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Unterbodenpflege Howtodo
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dimichri
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Anmeldungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 13:48    Titel: Unterbodenpflege Howtodo Antworten mit Zitat

Moin,

wie ich schon mal in einem Thread vor ca. 2 Monaten angekündigte, habe ich bei meinem Logan die Rostvorsorge optimiert bzw. kontrolliert.

Alles in allem muß man sagen, daß die Rostvorsorge ab Werk nicht schlecht ist. Der einzige "Mangel" liegt daran, daß vor der "Hochzeit", d.h. der Zusammenkunft von Motor/Antriebsstrang und der Karosserie, die Karroserie schon behandelt ist und nach der Hochzeit wird dann nichts mehr aufgetragen.

Ich habe mal ein paar Bilder während meiner Arbeit gemacht zur besseren Verständlichkeit.

Ein paar Grundregeln für die, die es nachmachen wollen:

1. Ehe ihr Euch unter das Auto legt --- UNBEDINGT für sicheren Stand des aufgebockten Autos sorgen. Am besten ist eine Bühne. Nur so als Beispiel: Bei uns in der Gegend ist vor kurzem ein junger Familienvater bei Reparaturen unter seinem mit einem Scherenwagenheber aufgebockten Autos tödlich verunglückt. Er hatte am Auspuff geschraubt und die Karre ist weggerutscht und hat ihn erdrückt. Kein schöner Tod.

2. Ich übernehme selber keine Garantie für Schäden die aufgrund meiner Erläuterungen an euren Autos auftreten. Wer es ordentlich und sicher macht, der hat im übrigen keine Probleme zu erwarten.

3. Sicherheit, Sicherheit und nochmals Sicherheit !!!

Was ihr braucht:

- 4 Dosen Unterbodenspray a' 500ml, z.B. von Holts (für die verwinkelten Stellen)
- 1 Büchse Unterbodenpflege zum Streichen (für die großen Flächen)
- 1 Dose Teerentferner (für Spritzer auf Lack und für die dreckigen Arbeitspfoten danach :-)
- viel Küchenkrepp
- keine Angst sich schmutzig zu machen
- ca. 3 Stunden Zeit (für alle 4 Radkästen und dieses und jenes)

Zustand vorher:



Wie man hier sieht, sind sämtliche Schraubengewinde und blanken Metallteile nicht behandelt. Wer schon mal einen Bremssattel abschrauben oder die Bremse entlüften wollte, der weiß, wie wichtig ordentliche Gewinde sind. Wer jetzt berechtigterweise einwirft: "Soll sich doch meine Werkstatt damit rumärgern!", dem sei gesagt, daß ein ausgerissenes Gewinde aufgrund von Rost sowieso der Kunde bezahlt. Auf dem Bild sieht man weiterhin die Antriebswelle. Sie war schon mal Thema eines anderen Threads, weil sie furchtbar rostete. Sieht dann irgendwie Scheiße aus.

Zustand danach:



Ich habe alles mit Unterbodenschutz behandelt. Sämtliche Metallteile, Gewinde, Schraubenköpfe und Bremsleitungen sind gegen Streusalz, Nässe und Steinschlag geschützt.

Wenn Interesse besteht, dann kann ich auf verschiedene Stellen noch genauer eingehen. Auf jeden Fall ist diese Maßnahme werterhaltend. Richtig dick habe ich Ecken und Kanten in den Radläufen hinter der Plasteverkleidung eingeschmiert. Ich habe da ein paar Ecken gefunden, wo sich feuchter Dreck richtig schön ungestört einnisten kann. Generell ist es so, daß die Rostvorsorge in den hinteren Radkästen sicherer ist, weil da eine ganz andere Blechkonstruktion gewählt wurde. Der restliche Unterboden ist ausreichend behandelt. Da habe ich nur noch hier und da etwas aufgetragen, wo ich dachte, daß es an dieser Stelle nicht verkehrt sein kann.

