Verfasst am: 22.05.2006, 16:37 Titel: Versicherungsanbieter für Logan
Hallo,
ich suche eine günstige versicherung für meinen Logan 1.4 MPI, der erst im Juli geliefert werden soll.
Zur Zeit habe ich bei Haftpflicht und Kasko SF12. Laut mehrerer Tarifrechner bezahle ich pro Jahr zwischen 430-800 Euro. Für meinen alten BMW518 mit Haftpflicht und Kasko (eine Umstellung auf nur Haftpflicht wäre letztes Jahr teurer gekommen!) zahle ich jährlich 482 Euro. Das kann doch nicht war sein!
Wo habt Ihr Euren Logan zu welchem Preis bei welcher SF versichert?
Moin, ich konnte Dir direkt an meinem Laptop ein Angebot ausrechnen, da ich bei der Debeka arbeite. Habe mal exemplarisch gerechnet (Zulassungsstelle Bergisch Gladbach, 12.000km im Jahr, ohne Garage, alle Fahrer über 23, Fahrer sind der VN + Lebensgefährte...). Dabei kommt bei uns ein Jahresbeitrag von 533,68 Euro raus. Bei monatlicher Zahlweise (bei uns mit nur 3% Ratenzahlungszuschlag !) sind es monatlich nur 45,80 Euro.
Zugrunde gelegt habe ich Deine SF-Klasse 12, sowie die Haftpflicht mit 100 Mio. Euro Pauschaldeckung, die Vollkasko mit 500 Euro SB sowie den Autoschutzbrief. Was anderes als eine Vollkasko würde ich bei einem Neuwagen auch nicht machen.
Die obigen Angaben sind natürlich schwer zu pauschalisieren. Ich müßte die genaue KM-Leistung pro Jahr sowie den genauen Zulassungsbezirk haben, weil das sehr stark abweichen kann (für Köln würden z.B. im Jahr ca. 50 Euro mehr anfallen, für Olpe z.B. dann 50 Euro weniger). Und der Preis kann dann je nach dem nach oben oder nach unten abweichen. Aber so hast Du auf jeden Fall schonmal nen Richtwert
Falls Du ein genaues Angebot wünschst (oder jeder andere von Euch ebenso), dann kannst Du ja gerne eine PN schreiben. Ich brauche dann eigentlich nur die KM im Jahr, die SF-Klasse, Zulassungsbezirk (also die ersten Buchstaben des Nummernschilds, z.B. GL oder K) und Angaben zu den Fahrern (beliebig, nur VN, VN + Lebenspartner) sowie zum Abstellplatz (Einzel- bis Doppelgarage, ohne Garage). Das reicht für ein erstes Angebot.
Grüße
*DJMZ*
P.S.: Ohne hier allzu werberisch zu werden, aber die Debeka hat im Bereich KFZ mit die günstigsten Tarife (ausgenommen von solchen Angeboten, wo der Vermittler irgendwelche krummen Dinger dreht und die Beiträge auf nicht ganz nachvollziehbare Weise runterschraubt). Dabei sind wir ja noch nicht einmal ein "Billiganbieter", sondern ein richtig großer und servicestarker Laden. Außerdem bekommen wir im September 2006 einen neuen Tarif, der es so richtig in sich haben wird. Wer Interesse daran hat, soll mich einfach mal anschreiben...
Zuletzt bearbeitet von DJMellowZee am 27.05.2006, 19:24, insgesamt einmal bearbeitet
Da kann man doch nichts sagen, man bedenke, dass ich noch ziemlich hoch in den Prozenten liege.
Gruß, betty :wink:
Hi Betty,
also, für ne Teilkasko finde ich das ziemlich teuer ! Mit ner Vollkasko liegst Du bei uns mit SF 2 unter den zuvor genannten Bedingungen (hier aber beispielhaft für den Zulassungsbezirk MK) bei 66,00 EUR im Monat - mit Schutzbrief und Vollkasko ! Bei Teilkasko sind es nur 54,56 EUR. Und das ist ja noch unser "alter" Tarif ! Vielleicht sollten wir uns demnächst mal über nen Wechsel unterhalten ;-) ?!?
Weil die Vollkasko auch bei einem selbstverschuldeten Unfall die Reparaturkosten für dein Auto übernimmt, mit gewissen Ausnahmen z.B. Alkoholfahrt, Auto als Waffe benutzt, grob fahrlässiges verhalten.
