Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.12.2008, 19:30 Titel:
Tolles Thema,
ist so alt, wie die Kugelkopflenkung selbst.
Gespräch jedes Campingplatzgrillens, geht der Stoff aus,
stellt man diese Frage.
Spar Dir die Schweinerei, saust Dir nur im meistens unpassenden Moment
die Hose voll.
Und ob Du mit dem Schienenbein gegen eine gefette läufst, oder nicht. Der
Schmerz hält lange an. :))
Das "Dämpfungsstammtischgeschwafel" ist nur hirnig.
Was sollte Fett bringen? Denkt wer, die Deichsel quietscht oder der Anhänger steht hoch? Vorallem hätt' ich keine Ruhe, dass der vollbeladene Fahrradträger richtig fest ist. Mit sowas fahr ich am Mazda rum und habe stets Schwierigkeiten, zu begreifen, wie das alles an der Kugel festgepappt ist. Abgefettet wird woanders und wem ein Rösterlein am Kügelchen störet, pfropfe ein Quietscheentchen drauf.
Ich übersetze Quickies und meine Wortmeldung lieber nochmal:
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.12.2008, 21:13 Titel:
Das Schlimme ist ja, dass es wirklich Leute gibt, die glauben, der Rost dient als Schwingungsdämpfer, das ist die Härte. Der Rost ist schon beim Ankuppeln weg. Mein Vater war auch so Komiker, ein halbes Nettojahresgehalt für einen Wohnwagen, aber die 260 DM für Aufschaukeldämpfer waren nicht mehr drin. Teures Lehrgeld.
Die verwechseln das immer noch mit den Ostfrontfernfahrern, wenn man die Blattfedern nicht schmiert, dämpfen sie besser. War was dran, aber der Verschleiss war extrem. Und dann kam der Tieflieger, und Verschleiss war kein Thema mehr.
Aber ist erstaunlich, wie lange sich diese Scheisshausparolen (tschuldigung) halten. Da gibt es leider noch viele von. z.T. Haarsträubend.
Auf jeden Fall fetten, kann man nix falschmachen damit. Ist der Hänger nicht dran, Abdeckkappe auf die Kugel und schon kann man sich nicht mehr die Hosen verschmutzen; bei abnehmbarer AHK vorm Abbau halt die Kugel mit einem Lappen sauberwischen.
Ich habe mir 1986 den ersten Transportanhänger gekauft, 1989 kam ein Wohnwagen dazu und vor 2 Jahren mein Motorradanhänger. In Summe werde ich beruflich und privat seitdem >80.000 km mit Anhänger gefahren sein und habe noch kein Kupplungsmaul wegen Verschleiss austauschen müssen.
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.12.2008, 21:57 Titel:
Warum überhaupt fetten? Das hätte ich mal gern mal nachvollziehbar erklärt.
Bist Du Putzlappenfetischist? Kann man nichts falsch machen!!?? Mit dem Argument ist die FDP immer noch im Bundestag
Meiner Meinung nach darum: Kupplungskugel und Kupplungsmaul sind eine bewegliche Verbindung, hier reibt (in jeder Kurve, bei jedem Hubbel, beim Bremsen, beim Beschleunigen...) - wenn auch minimal - ohne Schmierung Metall auf Metall = hohe Abnutzung. Der Kupplungskugel passiert hier meist wenig, da diese von höherer Härte (~6 HRC) ist als das - meist aus Pressblech oder, bei älteren Anhängern, aus Stahlguß bestehende - Anhänger-Kupplungsmaul. Mit Schmierung wird der Verschleiß zwar nicht verhindert, aber zumindest stark verringert.
Schau Dir doch einfach mal die Rockinger Kupplungen der LKW's an, Fett satt - und das aus dem gleichen Grund: Verschleißminderung.
Aber: viele Köpfe, viele Meinungen !
Gruß aus Neustadt, Manfred (Seit 1986 bekennender Kupplungskugelschmierer)
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 11.12.2008, 23:27 Titel:
Ist doch ein nachvollziehbares Argument. Für die Leute, die auch eine Million Kilometer 18 Tonnen ziehen müssen. Abgescherte
Königsbolzen sind (waren) eine häufige Unfallursachen, so vor 30 Jahren. oder so.
