Anmeldungsdatum: 08.11.2006 Beiträge: 65 Modell: Dacia Logan 1.5dci Mineral Blau
Verfasst am: 09.11.2006, 00:00 Titel: Eindrücke einer Probefahrt im Dacia Logan 1.5 dci Ambiance
Vor ca. 4 Wochen machte ich eine Probefahrt im Dacia Logan 1.5 dci Ambiance. Die Eindrücke möchte ich nicht vorenthalten.
Zunächst musste ich noch etwas warten, da der zuständige Verkäufer gerade einen Megane CC übergab. Sehr schick, zugegeben.
Die Wartezeite ließ sich mit dem 1.4 MPI in Laureate-Ausstattung verkürzen, der in der Halle ausgestellt war. Gleich nach Erscheinen hatte ich mir bereits einen Logan angesehen. Damals waren mir die Sitze negativ aufgefallen, die extrem weich waren und kaum Seitenhalt bieten konnten. Hieran hat man offensichtlich in der Zwischenzeit gearbeitet, denn die Sitze sind nun genau richtig, nicht zu hart und nicht zu weich.
Die (sichtbare) Verarbeitung war durchweg gut, ohne die Verarbeitungsqualität von Premium-Marken zu erreichen.
Am Arbeitsplatz des Fahrers findet man schnell eine angenehme Sitzposition und man kommt auch sofort mit der Bedienung zurecht. Nicht verwunderlich, den allzuviele Schalter und Hebel gibt es nicht, auch wenn alles wichtige vorhanden - und gut erreichbar - ist.
Dann war der Verkäufer auch schon bereit und nach kurzen Formalitäten konnte ich dann alleine losdieseln. Der Probefahrt-Logan war ein standard-blauer Ambiance. Erster Eindruck von Außen bei Tageslicht: das Auto ist relativ hoch (u.a. durch überdurchschnittliche Bodenfreiheit) und dabei relativ schmal. Dies macht das Fahrzeug optisch weniger attraktiv. Etwas tieferlegen dürfte diesbezüglich Wunder vollbringen. Vom Standard-Lilablau bekommt man zwar keinen Augenkrebs, aber toll ist anders.
Das probegefahrene Fahrzeug verfügte über folgende Sonderausstattung: Philips CD-Radio - hat mehr Knöpfe als das Auto selbst - und (manuelle) Klimaanlage. Gibt ja "nur" manuelle Klimaanlage.
Sofort nach dem Einsteigen fiel mir auf: ich sitze höher als im Laureate. Kein Wunder, den der Ambiance verfügt nicht über einen höhenverstellbaren Fahrersitz. Man sitzt immer ganz oben, damit automatisch relativ aufrecht, aber zu meiner Überraschung auch angenehm. Im Gegensatz zum vorher probegesessenen Laureate quietscht der Fahrersitz keinen Millimeter. Spiegel eingestellt - hoppla, das geht ja noch mechanisch, d.h. Rüberbeugen zum Beifahrersitz ist angesagt. Familien mit mehreren Fahrern sollten den Laureate nehmen, dann geht das bequem und elektrisch vom Fahrersitz aus.
Einmal kurz umgedreht. Keine Chance zu erkennen, wo das Fahrzeug aufhört. Einparken rückwärts dürfte kein Vergnügen bereiten. Aber holla! Kopffreiheit und Platz im Innenraum sind für ein Auto dieser Klasse echt gigantisch. Da kann ich (1.82m) ja noch locker einen Hut aufsetzen und dann stößt immer noch nichts an die Decke. Mal abgesehen davon, dass ich keine Hut aufsetzen möchte...
Motor an: war gar nicht so laut wie erwartet, ja sogar viel leiser als erwartet. Im Frühjahr hatte ich einen aktuellen Fiesta Diesel 1.4 als Mietwagen, der war klar ruppiger und lauter.
Gas geben, Kupplung kommen lassen. Der Wagen rollt los...
Verfasst am: 09.11.2006, 11:33 Titel: Re: Eindrücke einer Probefahrt im Dacia Logan 1.5 dci Ambian
Franky hat folgendes geschrieben:
Vor ca. 4 Wochen machte ich eine Probefahrt im Dacia Logan 1.5 dci Ambiance. Die Eindrücke möchte ich nicht vorenthalten.
Ja,
der Bericht ist sehr schön, aber man merkt hier deutlich, daß ein Westgermane ein Ostauto beurteilt hat !