Mein Fazit ist: Alle, die MCV fahren, die können sicher sein, daß die Rostvorsorge zu 90% am Unterboden und in den Radkästen top ist. Wer die restlichen 10% auch noch macht, der wird auch noch in 15 Jahren bzw. beim Weiterverkauf viel Freude haben.

dimichri
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Snövit
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Anmeldungsdatum: 30.04.2007
Beiträge: 87
Modell: MCV 1,6 Laureate weiß Berlin

BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

Danke dimichri,
du bist damit ganz sicher auf der richtigen Seite. Ich werde es auch machen - lassen. Als Stadtbewohner habe ich keine Hebebühne, aber ich kenne eine Autowäscherei die Pflege und Konservierung anbietet. Sorry, ich habe deine Bilder ohne zu fragen kopiert, damit ich was zu erklären habe. Hoffe, du bist einverstanden. Danke für die Fotos.

mfg Snövit
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dimichri
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Anmeldungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

wer will, dem kann ich noch ein paar mehr Bilder zukommen lassen. Das war mir zu stressig, alle hochzuladen, zu verlinken usw. Bitte ne kurze PN mit Mailadresse.

dimichri
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Rodo
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Boa, findest du nicht, das die schwarze Pampe ein bisschen deftig auf der Achse ist? Wie sieht das den nach einigen 10tkm aus?? Wenn das auf Teerbasis ist, wird sich der Mechaniker auch über zugeschmotzte Verschraubungen freuen.
Es gibt doch im Handel Konservierungwachs in Sprühdosen die Transparent sind und ebenfalls sehr gut vor Korrosion schützen.
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dimichri
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Anmeldungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 07.05.2007, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

@rodo

Schraubst du selber an deinen Autos rum oder ist das deine Meinung nur aufgrund des Aussehens?

Die schwarze "Pampe" ist nach ca. 12 Stunden komplett durchgetrocknet und absolut grifffest. Außerdem hoffe ich nicht, daß irgendein Mechaniker sich aus irgendeinen Grund in den nächsten 5 Jahren an der Achse zuschaffen machen muss. Ansonsten hat Dacia geschlampt und der Mechaniker XYZ hat Pech (im wahrsten Sinne des Wortes) gehabt. Wenn du selber schrauben würdest (wie es ich es nach der Garantiezeit generell mache), dann würdest du einsehen, daß es viel einfacher ist, mit dem Messer ein bißchen "Pampe" wegzukratzen anstatt sich mit Rostlöser und GasBrenner an einem vergriesknaddelten vergammelten Gewinde rumzuärgern.

So viel zum Thema "Übertreibung" .......

dimichri
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Rodo
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

dimichri hat folgendes geschrieben:
@rodo

Schraubst du selber an deinen Autos rum oder ist das deine Meinung nur aufgrund des Aussehens?

Die schwarze "Pampe" ist nach ca. 12 Stunden komplett durchgetrocknet und absolut grifffest. Außerdem hoffe ich nicht, daß irgendein Mechaniker sich aus irgendeinen Grund in den nächsten 5 Jahren an der Achse zuschaffen machen muss. Ansonsten hat Dacia geschlampt und der Mechaniker XYZ hat Pech (im wahrsten Sinne des Wortes) gehabt. Wenn du selber schrauben würdest (wie es ich es nach der Garantiezeit generell mache), dann würdest du einsehen, daß es viel einfacher ist, mit dem Messer ein bißchen "Pampe" wegzukratzen anstatt sich mit Rostlöser und GasBrenner an einem vergriesknaddelten vergammelten Gewinde rumzuärgern.

So viel zum Thema "Übertreibung" .......

dimichri



Übertrieben ist die Sache meines Erachtens nicht unbedingt, aber ich finde du hast das falsche Material für die Konservierung benutzt.