Hast schon technisch recht, da die Dace ja jede Anhängerkupplung überlebt, und es immer noch Leute gibt, die mit Opas Westfalia spazieren fahren, ohne Beleuchtung, ohne TÜV. Aber mit platten Reifen, das ist Pflicht!! Hatte ich gerade, 135er Reifen, ein bar höchstens, und ein Rücklicht. Drei Heurollen drauf. Landwirtschaft dient allen!! Kennzeichen, was ist das??
In meiner Lehrwerkstatt hatten wir ja auch Treckertüv, Gekauft oder selbstgebrannt? Der TÜV-Mensch war aber gut, verkostet hat er erst nach Feierabend. Dann durfte ich am nächsten Tag den Schrott reparieren. Hölle, erst mal dampfstrahlen, der deutesche Landwirt, eine geizige Drecksau. Das Reinigung und Pflege immens Kosten sparen kann, haben die bis heute nicht gerafft. Ich trenne mich lieber von dem Thema, könnte Romane und Kurzgeschichten schreiben. So ein Miststreuer hat ja 2 Zahnräder, ein kleines, was das grosse für den Streuer antreibt, und wenn man die vertauscht?? Wieviel Meter fliegt dann die Streuwalze?? 200, 500 oder über 1000???
Ja Manfred - Du kannst doch nicht Sattelschlepper oder große Laster mit ihren tonnenschweren Anhängern vergleichen mit einem PKW und dessen Anhängerlein, den er außerdem recht selten hinten dran hat. Das eine sind Urgewalten während du beim anderen den Anhänger mit der Hand hin und her schieben kannst. Meist jedenfalls. Von Deiner Warte aus - also mit Deinen vielen Anhängerkilometern - hast Du vielleicht recht. Man müsste es mal einem Langzeittest unterziehn, ob sich m e r k b a r Verschleiß einstellt.
Ich geb ja trotz meinr o.g Meinung zu, dass ich die abnehmbare vom Mazda (am MCV hab ich keine Kupplung dran) vor dem Wegpacken auch schön sauber wische und das mit einem bisschen öligen Lappen. Aber für notwendig halte ich fetten etc. nicht. Sauberhalten reicht. Als gelernter DDR-Bürger liegen noch zwei sogar abschließbare und verchromte Kugelkopfabdeckungen in meiner Garage. Und noch einer aus schwarzer Plastik. Die passen heute immer noch - aber draufmachen tät ich die nicht mehr. Andenken halt...
Naja, wenn Du so ein kleines Autotransportanhängerlein mit meinem '61er Käfer drauf oder den 1200kg MKP Grandesse von unserem Campingplatz mit der Hand herumschieben kannst, brauchst Du natürlich keine AHK und musst diese somit auch nicht fetten...
Ich zieh' aber meine Anhänger auch in Zukunft mit dem Auto, schmier' die Kugel munter weiter und mache meine Chromkäppchen drauf - jeder hat halt seine eigene Philosophie !
Vielleicht schmiere ich ja aber auch - bedingt durch mein "Oldtimerhobby" - überall lieber zuviel als zuwenig...
Ach Schmierulantenmanfred - könnte ich doch auch für so ein schönes Oltimerlein Zeit, Geld, Platz und Muse haben!!! Irgendwann kaufen Frauchen und ich uns noch mal einen - allerdings sicher bereits fertigen - kleineren Oltimer oder zumindest Jungtimer. Mehr als ein Opel Olympia oder so wirds aber nicht werden. Oder aber ein schöner alter Oktavia - zumindest niemals ein Zweitakter.
Oder es wird ein gebrauchtes Wohnmobil - eines von beiden. Unserer anderer Traum. Aber erst, wenn wir nicht mehr auf mehrere Autos angewiesen sind - also einer von uns in Rente/ Pension geht. Für mich hoffe ich in 9 oder 10 Jahren. Aber wer weiß, was dann ist.
Bei Quickie achtet mal bitte jweils auf die Uhrzeit feix feix...
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