Hast du die nicht bleibst du auf den Reparaturkosten sitzen.
Dafür steigst du dann aber in der Vollkaskoklasse nach oben, höherer beitrag.
Also nach Kauf eines neuen Autos schon empfehlenswert.
mal eine Frage von einem der keine Ahnung hat.
Warum ist eine vollkasko bei einem neuwagen so wichtig?
Wie Mirtra es schon gesagt hat: die Vollkasko übernimmt in jedem Falle (außer bei den genannten Beispielen) den kompletten Schaden bei einem Unfall, unabhängig davon, wer Schuld hatte. Meine Mutter hatte mal mit ihrer A-Klasse nen Unfall mit nem Linienbus der Stadt Remscheid und war auch noch selbst Schuld. Der Wagen war natürlich ziemlich hinüber (wenngleich erstaunlich robust !!). Schaden bei ihr: 7.000 Euro, beim Bus waren es immerhin 2.000 Euro. Bei ner Teilkasko wäre sie auf ihrem Schaden sitzen geblieben. So wurde aber alles brav bezahlt, auch wenn ihr Beitrag dann etwas gestiegen ist. Aber bei den o.g. Summen ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein !
Bei einem Neuwagen ist es daher empfehlenswert, da der Unterschied Vollkasko zu Teilkasko kostenmäßig beim Neuwagen sehr gering ist und mit der Zeit immer größer wird. In meinem Beispiel reden wir von einem monatlichen Mehraufwand von knapp 12 Euro, und für das Mehrgeld eine Art "All Inclusive" bzw. "Sorglos"-Versicherung zu haben, das wäre mir die Sache schon wert. Nach ca. 3-4 Jahren (kommt auch auf den Fahrzeugwert an) kann man in der Regel auf Teilkasko umstellen, da der Preisunterschied dann wie gesagt größer wird und der Wagen ja an Wert verliert. Irgendwann rechnet es sich ggf. nicht mehr. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen :-)
Aber stell Dir vor, Du hast gerade 10 Mille für Deinen Datschi hinglegt und baust nach 2 Wochen unglücklicherweise einen selbstverschuldeten Unfall (ohne Personenschaden). Der Datschi ist hinüber, die Versicherung zahlt nicht - bloß weil Du im Monat 12 Euro sparen wolltest... Ist natürlich ein krasses Beispiel, aber ich hatte erst neulich einen solchen Fall im Freundeskreis - da ging es aber um einen Golf V GTI für knapp 25.000 Euro :-) Der war vielleicht froh, dass er Vollkasko hatte - und dass er seinen neuen GTI in ein paar Wochen geliefert bekommt...
mal eine Frage von einem der keine Ahnung hat.
Warum ist eine vollkasko bei einem neuwagen so wichtig?
Gute Frage!
Ich hatte zuvor einen gebrauchten Opel für 10000€ und habe den auch nicht Vollkasko versichern lassen und jetzt soll ich ein Auto Vollkasko versichern, wo der Grundpreis 7200€ ist! Ich bin doch nicht beschäuert und auch nicht mein Geld böse. Das habe ich auch der Tussi so bei der Versicherung gesagt, die hat mich vielleicht dämlich angekuckt. Und das dämliche gerede mit dem:"Aber was ist wenn ein Unfall passiert", kann ich so wie so nicht mehr hören.
Wer fährt sich schon mutwillig sein "neues Auto" kaputt. Und wenn mir einer hinten drauf fährt wird der Schaden auch mit einer Teilkasko abgewickelt. Und die Fälle von Totalschäden sind ja nun wirklich nicht die Zichtausende, die auf den Strassen passieren, so dass man Angst haben muß.
Also Leute, ihr mußt abwegen, was ist nötig und was ist Abzocke. Und für mich wird in diesen Land so wie so zuviel abgezockt und erst recht bei Versicherungen.
Ich möchte keinen der in dieser Branche arbeitet auf den Schlips treten, aber das ist halt meine persönliche Meinung.