Im übrigen bin ich gelernter Karosseriebauer und Mechaniker, ich weiss von was ich rede.
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dimichri
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Anmeldungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Rodo,

(-: wenn alle gegen Rost "kämpfen" würden, dann wären die Karosseriebauer irgendwann mal arbeitslos :-)

Und wieso habe ich das falsche Material verwendet? Das Produkt in der u.a. URL ist eindeutig dafür geeignet. Außerdem verwende ich das Zeugs seit vielen Jahren ohne Probleme. Kann ich nur jedem empfehlen. Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, daß meine Digicam die Schutzschicht etwas zu streng wiedergegeben hat. Es sieht dramatischer aus als es ist.


http://www.atu.de/pages/shop/artikel_detail.html?wg=wg_5763&artikelnr=HT0081

dimichri
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Rodo
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, das Produkt wie Du es verlinkt hast ist für den Unterboden gut geeignet.
Wenn man Achteile Konservieren möchte ist folgendes aber besser:

http://www.atu.de/pages/shop/artikel_detail.html?wg=wg_5764&artikelnr=HT0160

Hohlraumwachs kann man ohne bedenken auf Achsteile versprühen,die Schutzwirkung ist optimal und im Reparaturfall an den Achsen ist es im Gegensatz zu Unterbodenschutz sehr leichter wieder zu entfernen.

Ich möchte deine Konservierungsmethode aber natürlich nicht schlecht reden, ich seh das Ganze eher von der "Mechanikerseite" ;)
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dimichri
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Anmeldungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ok - ich plädiere für Remis bzw. Unentschieden :-)

Man kann solange das für und wieder der ganzen am Markt vorhandenen Produkte diskutieren - aber es gibt eben zu viel Zeugs heutzutage. Früher in der GDR haben wir unseren Familientrabbi mit Elaskon als "Allheilmittel" eingeschmiert. Aus dem Grund tue ich die schwarze Pampe favorisieren.

Heute hat es den ganzen Tag geregnet. Zum ersten Mal seit 6 Wochen. Mir geht fast einer ab :-)))) wenn ich in die Radkästen schaue und die Gewissheit habe, daß kein Tropfen Wasser an die geheiligten Bleche und Teile meiner Datsche kommt.

So, jetzt die Zigarette danach -- oops, geht nicht. Bin auf Arbeit und bin Nichtraucher.

dimichri (-: der mit Humor seine Nachtschicht über die Runden bringen will :-)
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Rodo
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, Unentschieden :)

Was war dieses Elaskon genau? Das kenn ich jetzt nicht.
War das eine Öl- /Teerähnlichen Pampe?
Habe einige Oldis gesehen die mit so ner Mischung untenrum angestrichen wurden und das mit recht erfolgreichen Ergebniss.

Gruß an die Nachtschicht :)
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Rodo
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens, was ich noch empfehlen würde ist die Wachskonservierung im Spritzwasserbereich unten am Schweller, den Schwellerfalz entlang und ungeschützte überlappende Bleche am Unterboden,Reserveradmulde, um Gummistopfen herum (Unterboden) und Rahmentraverse vorne ( Das Blech wo der Kühler drauf sitzt).
Auch bei moderneren Fahrzeugen seh ich dort immer wieder Rostansätze.
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klaus
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Beiträge: 206
Modell: Limo 1.4 marineblau + MCV 1.6 16V Vialle platingrau + Sandero 1.4 LPG saphirblau / Nidda

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Rodo,

welches Material empfiehlst du denn?

Gruß von Klaus
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klaus
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 206
Modell: Limo 1.4 marineblau + MCV 1.6 16V Vialle platingrau + Sandero 1.4 LPG saphirblau / Nidda

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 21:48    Titel: Antworten mit Zitat

uups! da hat mein computer gesponnen und die Antwort war schon da bevor ich gefragt habe!!!

Sorry, Klaus
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dimichri
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Anmeldungsdatum: 21.01.2007
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 08.05.2007, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Moin rodo,

"leider" (oh Gott, ich schäm mich so :-) habe ich die Schweller und die Falze mit eingepinselt. Statt einer Dreckkante habe ich da nun eine schöne gleichmäßige schwarze Kante über die gesamte Länge von Radkasten zu Radkasten.

