Bisherige Bilder von LPG-Tanks kenne ich nur mit fest eingebauten Sensoren auf unterschiedlicher Höhe - nichts Potentiometer. Daher ja auch diese groben LED-Anzeigen, unabhängig vom Hersteller der Anlage.
Dazu vielleicht noch ein kleines Druck-Manometer direkt am Tank.
Der LPG-Kopf von Dacia wird wohl hoffentlich spezielle, hitzefestere Sitzringe haben. Ventilspiel würde ich trotzdem überprüfen lassen, in gewissen Intervallen - wenn das Wartungsempfehlungen für den Gas-Dacia nicht ohnehin vorsehen -?-
Ventilspiel würde ich trotzdem überprüfen lassen, in gewissen Intervallen - wenn das Wartungsempfehlungen für den Gas-Dacia nicht ohnehin vorsehen -?-
Das moechte ich auch gerne wissen.
Kann bitte jemand mitteilen, was in diesem Zusammenhang das ab-Werk-Gas-Dacia-Handbuch sagt? Fuer 8V selbstverstaendlich.
Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 12.12.2008, 18:21 Titel:
Als Heizöler lese ich trotzdem hier mit. Interessehalber.
Aber das, was ich hier so mitkriege, würde mich nie auf die Idee bringen, ein Gasauto zu kaufen, geschweige denn, eines umzurüsten.
Ventilspiel würde ich trotzdem überprüfen lassen, in gewissen Intervallen - wenn das Wartungsempfehlungen für den Gas-Dacia nicht ohnehin vorsehen -?-
Das moechte ich auch gerne wissen.
Kann bitte jemand mitteilen, was in diesem Zusammenhang das ab-Werk-Gas-Dacia-Handbuch sagt? Fuer 8V selbstverstaendlich.
Im Handbuch der Gasanlage(Landi RenzoOmegas) steht Spiel einstellen aller 15000 km ,jetzt geändert ( ich weiß nicht seit wann ,bei mir ist eine neue Wartungsliste über die alte geheftet) das erste mal bei 20000 ,dann in 40000er Abständen .
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