Deine subjektive Meinung in allen Ehren, Betty, aber was Du sagst ist auch objektiv nur halb richtig. Da muß man verschiedene Fälle differenzieren. Wer z.B. einen Wagen finanziert oder ein Leasing macht, der wird nen Teufel tun und im Monat 12,00 Euro (!!) sparen und immer mit der Angst rumfahren, beim nächsten Kratzer gibt es Probleme (mit wem auch immer). Bei solchen Beträgen wäre ich auch sehr vorsichtig mit dem Begriff "Abzocke", da das meiner Meinung nach hier nichts verloren hat. Besonders, wenn einem der Wagen nicht "gehört", ist es super wichtig, ihn gegen alle Eventualitäten abzusichern (z.T. ist das sogar vorgeschrieben oder ausdrücklich erwünscht, soweit ich informiert bin). Das hat einfach was mit Vernunft zu tun. Oder denke mal bitte an die Fälle, in denen einfach mal jemand nett mit dem Schlüssel ne schöne lange Spur in Deinen Lack zieht. Du kannst nix dafür. Aber zahlt das eine Teilkasko ? No way ! Da bist Du für eine neue Lackierung schnell mal 1000-1500 Euro los (vor allem bei einem solch seltenen Fahrzeug). Und da soll mir einer sagen, dass 150 Euro im Jahr (!) nicht gut angelegt sind ? Man kann den Wagen aber natürlich auch zerkratzt lassen und so rumfahren. Bitte. Mir würde das aber keinen Spaß machen, da bin ich mal ehrlich. Das ist auch nur ein banales Beispiel, aber es ist nunmal die Realität. Ich halte auch nichts von Schwarzmalerei, und ganz sicher bin ich keiner, der gleich an den nächsten Unfall denkt, wenn er sich über ein Auto unterhält (wenn Du meinen aufgemotzten Corsa kennen würdest, dann würdest Du das auch verstehen *g*).
In den Fällen, wo keine 3. Hand im Spiel ist (z.B. Autohaus oder Leasingpartner), bzw. wo der Wagen bar bezahlt wird und sofort Dein Eigentum ist, da ist es eine Sache der eigenen Einstellung. Aber z.B. das Argument, dass der Logan als Neuwagen schon nicht soo viel kostet, zieht nicht wirklich, denn auch hier können mehrere Tausend Euro Schaden entstehen bzw. ein Neuer kostet auch immerhin gut 7500 Euro. Die muß man auch erstmal beisammen haben. Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich zumindest kann mir so nen Betrag genauso wenig aus dem Ärmel schütteln wie 15000 Euro für nen Astra oder 25000 Euro für ne A-Klasse !
Eine Vollkasko hat also auf jeden Fall seine Berechtigung, und so billig der Wagen auch sein mag: in den ersten Jahren ist eine Vollkasko wirklich empfehlenswert ! Das sage ich nicht, weil ich unheimlich viel daran verdiene, wenn ich Leuten Vollkasko anbiete. Da muß man auch ehrlich zu den Leuten sein, und nicht z.B. nen 1990er Fiesta Diesel mit 250.000km mit Vollkasko versichern. Das ist Blödsinn. Es gibt überhaupt einige Versicherungsarten, die wirklich Quatsch sind (natürlich im Hinblick auf unterschiedliche Lebensbedingungen der Betroffenen). Aber sowas wie eine Vollkasko beim (Fast-)Neuwagen ist wirklich eine Vernunftsentscheidung. Geiz ist ja schon geil, aber man sollte nicht am falschen Ende sparen und dann vielleicht nen Kasten Cola im Monat weniger verbrauchen, aber dafür sein Auto vernünftig absichern.
Ist zumindest mal meine Meinung dazu - nicht als Versicherungsmensch, sondern als Vernunftsmensch !
VK
Haftpflicht mit Auto-Schutzbrief
12tkm
München Stadt
Garage / Alleinfahrer
SF4
71,44 EUR pro Monat
212,32 EUR pro 1/4 Jahr
Fazit: tja, wir sind schon wieder günstiger als die Mitbewerber :-)
Kein Kunststück, da die Allianz alles andere als günstig ist.
Bei der HUK allerdings würden mit den obigen Angaben nur 204,30 Euro 1/4-jährig fällig werden.
Zudem hat man bei der HUK nicht ständig diesen Ärger wie mit der DeBeKa. Hatte früher auch alle Versicherungen bei der DeBeKa, habe aber mittlerweile alles gekündigt, was irgendwie ging
Beispielhaft nur mal 2 Erfahrungen mit der DeBeKa:
1. Zahnarztrechnung
Kostenvoranschlag eingereicht und Zusicherung der DeBeKa erhalten, das 100% übernommen wird. Von der eingereichten nahezu identischen Rechnung wird dann aber nur 50% bezahlt. Nach langem hin und her und Klageandrohung wurde später dann endlich fast komplett gezahlt.