Das habe ich übrigens nicht gemacht, weil ich Dacia nichts zutraue, sondern weil dort öfters mal Steine "einschlagen". Meine Unterboden"Pampe" wirkt auch als Steinschlagschutz.

dimichri
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Rodo
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 09.05.2007, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

dimichri hat folgendes geschrieben:
Moin rodo,

"leider" (oh Gott, ich schäm mich so :-) habe ich die Schweller und die Falze mit eingepinselt. Statt einer Dreckkante habe ich da nun eine schöne gleichmäßige schwarze Kante über die gesamte Länge von Radkasten zu Radkasten.

Das habe ich übrigens nicht gemacht, weil ich Dacia nichts zutraue, sondern weil dort öfters mal Steine "einschlagen". Meine Unterboden"Pampe" wirkt auch als Steinschlagschutz.

dimichri



Gute Vorsorge dimichri :)

An meiner barchetta z.B ist der Steinschlagberreich am Schweller (hinterm Vorderrad) sprichwörtlich "gesandstrahlt". Die Vorbesitzerin meines Autos ist das wohl nicht aufgefallen...
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gwsenergie
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BeitragVerfasst am: 20.05.2007, 12:21    Titel: kippwagenheber zum auftragen des Unterbodenschutzes Antworten mit Zitat

Hallo

ich würde den Unterboden bei meinem MCV auch gerne komplett versiegeln habe mich mal druntergelegt ( beim anbau der AHK ) und gesehen das der vorhanden Unterbodenschutz nicht gerade perfekt ist d.h. es sind überall stellen zu erkennen wo das blanke Blech zu sehen ist.
Jetzt zu meiner frage: hat einer von euch einen Kippwagenheber oder kennt Ihr jemanden der einen hat und diesen evtl. verleihen würde ( natürlich gegen entsprechende Leihgebür).

danke

Alexander
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oldi
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Modell: Stufenheck, 1.6 Benziner, 8 Ventile, Lauréate, Anwärter auf MCV 1.6, 16V Chemnitz/Sachsen

BeitragVerfasst am: 27.05.2007, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

@ dimichri

... Du hast eine wunderbare Beschreibung inkl. Fotos abgeliefert, die den
Unterboden betreffen.
Vielen Dank.

Auch ich hatte früher zwei Autos, von denen man behauptete, daß sie
sehr rostanfällig seien: OPEL-Astra.
Fließheck und Stufenheck je Bj. 1993.

Den Stufenheckler habe ich (auch von unten und Hohlraum) gut gepflegt,
der Fließheckler war "nur" das Zweitauto ...
... wird noch bis Dez. 2007 (TÜV) existieren.

Ergebnis nach 13 Jahren: Stufenheckler (125Tkm) völlig ohne Rostschäden
an der Karosserie;
der Fließheckler aber nach nur 55 Tkm "= Karosserie-Schrott" !!).

Will nur damit sagen, daß die Fotos von Deiner UB-Konservierung von meinem
Astra-Stufenheckler bzw. nunmehr von meinem LOGAN-Stufenheckler
stammen könnten.
Der noch ausstehende MCV wird meinerseits bestimmt nicht mehr
als "nur Zweitwagen" geführt werden.

Aber noch zwei Hinweise seien mir noch gestattet:
a)Der Bereich des Tankeinfüllstutzens ist besonders gefährdet (wie's beim
MCV aussieht weiß ich noch nicht).
Ich habe beim "gepflegten" Astra zwar erst nach 2,5 Jahren den gesamten
Bereich des Tankeinfüllstutzens von unten per Hand/Finger gereinigt
(trotz langer Trockenzeit total feuchter Sand bzw. Lehm rausgeholt) und
mit reichlich Wasser und etwas Druck nachgereinigt).
Einen Tag später (im Hochsommer) eine mit Graphitöl und Elaskon
getränkte Lappenschicht rings um den Tankeinfüllstutzen am Karosserie-
blech hineingebracht und diese mit dem von Dir verwendeten (schwarzen)
und dann zusätzlich mit dem etwas stärker härtenden grauen Unterbodenschutz
"versiegelt" bzw verklebt.
Das hat ca. 10 Jahre gehalten und trotz dessen, daß in diesem Bereich
wieder eine dicke Sand- und Lehmschicht eingespült wurde, hat diese
Konstruktion "klebemäßig" gehalten und auch starke Frostnächte
überstanden.
b) Jährlich einmal gehe ich in dem Bereich, wo der Wagen in der
Werkstatt per Hebebühne angeboben wird, über diese Stellen.
Denn dort bleibt oft ein "Narbe" zurück, weil ein gewisser Anteil UB-Pflege
am Hartgummi-Klotz der Werkstatt kleben bleibt.