Also ich habe ebenfalls eine Probefahrt gemacht und mir gefiel die Farbe, die Verarbeitungsqualität (Besser kann das Mercedes auch nicht!) und auch die Sitzposition, genauso wie die Straßenlage (Besonders die Hochbeinigkeit !!!) ist gut fuer die ungepflegten Landstraßen hier in Mitteldeutschland.
Auch Spiegelverstellung macht mir überhaupt nix aus. Allerdings ist das mit dem Rückwärts - Einparken nicht einfach, da die Sicht durch den Kofferraum eingeschränkt ist (Alles Gute ist eben nie beisammen!)
Der Motor ist für einen Franzosen-Diesel sehr leise und springt sehr gut an.
Anmeldungsdatum: 08.11.2006 Beiträge: 65 Modell: Dacia Logan 1.5dci Mineral Blau
Verfasst am: 09.11.2006, 19:14 Titel:
Zitat:
Der Fahrersits des Laureate ist höhenverstellbar???
Ja, war definitv höhenverstellbar. Die Preisliste bestätigt, dass es sich um Serienausstattung handelte.
Zitat:
ein Westgermane
Stimmt zwar, allerdings ist Deine Einschätzung nicht soweit von meiner entfernt. Jedenfalls hat es mit Ost-West wenig zu tun. Dafür ist auch der Logan viel zu sehr Renault.
Zitat:
die Verarbeitungsqualität (Besser kann das Mercedes auch nicht!)
Die Verarbeitungsqualität von Mercedes kenne ich nicht, aber die Blechfalze von BMW sind definitiv etwas besser.
Zitat:
Der Motor ist für einen Franzosen-Diesel sehr leise und springt sehr gut an.
Nicht nur für einen Franzosen-Diesel, sondern generell für einen Vierzylinder-Diesel.
Also beim rückwärtseinparken schreien die Fussgänger immer so! Warum wohl blos???
... Du hast das vielleicht nur mißverstanden - die schreien nicht, die quicken und kreischen vor
Freude über den geilen Logan-Arsch am Stufenhecker ...
(der beschreibende Unterschied muß schon sein, denn es gibt ja bald den Kombi)
Ich bin beim Rückwärtsfahren immer noch ein bisschen Vorsichtig, deshalb stehe ich meist noch zuweit von der Wand weg (stehe auf Arbeit in einer Tiefgarage), dieses läßt sich aber aufgrund des Gewichtes leicht korrigieren (werde dann zum Daciaschieber, nein nicht nach Frankreich:-)) ), denn die Parplätze sind hier für nen Logan ganz schön knapp bemessen.
Habe aus diesem Grund schon erwogen mir Rückfahrsensoren einzubauen.
Der Laureate hat höhenverstellbaren Fahrersitz. hatte mich schon geärgert weil ich Ambiance mit Elektropaket genommen habe, der Laureate hätte mich so nur 150,- € mehr gekostet, und der hat bekanntlich noch Nebelscheinwerfer und elekt. Spiegel.
Anmeldungsdatum: 08.11.2006 Beiträge: 65 Modell: Dacia Logan 1.5dci Mineral Blau
Verfasst am: 12.11.2006, 00:18 Titel: die eigentliche Fahrt
Die letzten Tage wurde es etwas spät im Büro, deshalb erst jetzt der zweite Teil. Wo war ich doch gleich stehengeblieben? Ach ja, Gas geben, Kupplung kommen lassen...
Ich dachte mir, so eine Probefahrt sollte eigentlich sein wie dieses alte Spiel: Stadt, Land, Autobahn oder so ähnlich. Also erstmal in die Stadt. Heilbronn hat ca. 120.000 Einwohner, ist also nicht ganz klein. Also das erste was mir auffiel war die Kupplung. Irgendwo im Fernsehen wurde behauptet, diese käme viel zu spät und sei praktisch nicht dosierbar. Dies gehört definitiv ins Reich der Fabeln. Die Kupplung kam zwar eher spät als früh, aber keinesfalls zu spät, war angenehm leichtgängig und gut dosierbar. Rein in den Freitag-Nachmittag-Verkehr, und erneut der Eindruck, dass man überdurchschnittlich hoch sitzt. Etwas gewöhnungsbedürftig in einer Limousine so hoch zu sitzen, aber irgendwie lustig. Allein schon das sorgt dafür, dass andere rüberschauen, bzw. raufschauen.