Ich wäre mit meiner Krankenversicherung längst bei der HUK, die 25 Euro günstiger im Monat ist, wenn dann nicht die Altersrückstellungen futsch wären.
2.Baufinanzierung
Habe viele Jahre lang Bausparverträge bei der DeBeKa angespart.
Als dann eine Gebrauchtimmobilie erworben werden sollte, wollte die DeBeKa lediglich 35% des Kaufpreises finanzieren und nicht 70% wie benötigt, d. h. es wurde nicht die volle Kreditsumme aus den zuteilungsreifen Bausparverträgen bewilligt. Und das, obwohl ich und meine Frau beide Vollverdiener sind.
Die benötigte Kreditsumme habe ich dann völlig problemlos von der HUK bekommen und das auch noch zu besseren Konditionen und bei mehr Flexibilität.
Und dann besitzt die DeBeKa auch noch die Dreistigkeit, mir ein Angebot für die Gebäudeversicherung der Gebrauchtimmobilie zu schicken, deren Finanzierung sie vorher defacto abgelehnt hat. :evil:
Ich muss ehrlich sagen mir ist egal ob die versicherung nun 10 euro günstiger pro quatal ist oder net, hauptsache man wird gut beraten und hat jemanden zum ansprechen wenn mal was ist.
ich muss aber anmerken das mir dieser Thread als reine werbekampange vorkommt und es echt nervt.
HUK gut und schön das sie so billig sind, habe aber aus eigener Erfahrung, hatte jahrelang bei HUK meine Fahrzeuge versichert, gemerkt, daß Unfallregelung äußerst fragwürdig reguliert werden.
1: Unfall als dritte Spur auf Landstraße aufgemacht wurde und während des Überholvorganges von anderem Überholt wurde. Seitenschaden!
Zeugenaussagen von nicht mit mir verwanden Personen 2 mal eingereicht aber immer wieder verschwunden? Ende vom Lied 100% Schuld zu meinen Lasten trotz Widerspruchs.
2: Unfall mit einem verunfalltem ungesichertem Fahrzeug auf der Autobahn, im Dunkeln(kein Warndreieck, kein Licht innen und außen).
Vorwurf der Versicherung: Verstoß §3 STVO ' Sichtfahrgebot ', dieses wird aber im §16 Abschnitt d auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen aufgehoben. Info an Versicherung, keine Chance 50/50 Schaden + Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und Schmerzensgeld für Unfallgegner obwohl Verfahren eingestellt aus mangels Beweisen.
Hauptgrund war aber das Zahlung nur 1/4 jährlich möglich, nicht monatlich. Mir ist es aber lieber wenn am Monatsanfang alles weg ist und ich weiß womit ich zurechtkommen muß. Thuringia monatliche Zahlung zum gleichen Aufschlag wie 1/4 jährliche Zahlung.
@Mirtra
Stimmt, was du schreibst, bei der Abwicklung von Unfallschäden versucht die HUK fast immer, weniger zu zahlen, als dem Unfallopfer zusteht.
Dagegen gibt es aber ein ganz einfaches Mittel, und zwar wird die HUk-Rechtsschutz angeschrieben mit der Bitte, die Kostenübernahme für einen Prozess gegen die HUK-Fahrzeugversicherung zuzusichern.
Das hat (bie jeweils eindeutiger Rechtslage bez. der Zahlungspflicht der HUK-Fahrzeugvers.) bisher immer gereicht, um den Schaden vollständig ersetzt zu bekommen.
Zitat:
Zeugenaussagen von nicht mit mir verwanden Personen 2 mal eingereicht aber immer wieder verschwunden? Ende vom Lied 100% Schuld zu meinen Lasten trotz Widerspruchs.
Vor Gericht werden die Zeugen doch normalerweise persönlich gehört?
