Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 20.12.2007, 21:13 Titel:
Auf diesen Kindergarten kann ich verzichten.
Kann ich verstehen: Dich pault nur einmal einer an, Du paulst Jeden und immer. Klaro, einstecken ist schwerer als austeilen.
Ich mache mich doch nicht von anderer Leute Launen abhängig.
Aber schön, dass Du daran gedacht hast. Ist ja auch relativ einfach.
Aber es könnte sein, dass ich im Laufe der Jahre auch ein gewisses Netzwerk aufgebaut habe. Freundlich -wie ich immer bin- funktioniert das eigentlich sehr gut. Auch - oder gerade - im Ausland.
Und heute hat ein roter Dacia zurückgewinkt. Der Fahrer, meine ich natürlich.
Uwe - schick uns mal das Karpfenrezept Deiner verblichenen Schwiegermutter! Das interessiert mich dann doch, wie jemand mit Blut (ich nehm mal an, das vom Fisch selber), Rosinen und Honigkuchen Karpfen Blau gemacht hat!!! Is ja eklich - geht ja gar nicht. Ist ja schlimmer als wie vorgestern im TV gezeigt wurde: Nur dann ist Fischsuppe gut, wenn man das mit dem Flusswasser kochte. Ich mein - klar, eh man verhungert...
Karpfen blau gab's bei meinen Eltern noch nie, am 24. immer Kartoffelsalat und dünne Würstchen. Bei uns waren dass neben Wienern auch "Kamenzer" - regionalbedingt nur hier und vom richtigen Fleischer köstlich (knackig, mit Kümmel, viel Mayoran etc.). Weil aber Frauchen den von Kindheit an kennt, machen wir den auch manchmal im Winter. Bei uns selber gibt's am Heiligabend seit Jahren Flugente vom Bauern (dieses Jahr ein über 4kg-Teil und noch ein 3kg-Tierchen dazu. Weiß gar nicht, wer das alles fressen soll... Und heute mache ich meine berühmte Weihnachtssülze aus Eis- und Spitzbein (ich ekle mich vor allem, was aus Kopfteilen gemacht wird - einschließlich und für die meisten unverständlich auch vor Zunge). Die Kollegen warten schon auf ihre Portion.
Anmeldungsdatum: 25.03.2007 Beiträge: 3437 Modell: Diesel-Kombi, 64.380 km
Verfasst am: 21.12.2007, 08:41 Titel:
Hallo, ally,
wenn so ein Kotzbrocken wegen meiner böse ist... Was habe ich denn gemacht?
Austeilen kann er ja - einstecken eher nein.
Ich wünsche einen schönen Tag.
Jedem!
Auch us Uwe!
Anmeldungsdatum: 07.05.2007 Beiträge: 2673 Modell: Laura MCV 16V Marineblau
Verfasst am: 21.12.2007, 12:45 Titel:
Moin Frank,
Den Karpfen blau hat sie klassisch gemacht, aber diese ekelhafte Sosse. Angeblich Oberschlesisches Rezept.
Genau wie ihr Schweineschwarzsauer. Nee, kriegste mich nicht ran. Dann guckt so eine Schweinenase aus dem angedickten Blut.
Kochen konnte die Frau einmalig, hat auch für Geld den Ostholsteiner Adel bekocht. Ihre Weinhnachtsgänse waren ein Traum. Natürlich nur frische Ware. Fische und Geflügel vom eigenen Hof, da merkt man schon den Unterschied.
Ich werde mich erstmal heute abend an den Karpfen machen. Was Weihnachten auf den Tisch kommt, weiss ich noch nicht. Habe noch keinen Plan.
Gruß Uwe!
"Karpfen blau" kenne ich gaaanz anders: 1 Flasche Rum am Rand der Badewanne, in der sich der Karpfen auf sein Ende vorbereitet, austrinken. Wenn man dann blau genug ist, den Karpfen in den Dorfteich und anschließend irgendwas anderes essen (wenns denn noch geht).
Ich mag keine Süßwasserfische!
Gruß von der Nordseeküste
P.S.: Allen im Forum ein schönes Weihnachtsfest!!!!!
Hallo, ally,
wenn so ein Kotzbrocken wegen meiner böse ist... Was habe ich denn gemacht?
Austeilen kann er ja - einstecken eher nein.
Ich wünsche einen schönen Tag.
Jedem!
Auch us Uwe!