Zunächst mal ging es ein ganzes Stück geradeaus. Ich war überrascht, wie leicht der Motor mit nur 68PS den Logan antreibt. Der Durchzug im unteren Drehzahlbereich war überzeugend. Ich konnte bereits bei 1.800 Umdrehungen den nächsten Gang einlegen und der Motor beschleunigte dann ohne Murren das Fahrzeug bei ca. 1.300 Umdrehungen. Apropos Gang einlegen: mit der Schaltung gab es absolut keine Probleme, kein Haken, kein Kratzen, absolut sauber geführt. So muss es sein. Und die Schaltwege genau richtig, nicht zu kurz, nicht zu lang.
An der ersten roten Ampel ist es an der Zeit, die Bremsen auszuprobieren. Was liest man in Fachzeitschriften nicht alles über die Bremsen des Logan. Schwammig sollen sie sein, zu schwach dimensioniert natürlich auch und überhaupt können sie ja nichts taugen bei so einem billigen Auto. Auch das Fernsehen stößt ja ab und zu in dieses Horn. Also lieber mal etwas stärker draufgedrückt. Ein Glück, der Hintermann hatte Abstand gehalten und aufgepasst. Ein paar rote Ampeln weiter war klar, die Bremsen des Logan dci sind einfach gut, sie sind gut dosierbar und sie verzögern gut. Alles andere ist gelogen.
Jetzt noch ein kleiner Verarbeitungstest: ab in ein fettes Schlagloch. Die Federung war nicht so weich, wie ich es erwartet hatte, das Schlagloch sorgte für einen ordentlichen Stoß. Die Karosserie knarrte und knackte im Gegensatz zu meinem Rücken nicht, Verarbeitungstest mit Bravour bestanden.
Anschließend ein paar Kurven und Abzweigungen, also Zeit die Lenkung im Stadtverkehr zu testen. Auch von der Lenkung behaupten ja Druck, Funk und Fernsehen: zu schwammig, zu indirekt usw. Nun ja, dies ist der einzige Punkt, an dem sie auch mal ein wenig Recht haben. Aber so ganz unkommentiert kann man die Behauptungen auch nicht stehen lassen. Die Lenkung fand ich schon ziemlich indirekt, aber bei weitem nicht so schlimm wie behauptet. Eben ganz anders als z.B. einem 1er BMW. Der hat eine Lenkung wie bei einem Go-Kart. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Lenkungspräzision etwas an den Hankook-Reifen leidet, die am "Test"-Logan montiert waren.
Nach ein paar Minuten hatte ich mich an die Lenkung gewöhnt, probierte seitliches Einparken rückwärts sowie Wenden und konnte beides auf Anhieb leicht absolvieren. Zeit, die Stadt zu verlassen und ein wenig über Land zu fahren.
Um es kurz zu machen: auf der Landstraße fuhr sich der Logan völlig unspektakulär. Der 1.5dci-Motor genügt völlig und lässt sich auch auf der Landstraße niedertourig, bzw. schaltfaul fahren.
Auffällig war lediglich die überdurchschnittlich hohe Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeugs. Jeder entgegenkommender LKW oder Seitenwind-Böen rüttelten etwas an der Karosserie.
An die Lenkung hingegen hatte ich mich nach kurzer Zeit gewöhnt. Auf einem kurzen steilen, dafür umso kurvigerem Stück konnte ich problemlos zum Vordermann aufschliessen. Da kam wirklich Fahrspass auf!
Zurück ging es dann über die Autobahn. Da die zulässige Höchstgeschwindigkeit ständig limitiert war, konnte ich nicht schneller als ca. 120 km/h fahren. Merklich waren deutliche Reifenabrollgeräusche, die vermutlich auf den montierten Reifentyp oder auf zu geringe Dämmung zur Fahrbahn hin zurückzuführen sein dürften. Nicht schlimm, aber von Hersteller eigentlich mit wenigen Euros pro Logan zu korrigieren, deshalb ärgerlich. Auch hier wieder die ein wenig lästige Seitenwindempfindlichkeit, spürbar bei jedem LKW-Überholvorgang.
Zum Schluss ein Stück "Stadtautobahn", also mehrspurige Straße, 80km/h. Hier konnte ich den Ampelspurt ausprobieren. Ein Audi A4 neben mir wollte unbedingt vorbei, doch bis zu den erlaubten 80km/h kam er nicht vorbei. Dann ließ ich ihn ziehen. Nicht schlecht.