MfG
Oldi
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dimichri
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Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 27.05.2007, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Moin oldi,

da muss ich dir Recht geben :-))))

Ich gehöre auch zu denen, die jede abgeplatzte Kante von UB-Schutz sofort nachpinseln. Ist eben mein Tick........

dimichri :-)
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oldi
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Beiträge: 323
Modell: Stufenheck, 1.6 Benziner, 8 Ventile, Lauréate, Anwärter auf MCV 1.6, 16V Chemnitz/Sachsen

BeitragVerfasst am: 29.05.2007, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

@dimichri

... naja, so ein Auto ist doch auch nur ein Mensch - mit Selbsterhaltungstrieb.

Und Du spürst das und hilfst ihm lediglich mit ein paar lieben Pinselstrichen ...
;-)

MfG
Oldi
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Panninator
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Beiträge: 24
Modell: MCV 1,6 16 V Marineblau BERLIN

BeitragVerfasst am: 24.06.2007, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nur mal als Tip...hier wird nur vom Unterboden geredet. Auch der Motor sollte mit entsprechendem Wachs geschützt werden! Schaut mal in euren Motorraum ,da hat sich sicher auch schon so einiges an dreck abgelagert. Aus Erfahrunf weiss ich wie ein unkonservierter Motor (gerade bei Renault) nach 1-2 Streusalz Wintern aussehen kann.Genauso empfehlenswert ist es sich um die Befestigung des Reserverades zu kümmern und diese schön mit Wachs und das Gewinde mit Kupferpaste zu bearbeiten. Als Pannendienstfahrer habe ich schon zig mal geflucht weil diese nach kurzer zeit schon gammelnde befestigung gerade bei Renault schwer abzubekommen ist. Nur mal so als Tip.....der Panninator
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Dieseljunky
Daciast
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 1324
Modell: derzeit Hyundai I30

BeitragVerfasst am: 24.06.2007, 11:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Man kann solange das für und wieder der ganzen am Markt vorhandenen Produkte diskutieren - aber es gibt eben zu viel Zeugs heutzutage. Früher in der GDR haben wir unseren Familientrabbi mit Elaskon als "Allheilmittel" eingeschmiert. Aus dem Grund tue ich die schwarze Pampe favorisieren.


Die reicht wohl auch die ersten paar Jahre völlig aus. - Ohne Hebebühne oder Grube ist man da eh angeschissen.

Ich hätte wohl an verschiedenen Stellen verschiedene Mittel eingesetzt, Mike Sanders Fett - oder "nur" Fluid Film für die Hohlräume - Sanders hält und kriecht zwar fast ewig - muss aber mit ziemlicher Hitze und Druckbecherpistole verarbeitet werden - Fluidfilm ist leichter zu verarbeiten, sollte aber alle 3-4 Jahre erneuert werden -

Das durchsichtige "Permafilm" dann für Radläufe und Unterboden. etc. http://www.permafilm.de/d_produkte_1.htm

---

Das Problem beim altmodischen Unterbodenschutz - also den Wachsen mit Lösungsmittel aus der Sprühdose ist das nach der Trocknung nix mehr weiter kriecht , nach einer gewissen Zeit härtet die Wachsschich dann komplett aus weil die Lösungsmittel verschwinden. - und dann bilden sich meistens dann Risse und unter dem Wachs wird es dann feucht. Letztendlich fängt das Wachs dann irgendwann zu bröseln an.