Du hast einen Prozess verloren, weil (schriftliche?) Zeugenaussagen verschwunden sind??? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Zitat:
Vorwurf der Versicherung: Verstoß §3 STVO ' Sichtfahrgebot ', dieses wird aber im §16 Abschnitt d auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen aufgehoben. Info an Versicherung, keine Chance 50/50 Schaden
Mit der Schadensteilung bist du noch gut bedient gewesen, weil du tatsächlich gegen das Sichtfahrgebot verstoßen hast und damit eigentlich Hauptschuldiger an dem Unfall warst, denn §17 (6) erlaubt die Abweichung vom Sichtfahrgebot nur unter ganz bestimmten Bedingungen, die in deinem Fall wohl nicht vorlagen:
Zitat:
6) Wer auf der Autobahn mit Abblendlicht fährt, braucht seine Geschwindigkeit nicht der Reichweite des Abblendlichts anzupassen, wenn
1. ...
2. der Verlauf der Fahrbahn durch Leiteinrichtungen mit Rückstrahlern und, zusammen mit fremdem Licht, Hindernisse rechtzeitig erkennbar sind.
6) Wer auf der Autobahn mit Abblendlicht fährt, braucht seine Geschwindigkeit nicht der Reichweite des Abblendlichts anzupassen, wenn
1. ...
2. der Verlauf der Fahrbahn durch Leiteinrichtungen mit Rückstrahlern
Dieser Punkt war an dieser Stelle gegeben, Kurve mit reflektierenden warntafeln. Aber sein Fahrzeug war wie geschrieben nicht beleuchtet.
Wenn er Scheinwerfer angehabt hätte, hätten die Tafeln dies wiedergegeben, da er quer auf der Fahrbahn stand, Front zum Rand.
Zeugenaussage vom Nachfolgenden, das das Fahrzeug nicht erkennbar war wurde von der Polizei aufgenommen.
Außerdem hat jeder Fahrzeugführer sein liegengebliebenes fahrzeug für den nachfolgenden verkehr entsprechend zu sichern, steht auch in der STVO.
Das heißt dann aber, daß man Nachts auf der Autobahn nur ca. 50 Km/h fahren darf, da man laut Sichtfahrgebot innerhalb der Sichtweite zum stehen kommen muß, Reichweite des Abblendlichtes beträgt lt. Tüv ca 50m, wer macht das denn bitteschön, und wenn mans tut wird man von der Polizei angehalten wegen verkehrshinderniss, 15,- € Verwarnungskosten oder so.
Dieser Punkt war an dieser Stelle gegeben, Kurve mit reflektierenden warntafeln
Es muss aber nicht nur der erste Teil der Vorschrift erfüllt sein sondern beide! Da steht ein und:
Zitat:
6) Wer auf der Autobahn mit Abblendlicht fährt, braucht seine Geschwindigkeit nicht der Reichweite des Abblendlichts anzupassen, wenn
1. ...
2. der Verlauf der Fahrbahn durch Leiteinrichtungen mit Rückstrahlern und, zusammen mit fremdem Licht, Hindernisse rechtzeitig erkennbar sind.
Zitat:
Außerdem hat jeder Fahrzeugführer sein liegengebliebenes fahrzeug für den nachfolgenden verkehr entsprechend zu sichern, steht auch in der STVO.
Deswegen ja wohl auch die Schadensteilung 50/50.
Zitat:
Wenn er Scheinwerfer angehabt hätte, hätten die Tafeln dies wiedergegeben, da er quer auf der Fahrbahn stand, Front zum Rand.
Zeugenaussage vom Nachfolgenden, das das Fahrzeug nicht erkennbar war wurde von der Polizei aufgenommen.
Und?
Selbst wenn im konkreten Fall die Beleuchtung hätte eingeschaltet werden können, muss das in ähnlichen Fällen nicht so sein. Wenn z. B. nach einem Reifenplatzer das Auto schleudert, gegen die Leitplanke prallt und dann mit defekter Beleuchtung und bewusstlosem Fahrer auf der Fahrbahn liegen bleibt. Wer ist dann schuld, wenn du in den Unfallwagen fährst?
Zitat:
Das heißt dann aber, daß man Nachts auf der Autobahn nur ca. 50 Km/h fahren darf, da man laut Sichtfahrgebot innerhalb der Sichtweite zum stehen kommen muß, Reichweite des Abblendlichtes beträgt lt. Tüv ca 50m,
Du kannst max. so schnell fahren, dass du nicht in unbeleuchtete Hindernisse reinfährst. Ganz einfach. Wer nachts schneller unterwegs ist, bekommt ja dafür zwar kein Knöllchen, macht das aber auf eigene Gefahr, wenn was passiert.[/quote]
Auch wenn die unterhaltung recht interressant ist möchte ich es doch nicht zu weit treiben.