Fazit:
Positiv:
Motor - in jeder Hinsicht positiv
Schaltung - perfekt
Bremsen - sehr gut
Kupplung - gut
Platzangebot - exzellent
Verarbeitung - gut
Sitze - gut
Durchschnitt:
Lenkung
Störend:
Seitenwindempfindlichkeit - lästig auf der Autobahn
Geräusche Fahrbahn - etwas bessere Dämmung bei höheren Geschwindigkeiten wäre bezahlbar
So viel Neuwagen für so wenig Geld dürfte anders nicht zu bekommen sein. Mit "viel" meine ich nicht Masse oder Länge, sondern die Summe der Eigenschaften. Hier dürfte der Logan einfach unschlagbar sein. Ab und zu hört man, der Logan sei "peinlich". Zu dieser Meinung sage ich: setzen, sechs.
Vielleicht ist er nichts für jemanden, der im Jahr 50.000 km auf der Autobahn zubringt. Ok, aber sonst ist der Logan ein prima Auto für wenig Kohle. Mich jedenfalls hat der Logan überzeugt. Und dazu stehe ich.
Ach ja, fast hätte ich es vergessen:
Es gab auch einen neuen Prospekt. Mit "Prestige" und mit den neuen Farben.
Neuerdings sind als Standardfarben wohl nur noch weiß (11A Artik-Weiß) und rot (21D Feuer-Rot) erhältlich. Dafür gibt es jetzt ein echtes Silber (D69 - Platin-Grau), ein dunkles Grau (KNA - Kometen-Grau), sowie ein Hellblau (RNF - Mineral-Blau), welches auf den Abbildungen wirklich super aussieht.
Die Radiomarke wurde wohl auch gewechselt: Blaupunkt statt Philips. Dafür gegen Aufpreis mp3-fähig....
Anmeldungsdatum: 08.11.2006 Beiträge: 65 Modell: Dacia Logan 1.5dci Mineral Blau
Verfasst am: 03.03.2007, 18:16 Titel: Vergleich mit Toyota Aygo
Wenn man sich in der Preisklasse des Logan umschaut, stellt man fest, dass es dort außer dem Logan nicht viele Autos gibt. Ein paar koreanische Winzlinge, aber dass war's dann fast schon. Ebenfalls in Europa - in diesem Fall in Polen - gebaut werden noch die Drillinge Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo. Grund genug, einen von diesen genauer unter Lupe zu nehmen und Probe zu fahren. Ich entschied mich für den Aygo, da dieser noch das erwachsenste Gesicht zeigt, Citroen und Peugeot sehen für meinen Geschmack etwas kindisch aus.
Von Außen fällt sofort die geringe Größe des Fahrzeugs auf. Sitzt am Fahrersitz, legt sich der Eindruck in einem Winzling zu sitzen sofort wieder, jedoch ist hinter einem normal groß gewachsenen Fahrer fast kein Platz mehr. Auf der Beifahrerseite hinten ist der Platz etwas üppiger, da die Pedalerie vorn entfällt. Die Kofferraumgröße ist mit 129l gerade mal ein Viertel des Logan-Formats. Besonders ärgerlich: der Druckknopf für die Heckklappe ist an der Karosserie angebracht, man braucht also viel Übung, um die Klappe mit einer Hand zu öffnen - oder man setzt immer beide Hände ein. Naja.
Der Motor ist ein 3-Zylinder Benziner, ein Diesel ist in Deutschland nur im Citroen erhältlich, bei den anderen Marken nur über Import. Lohnt auch kaum, der Verbrauch ist beim Benziner mit 4,6l, beim 14 PS schwächeren Diesel mit 4,1 l/100km angegeben.
Auch wenn die Verarbeitung durchaus gut ist: gleich nach dem Anlassen denkt man: das darf doch nicht wahr sein. Ist es aber. Der Motor rüttelt und schüttelt sich - hört sich etwa an wie eine Mischung aus GoKart und Rasenmäher. Im Stand vibriert das ganze Fahrzeug. Boa, ist das Sch..., äh ein Mist. Fährt man los, macht das Autochen zunächst einen munteren Eindruck, ist allerdings auch gleichmäßig recht laut. Die Schaltung ist ok ohne Hakeln, aber auch ohne übermäßige Präzision. Die Bremsen sind giftig und erfordern etwas Gewöhnung, sonst sitzt der Hintermann schnell auf - etwas, was man bei dem kurzen Heck nicht haben möchte.