Was man nun macht ist denke ich erstmal egal... Hauptsache etwas machen und dann zwischendrin nachkontrollieren und nachbessern.
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sinus-ef
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 110
Modell: Logan Ambiance MCV 1.4

BeitragVerfasst am: 09.09.2007, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Der Gutachter meines Wildschadens war begeistert vom Dacia. Er meinte, die Deutschen sind doof, kaufen viel zu teure Autos mit viel zu viel Schnickschnack.
Natürlich hat er drunter geguckt. Von der Verarbeitung war er begeistert. Der Unterbodenschutz sei hochwertiger und gleichmäßiger als bei deutschen Fabrikaten.
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lerntux
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Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 166

BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 10:18    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist ja nett gemeint mit dem Unterbodenschutz aber leider nach den Bildern zu urteilen schlecht ausgeführt.

1. Wie man erkennen kann sind sämtliche Gummiteile (Antriebswellenmanschette, Spurstangenmanschette, Gummi vom Achsschenkelauge) zumindest zu einem Teil mit besprüht worden. Dadurch kann es passieren das diese vorzeitig brüchig oder porös werden.

2. Dadurch das man auch bewegte Teile besprüht hat, reißt diese Schicht bei der Bewegung dieser Teile. Hierdurch kann die Feuchtigkeit unter den Unterbodenschutz kriechen. Diese Feuchtigkeit kann nicht richtig trocknen und das Ergebniss ist ein schnelleres Rosten ohne das dieses sofort auffällt da es sich unter dem Unterbodenschutz abspielt.

3. Ist diese Methode heutzutage sehr fragwürdig da dieser Unterbodenschutz nach ca. 2 Jahren aushärtet und sich kleine Risse im Unterbodenschutz bilden können. Dann passiert das unter 2 genannte.
Deshalb sehen die Neufahrzeuge von heute auch nicht mehr so aus wie die von vor 10 Jahren als man das Zeug noch dick draufgesprüht hat.
Oder hat sich etwa noch niemand überlegt warum ein Achsschenkel heutzutage bei allen Fahrzeugen nur noch lackiert ist ?
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Dieseljunky
Daciast
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 1324
Modell: derzeit Hyundai I30

BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Unterbodenschutz sei hochwertiger und gleichmäßiger als bei deutschen Fabrikaten.


Lol. Immerhin ist überhaupt noch einer drunter... Wenn du dir nen W211 Mercedes kaufst ist der unten nackt. Blech bissle lackiert aber was nutzt das schon unterm Auto??

Zitat:
Oder hat sich etwa noch niemand überlegt warum ein Achsschenkel heutzutage bei allen Fahrzeugen nur noch lackiert ist ?


Damit sie an der Stoßdämpferaufnahme durchrosten und später brechen und man ein neues Auto kaufen muss?
Normalerweise sind die zwar Flugrostig, halten aber trotzdem.
Nur irgendwann ist halt auch damit Schluss.
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lerntux
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Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 166

BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Dieseljunky hat folgendes geschrieben:

Damit sie an der Stoßdämpferaufnahme durchrosten und später brechen und man ein neues Auto kaufen muss?
Normalerweise sind die zwar Flugrostig, halten aber trotzdem.
Nur irgendwann ist halt auch damit Schluss.


Die Erfahrung zeigt das dies bei hochwertigen Produkten erst nach ettlichen Jahren passiert könnte wenn überhaupt. Und ehrlich gesagt ist mir das persönlich noch nie untergekommen. Sicher gab es mal Rückrufaktionen diverser Hersteller (z.B. Fiat) bei denen war aber die Schweißnat falsch und es konnte so zu Rissen kommen. Aber das eine Stoßdämpferaufnahme innerhalb der ersten 8-10 Jahre wegen Rost bricht scheint doch wohl die Ausnahme. Es sei denn der Wagen wurde nicht regelmäßig kontrolliert.
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