Da schliess ich mich doch mal kommentarlos an....... hihihi
PS: Bitte verschont arme Daciasten jetzt mit ekeligen Karpfen-Rezepten !! Ich ess doch nix, was im Grunde in einer Jauchegrube vegetiert hat. Einfach widerlich der Gedanke, dass man einen Fisch erstmal ein paar Tage in frischem Wasser halten muss, damit er seinen Geruch und Geschmack nach Scheisse verliert...... brrrrrrrrrrrrrr.........
Hier mal ein gescheites Rezept:
Truthahn mit Whiskey
Truthahn mit Whiskey
Es lassen sich auch Backhendl, Gans oder Wachteln verwenden.
Man nehme einen Truthahn von fünf Kilo und eine Flasche guten Whiskey. Außerdem Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen.
* Truthahn mit Speckstreifen belegen, verschnüren, salzen, pfeffern und mit etwas Olivenöl beträufeln.
* Backofen auf 200°C vorheizen.
* Ein Glas Whiskey auf ein gutes Gelingen trinken.
* Den Truthahn auf das Bratblech legen und auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben.
* Ein weiteres Glas auf gutes Gelingen trinken.
* Das Thermostat nach 20 Min. auf 250°C stellen, dass dem Truthahn ordentlich eingeheizt wird.
* Danach schenke man sich einen weiteren Whiskey ein.
* Nach ner halm Schdunde offnen, Trute wenden unn nen Braten überwachen.
* Die Fiskyflasche ergreiffn unn sich eins hinner die Binde kippn.
* Nach ner weitern albernen Schdunnde langsam bis zum Ofen hinschlenderen und die Trute rumwenden. Darauf achtn, sich nich die Hand zu vabrenn'n an die Scheiss Ohfndühr.
* Sich waidere swei odda ddrei Wixki innen Glas sich unn dann unn so.
* Di Drute weehrent drai Schdunnt (iss auch egal) waiderbraan un all ssehn Minud'n aufn Dolleddn.
* Wenn ueerntwi möchlisch ssu die Drute drähn unn fasuchn des Viech aus'm Ohwn ssieh'n.
* Nochmal än Schlugg geneemign un anschliesnt wida fasuchn, das Biest rauszukriegn.
* Den fadammt'n Vogel vom Boden aflasen unn aufner Bladde hinrichten.
* Aufpassn, dass nich ausrutschn auff'm schaissffetichn Kuechnbodn. Wenn sich drossdem Drute nich wida Aufssuschichtnodersohahaisallesjaeeeehscheissegaaal!!!!
* Ein wenig schlafen.
* Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise und Aspirin kalt essen.
Guten Appetit!
Für Vegetarier gibt es ein Alternativgericht: Whiskey-Kuchen
Kosten Sie zunächst den Whisky und überprüfen so seine Qualität.
Nehmen Sie dann eine große Rührschüssel.
Probieren Sie nochmals vom Whisky und überzeugen sich davon, ob er wirklich von bester Qualität ist.
Gießen Sie dazu eine Tasse randvoll und trinken diese aus. Wiederholen Sie den Vorgang mehrmals.
Schalten Sie den Mixer an und schlagen in der Rührschüssel die Butter flaumig weich.
Fügen Sie einen Löffel Zucker hinzu.
Überprüfen Sie, ob der Whisky noch in Ordnung ist. Probieren Sie dazu nochmals eine Tasse voll.
Mixen Sie den Schalter aus.
Brechen Sie zwei Eier aus, und zwar in die Schüssel. Hauen Sie die schrumpeligen Früchte mit rein.
Malte Sie den Schixer an. Wenn das blöde Obst im Trixer stecken bleibt, lösen Sie das mit Traubenschier.
Überprüfen Sie den Whisky auf seine Konsistenzzzzzzzzzzzz.......
Jetzt schmeißen Sie die Zitrone in den Hixer und drücken Ihre Nüsse aus. Fügen Sie eine Tasse dazu. Zucker, alles, was auch immer.
Fetten Sie den Ofen ein, drehen ihn um 360 Grad.
Schlagen Sie den Mixer, bis er ausgeht. Werfen Sie die Rührschüssel aus dem Fenster.
Überprüfen Sie den Geschmack des restlichen Whiskys. Danach gehen Sie ins Bett und pfeifen auf den Kuchen.
Die Schuhe können Sie ruhig anlassen.
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