Auf der Autobahn verliert der Wagen bereits an der kleinsten Steigung an Geschwindigkeit - trotz 68 PS. Die Federung ist hart. Sehr hart. Ebenso die Sitze mit integrieten Kopfstützen, die bei mir auf einen Nackenwirbel drückten. Die Räder sind sehr klein, was dem Komfort zusätzlich abträglich ist und die Fahreigenschaften in schnell gefahrenen Kurven verschlechtert. Der Wagen schiebt dann plötzlich und ohne Vorwarnung über die Vorderräder.
Nach einer knappen Stunde Probefahrt steht jedenfalls fest: das ist nichts für mich. Es hat zwar durchaus Spaß gemacht, mit dem Aygo mal kurz durch die Gegend zu flitzen, doch letztendlich ist das einfach kein vollwertiges Auto wie der Logan.
Hier mein Fazit in Noten für den Toyota Aygo:
Positiv:
Lenkung
Bremsen - sehr gut
Kupplung - gut
Verarbeitung - gut
Platzangebot - allein oder zu zweit gut
Durchschnitt:
Schaltung
Sitze - etwas zu hart
Störend:
Motor - 3-Zylinder fehlende Laufruhe
Seitenwindempfindlichkeit - lästig auf der Autobahn - nicht besser als Logan
Geräuschkulisse
winziger "Kofferraum"
für mehr als 2 Leute auch Innenraum zu klein
Netter Stadtflitzer ohne Komfort. Der Logan bietet aber ungleich mehr für's Geld!
super deine Berichte und interessant geschrieben.
Hab den Aygo auch schon probegefahren um machte die gleichen Feststellungen.
Die Logan Limousine konnte ich bis jetzt noch nicht probefahren, dafür aber den MCV. Der hat mich allerdings sofort überzeugt, was Verarbeitung und vorallem Raumangebot angeht.
Den MCV haben wir dann auch gleich nach der Probefahrt bestellt, kommt leider erst im Mai :(
Sollten wir mit dem Kombi zufrieden sein, wird unser nächster Zweitwagen wohl die Limousine werden.
Ich bin beim Rückwärtsfahren immer noch ein bisschen Vorsichtig, deshalb stehe ich meist noch zuweit von der Wand weg (stehe auf Arbeit in einer Tiefgarage), dieses läßt sich aber aufgrund des Gewichtes leicht korrigieren (werde dann zum Daciaschieber, nein nicht nach Frankreich:-)) ), denn die Parplätze sind hier für nen Logan ganz schön knapp bemessen.
Ich fahre einen A4, da ist die Sicht nach hinten auch nicht so besonders. Aber mit der Zeit kann man das gut einschätzen, Außenspiegel gibts ja auch noch ;)
Und mit dem Parken an der Wand: wenn ich in der TG rückwärts einparke achte ich immer darauf, wie "scharf" die Umrisse des Rückfahrscheinwerfers an der Wand abgebildet werden, so passt der Abstand perfekt.
is nen guter Anhalt das Licht des Rückfahrscheinwerfers aber immer trifft mans dann doch nicht. Beim Rückwärtsfahren nutze ich ausschließlich die Außenspiegel bin das vom LKW so gewöhnt..
Verfasst am: 04.03.2007, 23:57 Titel: Re: Vergleich mit Toyota Aygo
Franky hat folgendes geschrieben:
Wenn man sich in der Preisklasse des Logan umschaut, stellt man fest, dass es dort außer dem Logan nicht viele Autos gibt. Ein paar koreanische Winzlinge, aber dass war's dann fast schon. Ebenfalls in Europa - in diesem Fall in Polen - gebaut werden noch die Drillinge Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo. .........
Gruß, Franky
... und dann gibt es noch den Citroen Berlingo.
Mit 75 PS Diesel in der Advance-Ausstattung für knapp 10.000 € vom deutschen Citroenhändler.
Vom Platz, Austattung und Motor durchaus mit dem MCV vergleichbar.