Wenn ich Ohnmächtig bin kann ich aber auch nicht das Licht ausschalten.
Rückseite stand in meine Richtung, und war unversehrt, bis dahin jedenfalls.
Wenn der Motor abstirbt bleibt aber die Zündung eingeschaltet und damit auch das Licht. Ich weiß Kurzer Sicherung defekt, aber beifahrerseite ging Frontscheinwerfer nach meinem Unfall noch.
Trotzdem danke und allzeit gute Fahrt!!!
Ich habe mit meinem Beispiel auch nicht deinen speziellen Fall gemeint, sondern wollte nur zeigen, dass es auch Situationen gibt, wo ein unbeleuchtetes Hindernis auf der Fahrbahn liegen kann, ohne dass dafür jemand verantwortlich wäre.
In deinem Fall war der Unfallgegner allerdings wohl nicht schuldlos an der Situation und deswegen hat er ja auch zu recht eine Teilschuld bekommen.
Aber eben nur Teilschuld, weil du auf der AB nicht einfach in Hindernisse reinfahren kannst, selbst wenn die unbeleuchtet sind.
Danke, dass Ihr den bald schon zur Werbung (Antiwerbung) werdenden Thread wieder mit "sachlichem" Inhalt gefüttert habt ;-)
Zur Debeka ein Wort: komisch, dass wir in den meisten Sparten (wenn auch nicht in allen Sparten - aber niemand ist perfekt) als eines der servicestärksten Versicherungsunternehmen abschneiden - insbesondere in den beiden hier angesprochenen Bereichen KFZ und PKV. In meinem Kundenstamm habe ich bisher eigentlich durchweg positives Feedback, was die Zufriedenheit der Kunden angeht. Sonst würden wir wohl auch kaum stetig expandieren. Dass es Negativbeispiele gibt, ist verständlich. Ich würde auch nicht die HUK grundsätzlich schlecht machen wollen, bloß weil mal jemand schlechte Erfahrungen mit denen gemacht hat. Jeder macht mal Fehler bzw. es passieren immer wieder Dinge, die man als Versicherungsnehmer nicht versteht und nicht akzeptiert. Da steckt man nunmal nie wirklich drin. Wer sich aber die Mühe macht mal zu vergleichen, und sich dabei an die unabhängigen Testmagazine und -institutionen (z.B. FinanzTest, Map Report etc.) hält, der wird irgendwann feststellen, dass man günstig, leistungsstark und servicestark zugleich sein kann. Günstig ist nicht immer gut - aber gut kann auch günstig sein :-)
Lars, es ist bedauerlich, wenn Du wirklich schlechte Erfahrungen mit der Debeka gemacht hast. Aber das ist ein Einzelfall, und nicht die Regel. Deswegen gleich ein Unternehmen schlecht zu machen ("Finger weg"), finde ich nicht in Ordnung. Ich ziehe ja auch nicht über die Mitbewerber her, sondern stelle nur heraus, dass wir günstiger sind. Ich weiß nicht, in welche Branche Du tätig bist, aber in der Versicherungsbranche gibt es ein Gentleman-Agreement: rede niemals schlecht über Deine Mitbewerber ! Vor- und Nachteile von Produkten verschiedener Anbieter objektiv miteinander zu vergleichen und dann zu sagen, Firma "A" ist besser als Firma "B", das ist ein situationsabhängiger, aber zulässiger Vergleich. Und wenn jemand persönlich schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann sei es ihm vergönnt, wenn er das preisgibt und diesen Anbieter meidet. Aber zu sagen, Firma "B" ist grundsätzlich schlecht, das ist weder fair noch angemessen. Ich halte mich daran, und wünsche, dass sich andere (hier) auch daran halten.
Habe mir von meinen Versicherungsmenschen Angebote für meinen Diesel geben lassen:
SF 5, 20 000Km, keine Garage, alle Fahrer über 25 Jahre, Fahrer nur ich und Lebensgefährtin mit VK 500/TK 150 Selbstbeteiligung.
Meine bisherige monatlich rund 64,- € ohne Schutzbrief und Rabattschutz,
anderes Angebot zu gleichen Konditionen rund 76,- €.
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