Meinen Mitte Januar bestellten Logan MCV Diesel bekomme ich voraussichtlich Anfang Mai. Meine Probefahrt-Erfahrungen waren ähnlich positiv wie die von Franky, auch wenn ich nicht die Chance hatte, in den mir zugebilligten 30 Minuten das Auto so ausführlich zu testen wie er. Das erste, was ich nachrüsten (lassen?) werde, wird wohl eine Einparkhilfe sein. Bei meinem alten VW-Bus-T4-Caravelle habe ich die Vorzüge einer solchen Hilfe schätzen gelernt und mich immer gefreut, wenn Passanten darüber staunten, in wie enge Lücken ich mich hineintraute. Die nur auf zwei Sensoren in der hinteren Stoßstange basierende Anlage im VW-Bus hatte ich 1993 für ca. 1000 Mark bei Bosch installieren lassen. Ein kleines Display zeigte mir den Abstand zu rückwärtigen Hindernissen optisch bis auf 30 cm und akustisch durch Piepsen in immer kürzeren Abständen bzw. Dauerton beim Unterschreiten der 30-cm-Grenze an. Beim Rumstöbern im Internet fand ich bei Conrad eine Einparkhilfe "Komfort", die knapp über 300 Euro kostet und zusätzlich zu (vier) Sensoren eine Minikamera bietet, die wie die Sensoren in die hintere Kunststoffstoßstange eingebaut wird. Als Display dient (beim Einschalten des Rückwärtsgangs) der mitgelieferte Innen-Rückspiegel. Meine Fragen: Hat ein Dacianer hiermit schon Erfahrungen gesammelt? Kann ein durchschnittlich handwerklich Begabter die Anlage ohne professionelle Hilfe einbauen? Wenn nicht, was wird so ein professioneller Einbau kosten?
Gruß, Musikus
Meine Einparkhilfe hat ca. 8,-€ im Baumarkt gekostet, wird angefeuchtet und in das Heckfenster geklebt. Ist eine Kunststofflinse und mit der fahr ich auf 10cm an den Hintermann ran. Das Ding hat mir bei meinen vorherigen Autos auch schon sehr gute Dienste erwiesen aber ein MCV ist ja auch kein VW-T4.
READ THIS !!!!
I bought my Dacia logan im April last year a lauriette 14 mpi Euro 4 but it was a Euro 3 !!!
I bought it from the show room it had marks on it scratch marks and dirty seats
I was promised by the verkaufer that it would get sorted
It is now nearly a year and am still waiting for the results
Today i was at the Dacia handler who has said that the Verkaufer is no longer by this firm
BUT they will exchange my car !!! WOW !!!
This is now first class customer relations
I will keep you posted on the outcome
Sorry that I write in English but if i wrote in german you would understand why
LOL
Stu
Thomas hat recht. In allen meinen Kombis erfüllten/ erfüllen solche Linsen (ca. 25 x 20 z.B. v. Westfalia: Art.-Nr. 273474 a. 7,99€ ) für mich und Frauchen ebenfalls ausreichend den Zweck - ich bau doch in ein "Schnäppchenauto" nicht Technik für hunderte Euronen ein, die im Falle eine simplen Auffahrunfalls futsch ist. Beim MCV wird auch so'n Ding reinkommen - die Heckscheiben stehen sehr günstig - nämlich ganz senkrecht. Besser geht's nicht für die Linsentechnik.
Das einzige was anfangs irritiert: Man denkt immer, hinter einem kommt wer. Und fährt einer dicht auf, kann man dessen Kennzeichen nicht sehen - aber beim MCV hängt die Linse ja nicht in der Mitte...
Jetzt fragt mich nich, wieso ich das Kennzeichen sehen will - vielleicht, weil ich in dem Moment wissen will "wo kommt denn der Ar... her, der so drängelt?"
Frank.
Ich hab glatt vergessen, für die sehr guten Testbeschreibungen zu bedanken!!! Kann man nicht besser machen! Sehr gut. Ich hab das übrigens nicht so herausgelesen, dass ein Wessi ein Osstauto anschaut - nur, wie ein objektiver Fahrer heran geht.
Weiter so.
Hallo Thomas W.
Die Linsen gibts z.B. im Globus-Baumarkt (hab ich erst vorgestern gesehen) oder bei Westfalia (Siehe Beitrag von Moser).
Kosten: ca. 8,- €. Angebracht hab ich sie bei mir in der linken Hecktüre in der rechten unteren Ecke. Wenn ich das Kennzeichen des Hintermannes nicht mehr sehen kann bin ich weit genug ran. Trotz Hängerkupplung ist dann immer noch Luft. Das sollte aber jeder für sich ausprobieren, nicht das dann hier nachher einer behauptet ich wäre schuld wenns doch gekracht hat.
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